Let’s talk about: Saying goodbye

Wie es mir jetzt geht ? Hm, gemischt.

Diese eine Sache, vor der ich die ganze Zeit Angst hatte (mal abgesehen vom Koffer packen) war: Auf Wiedersehen zu sagen. Zu meiner Familie. Zu meinem Freund. Zu meinen Freunden. Am Flughafen zu stehen und zu wissen, es ist irgendwie endgültig. Dieses gemischte Gefühl aus freudiger Erwartung und Bauchschmerzen vor unendlicher, aber nicht wirklich greifbarer, Trauer.

Obwohl ich kein Heimweh-Typ bin und schon als kleines Kind oft „alleine“ von Zuhause weg war, hatte ich Angst vor diesem Moment. Was wird passieren, nachdem ich Tschüss gesagt habe? Was geht in allen anderen vor ? Wie komme ich mit der Situation klar? Irgendwie versucht man ja schon sich auf alles einzustellen. Aber irgendwie war es dann doch alles anders als gedacht: ich war die ganze Zeit super entspannt, vielleicht habe ich die Situation aber auch einfach nicht realisiert. Mir ging es vermutlich besser als meiner Familie. Der blödeste Moment war das „Tschüss sagen“. Da flossen dann auch bei mir die Tränen. Aber sobald ich durch den Securitycheck gegangen bin, war alles in Ordnung. Die Vorfreude auf das Kommende überwiegte und ein bisschen stolz, dass ich das Flughafen Szenario so gut gemeistert habe war ich auch 😉 Also alles halb so dramatisch wie gedacht.

Dennoch habe ich zwischendurch ein mulmiges Gefühl gehabt: Man freut sich so sehr los zu fliegen und dieses Abenteuer zu starten und dennoch bahnt sich so ein Gefühl von „Ich kann das nicht“, „Ich bleibe doch hier“, „Ich will nicht weg“ an. Aber man muss das durchziehen. Man will es sich ja auch selber beweisen.

In Sydney angekommen war dann auch gleich das erste bisschen Heimweh da. Völlig kaputt, hungrig und das Bedürnis nach einer Dusche, dazu die Situation noch ganze drei Stunden absitzen zu müssen bevor ich ins Hostel einchecken konnte, hat das Ganze vermutlich nur verstärkt.

Aber so im Ganzen geht es mir gut. Der Blick auf die Oper und die Harbour Bridge hat alles entschädigt 🙂 Ich kann es kaum erwarten Sydney zu erkunden und mich zu beschäftigen um nicht zu sehr an Zuhause denken zu müssen!

 

Quelle: Titelbild

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