Meine total verrückte Woche: ein undichtes Dach und ein zerbeultes Auto

Ja die letzte Woche hatte es wirklich in sich…

Die Familie hat grade jede Menge Handwerker im Haus oder besser gesagt auf dem Dach, denn in Neuseeland sind die Dächer nicht von allerbester Qualität und müssen so ziemlich alle 15 Jahre ausgetauscht werden. Auch die Handwerker sind nicht von allerbester Qualität bzw. etwas inkompetent, was die zeitliche Planung und die Koordinierung mit dem Wetter betrifft. Wenn die Sonne scheint sind sie nirgendswo zu sehen und wenn es anfängt zu regnen stehen sie auf dem Dach und haben sich grade an einem neuen Abschnitt gemacht, an dem das alte Dach heruntergerissen wird. Mittwoch passierte dann, was passieren musste. Es hat geschüttet, es hat gehagelt, es hat gewittert und das Dach war nur halbfertig. Das ganze Wasser ist also unter die Abdeckung gelaufen und überall im Haus tropfte es aus der Decke und vor allem aus den Lampen. Tropfen ist eigentlich das falsche Wort, man kann es eigentlich schon eher als Dauerregen bezeichnen. Ungelogen, eine Stelle war so extrem, dass Abi und ich das Schwimmbecken aus dem Garten reingeholt haben, um überhaupt ansatzweise das Wasser aufzufangen, denn Eimer und Handtücher reichten bei langem nicht .. Die nächsten zwei Tage mussten die Lichter dann ausbleiben..  nur vorsichtshalber ..aber Dinner gabs im Kerzenschein und auf die Toilette ging nachts mit der Handytaschenlampe.. 😀

Nicht, das das schon genug wäre. Das Auto wurde gerammt, als ich mit den Jungs unterwegs war. Keine Sorge, es geht uns allen gut, wir befanden uns nicht im Auto. Um ehrlich zu sein, habe ich nicht mal etwas mitbekommen. Wir haben am Straßenrand geparkt (die Straße war übrigens sehr sehr breit- wenn auf jeder Seite ein Auto parkt können immer noch alle anderen Autos ganz normal auf der Straße weiterfahren) und waren auf dem Spielplatz. Als wir zum Auto zurückgegangen sind, kam dann ein Mann auf mich zu und meinte, jemand hätte mein Auto gerammt. Da war ich dann erstmal verdutzt. Glücklicherweise hat der liebe Herr alles für mich geregelt und hatte sämtliche Kontaktdaten, Bilder, Kopien vom Führerschein und und und.. Unvorstellbar, wie dankbar ich in diesem Moment war, denn ich war irgendwie zu geschockt, um auch nur darüber nachzudenken, was zu tun ist. Dann das Problem mit einer fremden Sprache und generell keine Ahnung, wie man in Neuseeland mit solchen Problemen umgeht. Ganz unangenehm war dann auch noch, dass das ja nicht mein Auto ist, sondern das meiner Gastfamilie und niemand möchte schlechte Nachrichten überbringen.. Aber was soll’s, shit happens.. es ist alles geregelt, es geht allen gut und jetzt hoffe ich nur, dass diese Woche sehr viel besser wird 😉

 

 

Quelle: Titelbild

Advertisements

2 Comments

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s