Personal Travelguide: Paihia & Russell

Dieses Wochenende habe ich mit drei Mädels einen Roadtrip nach Paihia und Russell gemacht. Leider kann ich gar nicht so viele Tipps und Must-Do’s verraten, denn das Wetter war ziemlich schlecht, das wir kaum etwas anderes gemacht haben, als vor dem Regen zu flüchten 😦

Hört sich jetzt alles dramatischer an, als es war. Natürlich ist es super ärgerlich, wenn du ein Wochenende zum Reisen hast, Geld dafür ausgibst und dann kaum etwas machen und angucken kannst, weil es regnet und kalt ist. Zumal es während der Woche bzw. deiner Arbeitszeit immer 20-25 Grad und Sonne war und an den Wochenenden dann immer regnet. Aber wir haben wirklich das Beste aus der Situation gemacht & es dennoch eines der besten Wochenenden. Ich kannte keines der Mädels vorher, und die sich untereinander auch alle nicht, aber es fühlte sich sofort an, als würden wir uns schon alle jahrelang kennen und ständig Roadtrips machen. Eine kaum aus Kalifornien (San Diego), die andere aus Pennsylvania und die dritte im Bunde aus Helsinki. Wir hatten so viel Spaß, haben alle gemeinsam im Auto zu 80er Jahre Hits gesungen, abends gemeinsam gekocht und uns mit ner Flasche Wein ins Bett gekuschelt und über Gott und die Welt, den AuPair-Job, Tinder, Boyfriends und das Leben philosophiert. Je mehr Wein im Spiel war, desto intensiver wurden die Gespräche und jetzt habe ich nicht nur das Gefühl, ich kenne die Mädels, jetzt weiß ich wirklich alles über sie 😀 Wir hatten sooo unfassbar viel Spaß und haben unsere Zeit zusammen genossen, trotz des schlechten Wetters war Paihia superschön!

Wir sind in Auckland gestartet und haben auf dem Weg beim Matakana Village Farmers Market gehalten. Diesen Markt kann ich wirklich allen empfehlen. Er findet jeden Samstag statt und ist zuckersüß, erstreckt sich über eine relativ große Fläche und an fast jedem (!) Stand gab es was zu probieren: Honig, Käse, Senf, Öle, Schokolade, Body Butter, .. und alles wurde aus neuseeländischen Produkten fair und ökologisch und ohne Zusatzstoffe produziert. Aber mich hatten sie schon mit „dem Probieren“ – das liebe ich ja auch so auf Weihnachtsmärkten 😉 .

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Von Matakana ging es dann weiter Richtung Norden. In Russell angekommen, haben wir die winzige Innenstadt unsicher gemacht und uns für unser Abendessen eingedeckt. Auch hier gab es einen kleinen Kunsthandwerkermarkt, den wir besucht haben.

oDie Nacht haben wir in Russell in einer Airbnb Wohnung fast direkt neben dem Strand verbracht. An dem haben wir uns als es mal trocken war für ein zwei Stunden aufgehalten und Jennifer und Mahri sind tatsächlich im Wasser untergetaucht, nachdem Maisa und ich gewettet haben, dass sie es garantiert nicht tun 😉

Am nächsten Morgen haben wir dann gemeinsam im Bett gefrühstückt, denn in dem Airbnb gab es keinen Esstisch 😀 und sind Richtung Fährterminal aufgebrochen, um nach Paihia zu gelangen. Das Wetter war am zweiten Tag leider noch schlechter, also sind wir erst einmal einen Café trinken gegangen und haben uns dann noch eine Weile an den Strand gesetzt, als es aufgehört hat zu regnen. Paihia ist eine wirklich süße kleine Stadt. Wir waren auch hier auf Märkten und haben uns ein paar Maori-Darbietungen angesehen. Maori sind die „Ureinwohner Neuseelands“. Dann saßen wir in einem Restaurant im Hafen direkt über dem Wasser in Loungemöbeln und haben geluncht 😉 Weil dann tatsächlich die Sonne kurz rauskam, haben wir beschlossen, zu den Vermeid-Pools zu fahren. doch kurz bevor wir am Parkplatz angekommen sind, hat es wieder richtig geschüttet und wir hatten nicht die größte Lust im Platzregen wandern zu gehen ..

Also haben wir beschlossen uns auf den Rückweg nach Auckland zu machen und noch bei der berühmten öffentlichen Toilette zu halten, die von dem österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser designt wurde.

Fazit: Auch wenn das Wetter nicht gut war und wir daher nicht so viel gesehen haben von der Natur, haben wir so unglaublich viel Spaß gemacht und es war einfach wie ein verlängerter Mädelsabend, der wirklich gut tat! Ich werde definitiv sobald ich die zeit dazu habe und das Wetter besser ist eine verlängerte Northland-Tour machen inklusive Paihia, Cape Reinga, Dolphin Watching (eventuell sogar mit schwimmen, je nachdem ob ich es mir leisten kann 😉 ) und jeder Menge Strand (!!), denn die Gegend ist einfach super schön und die Traumstrände will ich auf jeden Fall noch erleben!

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