monthly review: november

Und der zweite Monat ist um.. die Zeit rast wirklich ! Bleiben nur noch 7 Monate 😉

Erlebt:

Diesen Monat habe ich das erste Mal so richtig Leute bei Coffegroups und anderen organisierten Treffen kennengelernt. Irgendwie ist es schon merkwürdig, sich mit wildfremden Menschen zu verabreden, ohne sich vorher kennenzulernen.  Man kann das auch nicht mit Dates oder das erste Mal Treffen mit anderen Leuten vergleichen, da ist man so ja in der Regel schon vorher im Kontakt und hat sich gesehen (in einer größeren Gruppe, Schule, Arbeit, ..) und hier ist das so jemand schreibt in eine WhatsApp Gruppe oder auf Facebook „Ist da jemand der sich morgen auf einen Kaffe treffen will?“ und man selber ist dann so „Ja why not?“ und dann trifft man sich. Einfach so. Ohne sich zu kennen. Alleine. Sowas würde ich in Deutschland wahrscheinlich gar nicht machen, bzw. habe ich auch noch nicht gemacht. Aber man lernt wirklich viele liebe nette Leute kennen.

Ich war zum Beispiel bei einem Treffen in Mission Bay und die Runde war so toll, dass ich mich mit einigen Mädels gleich nochmal getroffen habe und wir alle in Kontakt stehen und schon das nächste Gruppentreffen planen!

Nach Mission Bay bin ich auch alleine noch mal mit Jasper gefahren, an einem besonders warmen Tag, um ein Picknick zu machen. Die Urlaubsstimmung ist auf jeden Fall vorhanden dort 😉 Mehr über Mission Bay findet ihr in diesem Blogpost: hier.

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Generell war dieser Monat sehr aufregend, vor allem die zweite Woche, mit dem undichten Dach und dem „Autounfall“. Was genau passiert ist lässt sich hier nochmal nachlesen. Es war auf jeden Fall sehr abenteuerlich, denn das Dach wird erneuert und selbstverständlich musste es regnen, als gerade kein Dach über dem Haus war. Abi und ich haben dann gleich einmal ein Powerworkout hingelegt und sind mit Schüsseln, Handtüchern, Eimern und sogar dem Planschbecken von den Jungs im Haus herum gesprungen und haben versucht das gesamte Wasser aufzufangen. Kurz drauf wurde dann das Auto angefahren, als ich mit dem Jungs unterwegs war. Keine Sorge, es ist nichts passiert, wir saßen nicht drin, sondern haben das Auto am Straßenrand geparkt und waren auf dem Spielplatz. Nur kläre so etwas mal in einer fremden Sprache, in einem fremden Land, mit zwei kleinen Kindern an der Hand und null Vorwissen von vorherigen Geschehnissen…

 

Etwas schönere Momente habe ich am Wochenende vom 25.11-26.11.2017 erlebt. Für mich ging es mit ein paar Mädels nach Paihia, Bay of Islands. Die Mädchen kannte ich mal wieder vorher nicht (diese Abenteuerlust wird langsam zur Gewohnheit 😉 ) aber wir hatten unglaublich viel Spaß. Diesmal keine Französinnen, sondern eine Finnländerin und zwei Amerikanerinnen. Leider war das Wetter nicht wirklich gut, was wir daraus gemacht haben gibt es hier zu lesen.

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Gefeiert:

Den Geburtstag meines Papis, alleine ohne ihn 😦 Obwohl ich dir schon gratuliert habe,  möchte ich dir noch einmal alles alles Liebe und Gute von ganzem Herzen wünschen! Du bist die wichtigste Person in meinem Leben und ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun würde. Ich kann es kaum erwarten, dich und Tom im März hier in Neuseeland in Empfang zu nehmen und euch endlich wieder in die Arme zu schließen. Ich habe dich ganz doll lieb!! ❤ Tausend Küsse und Umarmungen nach Deutschland !!

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Vermisst:

Heimweh hatte ich eigentlich gar nicht, nur an Papas Geburtstag, da habe ich schon viel an zuhause gedacht! Insgesamt geht es mir aber sehr sehr gut und ich genieße mein Leben in vollen Zügen 🙂 Vor allem, weil das Wetter langsam so richtig schön wird und diese ganze Sonne und warme Luft gibt mir so viel Lebensfreude. Es st schön mal wieder Sommer im Alltag zu genießen 😉 Da kann sich das liebe Deutschland noch ne Scheibe abschneiden !!

Gedacht:

Wie ich über meine Entscheidung denke, als Au-Pair in Neuseeland zu arbeiten und jede Menge reflektiert, warum ich das getan habe und ob meine Gründe berechtigt waren. Mehr dazu gibt es hier. Was mich ebenfalls stark beschäftigt hat, ist die Tatsache, dass ein Auslandsaufenthalt gesellschaftlich sehr stark normalisiert und heruntergespielt wird. Wenn ich Vergleiche ziehe zwischen meinen Gedanken vor der Abreise und jetzt, mit Freunden über ihre Erfahrungen spreche, wird mir bewusst, wie gedankenlos und blauäugig man an die Sache heran geht. Jeder geht ins Ausland, oder zumindest fast jeder, ein Großteil der Schulabsolventen. Es ist Normalität für ein Jahr sich von Freunden und Familie zu verabschieden und in die große weite Welt zu ziehen. Das sollte es aber nicht sein. Ganz im Gegenteil: Es ist mutig, großartig, unglaublich besonders und absolut nicht selbstverständlich. Ich hoffe, dass sich das Verständnis für einen Auslandsaufenthalt wieder etwas mehr normalisiert und man es nicht für gegeben nimmt.

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