Sylvesterpläne & Gedanken zum Jahreswechsel

Jeder kennt doch das Drama und zwar jedes Jahr auf Neue: Was mache ich an Sylvester? Mit wem feiere ich, wo feiere ich, was essen wir, wer bereitet was vor ? So viel Planung, Organisation, Koordination und Absprachen wegen ein paar Stunden. Eigentlich hatte ich gedacht, das bleibt mir dieses Jahr erspart. FALSCH GEDACHT! Es gibt Dinge, die ändern sich halt auch am anderen Ende der Welt nicht 😉

Tausendundein Plan: 

Man ist ja vermutlich nur einmal hier und möchte das Beste aus solchen Feierlichkeiten herausholen. Auch wenn ich zurzeit in Neuseeland bin, ist Australien ja quasi der direkte Nachbar und was bietet sich da mehr an, als an Sylvester sich das berühmte, große, sagenumwobene Feuerwerk in Sydney anzugucken. Nur leider haben den gleichen Plan 56789876543456 andere Menschen auch. Sprich, die Preise für Flüge, Unterkünfte, und und und und sind utopisch, mal abgesehen davon, dass Sydney sowieso nicht preiswert ist. Ganz im Gegenteil. Aber das einfach mal ignoriert, macht man natürlich Pläne. Man hätte sich doch so schön mit den engsten Freunden aus der Heimat treffen können, die zurzeit durch Australien schwirren und gemeinsam ins neue Jahr starten. Nun ja, nur leider haben wir keine 1000 Euro für einen 2-Tagestrip nach Sydney… 😦

Also muss ein neuer Plan her: Auckland ist ja auch ganz schön und vielleicht ist es ja eh besser, Sylvester in Neuseeland zu erleben, da man ja auch den Rest des Auslandsaufenthaltes hier verbringt. Schließlich ist man ja hier, um genau dieses Land kennenzulernen. Hier gibt es sogar diverse exklusive Partys (ich muss gestehen, da hat mein Herz schon höher geschlagen 😉 ) Das da auch andere Leute teilnehmen wollen und es möglicherweise Mitte/Ende November alles schon ausgebucht ist, auf die Idee bin ich selbstverständlich nicht gekommen. Wieso auch ?! Ist ja nur die größte Stadt in Neuseeland…

Plan Nr.3: Wie wärs also mit einem romantischen Dinner (mit Hanjo, nicht ich alleine) und dann das Feuerwerk am Skytower angucken? Essen gehen ist hier fast ohne Anlass schon unbezahlbar, aber einmal kann man sich das ja gönnen 😉

Alles auf Anfang: Wir haben dann festgestellt, dass die Feiertage unsere einzige Chance sind über einen längeren Zeitraum während der Sommermonate gemeinsam zu verreisen. Also alle Pläne wieder über Bord geworfen. Wieso verreisen wir nicht ? Zu Sylvester sind die Preise wie in Australien zwar auch utopisch und wir machen schon einen großen Trip über Weihnachten .. aber hey, vielleicht finden wir ja noch mit ganz viel Glück ein Schnäppchen 😉 Und wenn nicht…tja dann gibts ja noch Plan Nr. 45678..

Der kommt zustande, wenn andere Leute sich einmischen. Ich bin ja jetzt schon ein Weilchen hier und habe auch ne ganze Menge soziale Kontakte geknüpft. Einige sind sehr oberflächlich geblieben, andere sind wirklich richtig tiefe Freundschaften geworden. Dazu gehören zum Beispiel meine finnische Freundin Maisa und die Amerikanerin Jenn. Maisa kam dann eines Tages mit der Idee um die Ecke, zusammen zu feiern. In dem Haus ihrer Gastfamilie, die sind nämlich stinkreich, jetten über Sylvester vermutlich auf irgendeine Insel und wir können eine Poolparty mit Champagner veranstalten .. klingt nicht schlecht 😉 Wir dürften sogar Champagner im Pool trinken 😉 Ist auf jeden Fall mal was neues .. Poolparty zu Sylvester 🙂

Wie man sieht, bleibt die Frage kompliziert, egal wo man sich aufhält. Was Hanjo und ich nun zu Sylvester machen stand lange Zeit noch in den Sternen. Wie wir unseren Abend verbringen werden, gibt es hier bald zu lesen 🙂

 

Gedanken zum Jahr 2017 und das kommende Jahr 2018: 

Generell ist dieses Jahr so unfassbar passiert, dass mir dieses Sylvester schon ziemlich wichtig ist. Ich bin 18 geworden, habe mein Abitur gemacht, war zwei Mal auf der Fashionweek (dream came true ❤ ), bin mit meiner Familie nach New York gereist und habe ich sofort in die Stadt verliebt ( so sehr, dass ich mir richtig oft einfach random Bilder von der Stadt angucke, nur um dieses Bauchkribbeln zu spüren, dass ich vor Ort hatte .. nein ich bin noch nicht verrückt 🙂 ), gemeinsam mit Emma unseren Abiball organisiert (der eine Zeit lang wie ein Vollzeitjob war), ich habe meinen absoluten Wunschstudienplatz erhalten (Mode- und Designmanagement an der AMD) und bin nach Neuseeland aufgebrochen. So viel in einem Jahr, dass muss man erstmal alles verdauen. So viele große Highlights. Natürlich ist noch viel viel mehr passiert, aber das sind so die Sachen, die mich dieses Jahr überwiegend geprägt haben. Wenn man so darüber nachdenkt, kommt mir das fast ein bisschen surreal vor und ich kann gar nicht glauben, dass dieses Jahr so viele – für mich – wichtige Ereignisse stattgefunden haben. Ich bin aber super dankbar für alles, ein bisschen wehmütig, dass dieses Jahr nun zu Ende geht und voller Vorfreude auf das Jahr 2018 und alle kommenden Abenteuer in Neuseeland und der Beginn meinen Traum zu verwirklichen mithilfe meines Studiums! Auf das neue Jahr !! Cheers ! ❤

 

 

Quelle: Titelbild

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