Personal Travelguide: Coromandel, Cathedral Cove & Hot Water Beach

Dieser Trip war super spontan und sehr kostengünstig !!

Big News: Hanjo und ich haben uns ein Auto zugelegt, JUHUU! Wir waren lange Zeit auf der Suche und haben aber endlich das Richtige für uns gefunden. Alles genauen Infos werde ich aber nochmal in einem Extra-Post veröffentlichen. Da wir aber unser Auto letztendlich früher abholen konnten, als wir geplant haben, sind wir ganz spontan im neuen Jahr nochmal weggefahren. Da ich Montag den 1.1. und Dienstag den 2.1. frei hatte, wollten die freie Zeit auf jeden Fall nutzen und sind zur Coromandel Halbinsel gefahren. Einem sehr bekannten Ziel in Neuseeland und ein beliebter Urlaubsort für Einheimische, mit seiner Cathedral Cove und dem Hot Water Beach.

Coromandel ist in ca. 1-2 Stunden mit dem Auto von Auckland zu erreichen, perfekt also für einen spontanen 2-Tages-Trip. Die Nacht haben wir im Auto geschlafen auf einem Campingplatz und da wir generell noch nicht so Backpackermäßig ausgestattet sind, haben wir unser Abendbrot bereits vorher zubereitet und unser Frühstück mitgenommen. Dadurch sind wir nicht nur sehr kostensparend weggefahren, sondern mussten auch keine Zeit fürs Kochen verschwenden 😉

Aber nun genauer zu unserem Trip:

Wir sind am 1. Januar gegen halb neun/neun Uhr losgefahren, nicht ganz so früh, wie die letzten Male, aber nach einer kurzen Nacht sind wir einfach nicht früher losgekommen 😉

Wir haben unterwegs gehalten, um zu frühstücken, aber ansonsten keine weiteren Zwischenstopps gemacht, so wie bei den letzten Trips, da wir grade nicht so viel Geld für Benzin haben durch den Autokauf. Erstmal wieder sparen angesagt 🙂

Der Hot Water Beach war ziemlich überlaufen und alle haben sich ein Loch gegraben. Denn an einem bestimmten Bereich des Strandes gibt es heißes Quellwasser unter dem Sand und je tiefer man gräbt, desto heißer wird es. Also ist Vorsicht geboten, dass man sich nicht den Allerwertesten verbrennt! 😉 Leider war das Wetter mal wieder super schlecht (es hat wirklich genau die Sekunde angefangen zu regnen, als wir uns ins Auto gesetzt haben, bereit zum losfahren). Am Hot Water Beach hat es zwar nicht geregnet, dafür was aber alles grau und sehr windig. Ich habe mich in meine Pullis und all unsere Handtücher eingewickelt und dann erstmal am Strand geschlafen, was anderes war bei dem Wetter einfach nicht möglich 😀

Hanjo hat sich dann irgendwann noch ein Loch gebuddelt und war kurz schwimmen, aber danach haben wir uns auch auf den Rückweg zum Auto gemacht.

Gegen späten Nachmittag sind wir dann weiter Richtung Norden gefahren zum Campingplatz „Earl’s Paradise“. Dieser ist sehr einfach gehalten, es gibt Dixiklos und kalte Duschen, aber kostet auch nur 10$ pro Person und hat eine tolle Aussicht über die Bucht. Für eine Nacht war es perfekt und hat völlig gereicht. Zumal man bedenken muss, dass bei allen anderen Campingplätzen die Preise über die Feiertage in die Höhe schießen und überhaupt fast vollständig ausgebucht sind. Plätze zum „Wildcampen“ (legale) gibt es in der Coromandel übrigens auch nicht, daher war Earls Paradise wirklich super für uns.

Wir haben also unser Lager aufgeschlagen und Abendbrot gegessen und dann ganz sehnsüchtig darauf gewartet, dass es dunkel ist und wir unsere Lichterkette im Auto anmachen können, nur um dann festzustellen, dass wir so unvorsichtig waren, dass das Kabel schon gerissen war.. wir haben noch versucht sie zu retten, aber nur mit einem Küchenmesser und Fingern ging es schlecht.. Na gut, shit happens, müssen wir uns wohl eine neue kaufen.

Früh morgens sind wir aufgewacht, da es ganz schön heiß im Auto wurde. Wir haben uns nämlich noch kein Mückennetz gekauft und wollten es nicht riskieren komplett aufgefressen zu werden, nur damit wir die Fenster aufmachen können.

Gegen 9 Uhr sind wir dann auch aufgestanden und haben ganz gemütlich gefrühstückt – mit Blick aufs Meer. Zu dem gewissen Meer sind wir dann auch noch hingefahren, nachdem wir unsere Sachen zusammen gepackt hatten. Und es war wirklich ein absoluter Paradies Strand!! Als wir ankamen waren nur zwei weitere Menschen dort, feiner Pudersand und türkisblaues Meer. Da sind wir dann erstmal eine Runde schwimmen gegangen.

Um 11 Uhr sind wir dann Richtung Cathedral Cove aufgebrochen. Angekommen haben wir festgestellt, dass parkplatztechnisch absolut nichts zu machen war, das bedeutete, wir mussten den ganzen Berg wieder herunterfahren, im Dorf parken und den ganzen Berg wieder zu Fuß heraufwandern und es war so heiß!! Aber ich will mich nicht über das bisschen Sonne beschweren, dass wir ausnahmsweise mal hatten. Oben am Berg angekommen ging dann erst die eigentliche „Wanderung“ los zur Cathedral Cove, die ca. 45 Minuten dauert. Alternativ kann man auch ein Wassertaxi für 15$ pro Person (pro Weg) nehmen, oder sich ein Kayak/Jetski/… mieten.

Auch wenn ich mittlerweile echt vom Wandern abgeschreckt bin (dank unseres Tongariro Crossings 😀 ) hat sich der Weg gelohnt. Ich glaube der Strand um die Cathedral Cove ist mein Lieblingsplatz in Neuseeland – bis jetzt zumindest! Vielleicht lag es auch am Wetter, denn das war ausnahmsweise mal sonnig und warm, aber dieser Ort war einfach nur paradiesisch schön: Puderzuckersand, türkises mega klares Wasser, eingebettet in Felsen und Wald. Etwas touristenüberlaufen, aber einfach nur toll. Wir haben super lang gebadet, um uns dann wehmütig auf den Rückweg zu machen. Das war garantiert nicht das letzte Mal hier .. ❤

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