Meine Reisebegleiter: Die besten Apps für Neuseeland

Mein Handy gehört zu meinem Alltag, wie nicht anderes. Es hilft mir nicht nur meinen Alltag zu organisieren sondern trägt einen riesige Verantwortung, dass ich mich auf Reisen nicht verirre, immer gut vorbereitet bin und alle wichtigen Dokumente dabei habe – quasi meine persönliche Sekretärin 😉 Mein Handy habe ich schon immer viel genutzt, um Dinge zu organisieren und um auch unterwegs alles regeln zu können, doch in Neuseeland hat sich das nochmal sehr verstärkt. Ich habe mir in der Zwischenzeit viele Apps heruntergeladen, die speziell auf das Reisen und Leben in Neuseeland ausgerichtet sind und die definitiv den Alltag erleichtern, fast sogar notwenig sind 😉

Finanzen:

In Neuseeland bezahlt man so gut wie alles mit Karte, überall und zu jeder Zeit. Selbst einen kleinen Kaffee in dem winzigsten Café kann man mit Karte bezahlen. Wenn man hier Bargeld aus der Tasche holt, wird man schräg angeguckt 😉 Das gängigste System heißt Eftpos (elektronisches Bezahlen) und ist sogar auf Farmers Märkten oder Night Markets möglich oder sogar notwenig, da die durch Bargeldlosigkeit Zeit sparen wollen – wie gesagt, ich übertreibe nicht, wenn ich sage, man zahlt hier alles mit Karte 🙂

Ich gehöre aber eigentlich zu den Leuten, die in Deutschland ALLES mit Bargeld bezahlt und die Karte nur beim Online Shopping (hin und wieder 🙂 ) in Gebrauch war 😀 Deswegen war das für mich eine enorme Umstellung, das Bargeld zu vergessen und immer die Karte zu zücken. Und ich muss sagen, man verliert super schnell den Überblick darüber, was man grade auf dem Konto hat und was man bereits ausgegeben hat. Da man das Geld halt nicht in den Händen hält und immer vor Augen hat, was sich grade im Portemonnaie befindet. Das Gute? Alle Banken in Neuseeland haben Apps, mit denen man super leicht Überweisungen tätigen und den Überblick über Einkünfte und Ausgaben behalten kann. Ich habe mein Bankkonto bei „Westpac“ und kann jetzt natürlich nur aus meiner Erfahrung sprechen, aber ich muss feststellen, dass die Apps auf die Minute genau sind. Es wird sofort (!!) angezeigt, was abgebucht und überwiesen wurde und nicht erst Stunden oder gar Tage später, was extrem Hilfreich ist !!

Also egal, bei welcher Bank man ist : APP Herunterladen! Ich nutze „Westpac One“ und kann die wärmstens empfehlen !

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Navigation/Fortbewegung

Ja ich weiß, früher konnte man auch ohne Navigationsgerät überall hinfinden, aber Karten lesen ist nicht so mein Ding und ich stehe dazu, dass ich keine Orientierung beim Autofahren habe und mich ohne Navi jedes Mal hoffnungslos verirren würde 😀

Karten“ von Apple (bzw. Google Maps bei Android) ist somit täglich in Gebrauch um mir den Weg anzuzeigen. Das Gute an der App ist, dass sie immer ganz genau die zeit berechnet und Staus, Unfälle und und und rechtzeitig anzeigt, so dass man notfalls einen anderen Weg fahren kann. Die App wird also laufend geupdated, im Gegensatz zu einem normalen Navigationsgerät.

AT Mobile heißt die App, die die Züge und Busse in Auckland koordiniert und dir anzeigt zu welchen Zeiten welche Züge wohin fahren. Auf die ist man auch tatsächlich angewiesen, denn das öffentliche Verkehrsnetz ist in Neuseeland ziemlich schlecht, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Selbst in einer Großstadt wie Auckland, läuft alles ziemlich unregelmäßig und holprig. Da kommt es gerne mal vor, dass der Zugverkehr eingestellt wird, ein Bus mal spontan eine anderen Route übernimmt und über die Ferien ganze Bahnlinien mit Bussen ersetzt werden, einfach so. Neuseeländische Mentalität sag ich da nur, die leben halt wirklich in ihrer eigenen kleinen geschützten Welt. Ist ja auch alles in Ordnung, nur ist es daher halt besonders wichtig, vorher die Züge zu checken, damit man keine böse Überraschung erlebt. Bildschirmfoto 2018-01-11 um 16.12.31.png

„AIR NZ“ ist gut, wenn man vorhat mit dem Flugzeug zu reisen, denn auch wenn Neuseeland nicht besonders groß ist und es an sich keine großen Distanzen sind zwischen verschiedenen Orten und Städten, muss man immer jede Menge Zeit einplanen, um von A nach B zu kommen, denn in Großstädten sind die Straßen überfüllt und durch das Land schlängeln sich die schmalen Straßen bergauf und bergab von Kurve zu Kurve. Wenn man also nur ein Wochenende hat, um zu reisen , ist es schlau, größere Distanzen mal mit dem Flieger zu überwinden. In der App Air NZ kann man nicht nur Tickets kaufen, sein Flüge verwalten, sondern auch alle anderen Dinge regeln, die mit dem Flug zusammenhängen. Sein Flugticket hat man zusätzlich immer auf dem Handy dabei. Auch wenn die Inlandsflüge nicht teuer sind, ist Air NZ immer noch die teurere Airline, um in Neuseeland zu reisen. Die australische Billigairline Jetstar hat leider nur eine App für Leute, die ihr Handy auf Neuseeland oder Australien konfiguriert haben, daher kann ich die leider nicht herunter laden. (Kann man schon mit viel Aufwand und Umstellungen, aber das war es mir nicht wert, so viel fliege ich dann doch nicht 😉 )

Sprache:

Kennt ihr das, wenn euch einfach nicht das richtige Wort einfällt und man versucht es zu beschreiben, aber irgendwie sind am Ende alle verwirrt? Dafür ist die App „Leo“ gut. Die hat mich schon durch die Schulzeit gerettet in allen Sprachen, die ich hatte und kommt auch jetzt immer noch zum Einsatz. Denn die wirft nicht nur wirre und zusammenhangslose oder gar falsche Übersetzungen heraus wie Google Übersetzter, sondern immer alle Wörter, die nach Situation passen könnten, macht Vorschläge zu Floskeln, Redewendungen und Sätze und man kann sogar die Konjugation nachschlagen. Mehr Helferlein geht nicht!

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Reisen

„Campermate“ – Ich habe ja schon in diversen Posts berichtetet, dass ich die App Campermate jedes Mal nutze. Klingt jetzt erstmal nach einer stupiden Campingapp, ist aber tatsächlich auf Backpacker in Neuseeland (und Australien) spezialisiert. Es werden Campingplätze, Abwasserstationen, öffentliche Toiletten, Unterkünfte, Straßenwarnungen, kostenloses Wlan und alles andere was man unterwegs braucht angezeigt. Das Beste? Auch alle kostenlosen und kostenpflichtige Aktivitäten, Wasserfälle, Regional Parks, Wanderstrecken, besondere Strände, Picknickplätze und und und kann man entdecken. Zudem kann man von lokalen Anbietern tolle Last-Minute Deals erhalten. Im System befinden sich über 40.000 Standorte, die durch die Regierung, Gemeinderäte und Reisende zur Verfügung gestellt wurden. Zudem kann man durch Rezensionen und Kommentare anderer Reisender erfahren, ob sich ein Besuch wirklich lohnt. Ohne die App wären wir auf den Reisen wirklich aufgeschmissen, denn so können wir uns einfach ohne Plan ins Auto setzen, unseren Roadtrip starten und unterwegs gucken, was sich in der Nähe befindet und was wir uns angucken wollen. Ich liebe diese APP!!

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„Rankers Campers“ – Auch wenn sich in der App Campermate schon etliche Campingplätze von kostenlos bis teuer finden lassen, ist die App Rankers Campers nochmal extra auf Campingplätze in Neuseeland spezialisiert. Dort werden nochmal dreimal so viele Plätze aufgelistet und viele kostenlose für non-self-contained Wagen angezeigt, was uns natürlich enorm hilft.

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Reiseplanung:

Fit for Travel – macht einen fit für die Reise und liefert wertvolle Tipps zu allen wichtigen Reiseimpfungen, Vorsorgetipps, Klimatabellen, Botschaftsadressen, Checklisten, Ärztesuche in der Nähe und Erste Hilfe Maßnahmen – so dass man unterwegs nicht ratlos und verzweifelt in Panik verfallen kann ! Um Impfungen sollte man sich natürlich schon kümmern, wenn man noch im Heimatland ist, aber ich habe mir die App heruntergeladen, um immer auf der sicheren Seite zu sein, wenn es darauf ankommt, den nächstbesten Arzt zu finden oder Erste Hilfe Maßnahmen in Erinnerung zu rufen. Denn auch wenn man in der Theorie weiß, was zu tun ist, kann es nie schaden, solche Dinge nochmal im Notfalls abrufen zu können, denn es kommt immer anders als geplant und besser man ist vorbereitet!

Wetter – Auch wenn alle Wetterapps in Neuseeland ziemlich unnütz sind, da das Wetter sich sehr schnell ändern kann und generell sehr sprunghaft und unentschlossen ist, kann es nicht schaden, wenigstens einen groben Plan zu haben, damit man nicht an den Strand fährt und plötzlich von eine Sturm erwischt wird. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrungen 😀 Man darf nicht darauf vertrauen, dass es schöner Tag wird, nur weil früh morgens die Sonne scheint oder anders herum 😉

Alltag/Sonstiges:

My Vodafone – Um in Neuseeland mein Handy überhaupt benutzen zu können, musste ich mir ja eine neue Simkarte zulegen. Ich habe mich für eine Prepaid Karte von Vodafone entschieden, da Vodafone damit wirbt, selbst in den entlegensten Ecken von Neuseeland präsent zu sein. Und das stimmt, während Hanjo manchmal mit Spark schon in einem kleinen Kaff kein Netz mehr hat, hatte ich sogar auf dem Tongariro 3G. Und spätestens wenn es um Navigation geht, und wie man wieder aus der Wildnis herausfindet, ist es nicht schlecht Netz zu haben. Da das Ganze ein Prepaid Deal ist, muss ich mein Handy regelmäßig aufladen, dass geht mit der App ganz leicht und problemlos. In der App gibt es sogar spezielle „Movie“ oder „Chat“ oder „Musik“ Packs, mit denen man für einen gewissen Zeitraum die jeweiligen Apps unbegrenzt nutzen kann (Movie z.B. Netflix, Amazon Prime,..; Chat z.B. WhatsApp, Messenger,..; Musik z.B. Spotify, Apple Music,..), ohne dass die gekauften GB verbraucht werden. Zudem gibt es Friday Deals – Extra Internet, Minuten oder SMS für 1-2$. Perfekt, wenn ich mal wieder zum Ende des Monats langsam aber sicher meine GB aufgebraucht habe, aber nicht alles nachladen will 😉

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Kamera – die wohl meistbenutzte App auf meinem Handy. Ich liebe es Bilder zu machen und die iPhone Kamera ist gar nicht mal schlecht 😉 Alle Fotos auf meinem Blog habe ich mit meinem Handy gemacht und ich finde, das Ergebnis kann sich sehen lassen 😉

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