Personal Travelguide: Coromandel 2.0, Karangahake Gorge und Besuch aus Australien <3

Dieses Wochenende war ganz besonders schön, denn Lea hat aus Australien einen Abstecher nach Neuseeland gemacht, bevor es für sie zurück nach Deutschland geht. Und es tut so gut seine engsten Freunde nach Monaten mal wiederzusehen. Generell treibt sich ja halb Bad Oldesloe zurzeit in Australien oder Neuseeland herum, aber es gibt kaum etwas schöneres, als etwas Quality time mit den Liebsten zu verbringen. Vor allem wenn man sich lange Zeit nicht gesehen hat und man vor der Abreise fast jeden Tag zusammen verbracht hat – bzw. jahrelang gemeinsam in der Schule gelitten hat. Hanjo hat uns also Freitag Abend bei mir abgeholt und dann ging es für uns ein weiteres Mal auf die Coromandel Halbinsel – auf Wunsch von Lea. Aber es ist ja zu schön dort, dass wir damit selbstverständlich kein Problem hatten 😉 Ich habe sogar spontan noch den  Montag von meiner Gastfamilie frei bekommen, so dass wir ein langes Wochenende zum Reisen hatten. Ein weiterer Erfolgsgarant für dieses Wochenende war die Tatsache, dass die Sommerferien endlich vorbei sind und ich die schlimmste Zeit somit überlebt habe und es nach dem Wochenende wieder in den geregelten Alltag ging. Der nächste Grund war, dass wir endlich mal ein Wochenende richtig gutes Wetter hatten und es nicht grau in grau und verregnet war!!

Die erste Nacht sind wir nur bis zum Shag Stream Campsite gefahren, was ca. 1 1/2 Stunden unter Coromandel Town lag und einer der schönsten Plätze war. Es lag direkt an einem Bach, dessen Wasser so unfassbar sauber und klar war und in dem wir morgens auch erst einmal eine Runde schwimmen gegangen sind. Die restliche Ausstattung war sehr minimalistisch: es gab Toiletten und Abfalleimer. Dafür haben wir aber auch nur 13$ pro Person bezahlt was ca. 6,50€ sind (außerdem gibt es in Coromandel keine kostenlosen Campingplätze für non-selfcontained-Autos).

Am nächsten Tag ging es dann für uns in die Coromandel Town. Auf dem Weg haben wir bei den Waiau Falls gehalten und Hanjo ist auch dort noch einmal eine Runde geschwommen. Mir war das Wasser definitiv zu kalt! Aber es war dennoch sehr hübsch dort. Und mein Highlight war ja die Schweinchen Farm („Stu’s Big Sanctuary“). Dort hat ein Mann beschlossen Schweine vor dem Schlachten zu retten und ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen und überall sind einfach die winzigsten Babyschweinchen herumgelaufen und haben gespielt. Zu süß!!

In Coromandel Town angekommen haben wir uns erst einmal in eines der zahlreichen Cafés und Restaurants gesetzt und Mittag gegessen, es gab Burger, Süßkartoffelpommes, Sandwiches und Café. Sehr empfehlenswert. Ich weiß den Namen leider grade nicht, aber es war gegenüber vom Pepper Tree und sehr preiswert!

Dann ging es für uns noch zum Strand „Oamaru Bay“…

…bevor wir uns auf den Weg zu „Earl’s Paradise“ gemacht haben. Dem Campingplatz, auf dem Hanjo und ich schon das letzte Mal übernachtet haben und von dem man die tollste Aussicht auf den Whangapoua Beach hat, wo wir abends auch noch kurz waren. Drei mal dürft ihr raten, wer schon wieder baden war ?! 😉

Am nächsten Tag ging es für uns sehr früh los, denn wir hatten den Plan zur Cathedral Cove zu fahren, bevor die Touristenströme den hübschen Strand erreichen. Von Earl’s Paradise sind es noch mal 1 1/2 Stunden Fahrt und man muss ca. 45 Minuten dorthin wandern. Wir waren um viertel nach 9 dort angekommen und hatten für kurze Zeit tatsächlich die Bucht mehr oder weniger für uns. Natürlich waren da schon Leute, aber nur vereinzelt und alles war so ruhig und friedlich und noch so unberührt – wunderschön einfach!

Dort haben wir auch ein paar Stunden Zeit verbracht bevor wir nachmittags das Wassertaxi zurück genommen und uns dann auf den Weg zum Hot Water Beach gemacht haben.

Am Hot Water Beach haben wir uns dann erstmal ein fertiges Loch gesucht, in das wir uns setzen können, ohne uns eines buddeln zu müssen 🙂 und haben dort im z.T. sehr heißem Wasser ein Bad genossen 😉 Man muss wirklich aufpassen, denn das Wasser kann teilweise bis zu 65 Grad erreichen und hat das Potenzial dich zu verbrennen – also erstmal Fingerspitze reinhalten, bevor man sich sofort reinsetzt !! 😀

Vom Hot Water Beach ging es für uns dann ganz weit in den Coromandel Forest hinein zu unserem Campingplatz: Broken Hills Campsite. Der war wirklich wunderschön, mitten im Wald, eingehüllt in Berge und Felsen und nebenan ein großer Bach, dennoch insgesamt etwas unheimlich, da man so völlig von der Außenwelt abgeschottet war.. Aber für eine Nacht völlig in Ordnung. Ich weiß nur nicht, ob ich da hätte länger bleiben wollen und können 🙂

Am letzten Tag war das Wetter nicht so gut, es war zwar warm, hat aber zwischendurch immer mal wieder etwas getröpfelt. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, auf die Coromandel Strände zu verzichten und stattdessen zum Karangahake Gorge zu fahren, den uns Leas Bruder empfohlen hat. Das war ungefähr 1 1/2 Stunden von unserem Campingplatz entfernt und ist ein altes Minen- und Goldabbaugebiet gewesen. Es gibt verschiedene Wanderwege von 20 Minuten bis zu 1 1/2 Stunden, die aber ohne Anstrengung zu meistern sind, da die Wege überwiegend flach sind und man keine Berge hoch und runter wandern muss, was zur Abwechslung auch mal ganz nett war! 😉

Danach haben wir uns dann auch auf den Rückweg nach Auckland gemacht und somit ein wunderschönes und spaßiges Wochenende beendet!

Advertisements

3 Comments

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s