monthly review: february

Erlebt:

Unser erstes Februarwochenende haben wir in der Bay of Plenty verbracht, genauer gesagt in Tauranga. Das liegt an der Ostküste von Neuseeland und ist eine super süße Stadt mit vielen Cafés, Concept-Stores und den beeindruckendsten Villen mit Meerblick. Was wir genau gemacht haben gibt es hier zu lesen.

Außerdem gab es für uns einen Ausflug nach Waiheke Island. Eine kleine Insel „neben“ Auckland, die sehr bekannt ist für die zahlreichen Paradiesstrände und die „Boutique-Weingüter“, wenn das nicht ganz laut meinen Namen schreit 😉

Nach unseren Ausflug nach Waiheke Island ging es für uns nach Mittelerde, genauer gesagt nach Hobbinton. Man wusste zwar irgendwie, dass es nur ein Filmset war, aber irgendwie habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass gleich ein Hobbit um die Ecke kommt 😉 Ich muss jetzt ganz unbedingt die Filme alle gucken!!

Direkt im Anschluss haben wir noch den Hamilton Gardens einen Besuch abgestattet.

Gefeiert:

Den Geburtstag meiner Oma – leider alleine.. Auch wenn ich schon gratuliert habe, an dieser Stelle noch einmal alles alles Liebe und Gute. Ich habe dich unfassbar doll lieb und schätze alles so sehr wert, was du für mich und alle anderen tust und uns ermöglichst!! Du bist die beste Oma, die es gibt und die selbstloseste und stärkste Person, die ich kenne ❤ IMG_8687.JPG

Außerdem hatte Lauchlan – mein Gastvater – Geburtstag und gab es hier noch den Waitangi Day. Das ist ein nationaler Feiertag am 6. Februar, an dem an die Unterzeichnung des neuseeländisches Gründungsdokumentes (Vertrag des Waitangi) gedacht wird. Außerdem hat das chinesische Neujahr begonnen und überall wurde dekoriert, gefeiert und getanzt!

Gedacht: 

Was für ein Trubel in Neuseeland herrscht, weil die neuseeländische Premierministerin schwanger ist. An sich ja eine tolle Neuigkeit, aber die Welt scheint irgendwie nicht ganz bereit für eine werdende Mutter in dem Amt der Regierungschefin, was mich persönlich etwas nachdenklich gemacht hat. Schließt das Eine das Andere aus? Ich denke nicht. Meinen Senf zu den Thema habe ich hier dazugegeben.

Gefreut:

Gemeinsam mit der DAK Gesundheit gibt es jetzt jeden Dienstag unter dem Hashtag #traveltuesday einen Beitrag auf deren Instagramkanal (@dakgesundheit) von mir. Über Was? Meinen Auslandsaufenthalt, Tipps zur Organisation, Reisehighlights und AuPair-Erfahrungen. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit und hoffe, dass ihr da mal vorbeischaut 😉 Ein paar der Beiträge werde ich auch hier veröffentlichen (nicht immer an einem Dienstag), die ersten Beiträge gibt es hier und hier .

Geschrieben:

Des Weiteren gab es Beiträge zu unserer Campingausrüstung und wo wir diese herbekommen haben, einen allgemeinen Shoppingguide, wo man was in Neuseeland findet und meine allerliebsten Strände und Spielplätze  in Auckland.

Geplant:

Im nächsten Monat wird Hanjo 20 (alter Mann 😉 ), Yasmin und Alex kommen uns aus Deutschland besuchen und wir haben Ausflüge nach Taupo (schon wieder, ich weiß 😀 ) und nach Raglan geplant. Am Ende des Monats ist dann mein Geburtstag und mein Papa und Tom landen in Auckland und wir werden unseren Roadtrip über die Nordinsel starten! Ich kann es kaum abwarten!! ❤

Damit ist dann auch der Februar und somit fünfte Monat um – bleiben nur noch vier!

 

 

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Personal Travelguide: Hamilton Gardens & Hobbiton Movie Set Tour

Unser ursprünglicher Plan war ein ganzes Wochenende unterwegs zu sein und uns ganz ausführlich Hamilton und Hobbiton inklusive Matamata, die Stadt, in der das Movie Set ist, anzugucken. Doch dann kam eine fiese Erkältung dazwischen und um mich etwas zu schonen, haben wir kurzerhand eine verkürzte Version daraus gemacht. Hanjo hat mich also Samstag Abends abgeholt und wir sind nach Matamata gefahren. Von Auckland sind es ungefähr 2 Stunden Fahrt.

Die Hobbiton Movie Set Tour:

Was ist das ? – Alles begann 1978 damit, dass die Familie Alexander ihre 500 Hektar große Farm bezog und ihren Lebensunterhalt auf einer Ranch mit 13000 Schafen und 300 Angus Rindern verdienten. Als Peter Jackson 1998 begann nach einer passenden Location für die Herr der Ringe Trilogie zu suchen stieß er auf dieses Stück Land und begann die Verhandlungen mit der Familie. 2 Jahre wurde an dem Set gebaut, um dann darin 12 Tage lang zu drehen. Es wurde die Landschaft transformiert, 37 Hobbit Höhlen mit Gärten und Zäunen gebaut, sowie ein Baum versetzt und mit künstlichen Blättern versehen und natürlich die Doppelbogenbrücke, die Mühle und das „The Green Dragon“ errichtet – aber all die Arbeit war nicht für die Ewigkeit bestimmt. Nach den Dreharbeiten sollte das Gelände wieder abgerissen werden. Allerdings war das touristische Interesse so groß, dass es stattdessen erweitert wurde  und nun täglich mehrere Führungen stattfinden.

Anreise:

Da das Movieset mittlerweile eine richtige Goldgrube ist, werden Touren von allen möglichen Standorten aus angeboten: Auckland, Hamilton, Rotorua, … Man kommt also egal, wo man gerade ist, immer nach Mittelerde 😉

Das MovieSet befindet sich neben der Stadt Matamata, wo Besucher auch mit einem Shuttle abgeholt werden. Da wir ein eigenes Auto haben, sind wir dort alleine hingefahren und konnten auf dem Parkplatz direkt vor Ort parken.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Auf dem Gelände selbst gibt es (noch) keine Übernachtungsmöglichkeiten. Dafür bieten sich die umliegenden Städte bzw. Matamata an. Dort gibt es diverse Hostels, B&B’s und Campingplätze. Unser absolutes Highlight war „Brock’s Place“ (277B Buckland Road, Matamata). Ebenfalls ein Familienbetrieb, die die Gunst der Stunde genutzt haben und auf ihrem Gelände einen kleinen Campingplatz mit Duschen und Toiletten eingerichtet haben. Für 8$ pro Person darf man hier übernachten, kostenlos die Toilette und Wasser nutzen, seine technischen Geräte aufladen und für 2$ duschen. Allerdings kann man erst nach 17 Uhr dort aufkreuzen und muss vor 10 Uhr morgens verschwinden, da die Familie den Campingbetrieb nur nebenbei leitet. Das Beste allerdings: Man ist quasi Nachbar mit dem Hobbiton Set und braucht nur 3 Minuten die Straße weiter fahren bis man dort angelangt ist. Also eine perfektere Lage und günstigere Schlafmöglichkeit gibt es eigentlich nicht! Und Hanjo und ich haben den tollsten Sonnenaufgang dort erleben können und währenddessen gefrühstückt!

Zeiten:

Die Touren beginnen um 8.30 Uhr morgens und enden um 15.30 Uhr und starten fast alle 10 Minuten. Während den Sommermonaten gibt es noch weitere Touren. Außerdem bietet das Set auch eine Abendtour mit 12 Gänge-Menü im „The Green Dragon“ an. Eine Tour dauert ca. 2 Stunden. Mein absoluter Tipp, den man sich wirklich ans Herz legen sollte: BUCHT DIE ALLERERSTE TOUR!!! Ihr seid die allerersten auf dem Gelände, habt alles für euch, es ist noch alles ruhig und magisch und keine Menschenmassen die eure gesamten Bilder crashen. Wir sind so froh, dass wir das frühe Aufstehen in Kauf genommen haben und gleich die erste Tour mitgemacht haben. Sonst wäre es das Geld nicht wert gewesen, womit wir auch beim nächsten Punkt waren.

Kosten:

Zugegeben mit 79$ (von Matamata, Shires Rest) pro Erwachsener und 39,50$ für 9-16 Jährige (unter 9 Jahren ist der Eintritt frei) ist die Tour alles andere als ein Schnäppchen und wir haben lange überlegt, ob es sich lohnt für uns, das Geld in die Hand zu nehmen. Im Voraus buchen ist fast Pflicht, da die Touren schon oftmals tagelang restlos ausgebucht sind.

Lohnt es sich?

Hanjo hat die Filme gesehen und ich nicht. Ich weiß aber wer die Hauptcharaktere sind und worüber die Geschichten im Groben handeln. Wenn man ein Fan der Filme ist, sollte man sich die Tour auf keinen Fall entgehen lassen, da das Set sehr naturgetreu und mit so viel Liebe zum Detail eingerichtet ist. Man wartet wirklich darauf, dass gleich ein Hobbit um die Ecke gehüpft kommt. Und ich glaube, dann hat man automatisch das Gefühl in dem Film zu sein und sieht überall die Szenen in seinem Kopf abspielen.

Für mich als „Nichtfan“, oder eher als Person, die die Filme nicht gesehen hat, war es natürlich nicht mitreißend in dem Sinne, dass ich da voll drin war. Aber ich finde es hat sich dennoch gelohnt. Das sieht einfach alles so niedlich und echt aus und vor allem bei gutem Wetter so schön anzusehen! 80$ ist ein sehr happiger Preis für das Erlebnis, aber die Tourguides sind wirklich bemüht, eine lustige und unterhaltsame Tour mit vielen Funfacts daraus zu machen und man hat die Möglichkeit seine hunderttausend Bilder zu schießen und obendrauf gibt es noch ein einzigartiges Hobbit-Bier (die haben ihre eigenen Sorten) „kostenlos“ obendrauf. Wir sind froh, dass wir das gesehen haben, zumal ich sonst glaube ich echt was verpasst hätte – ich möchte jetzt unbedingt alle Filme schauen! 😉 Also wenn jemand vorhat dort hinzufahren, dann würde ich sagen: Ja es lohnt sich, bei gutem Wetter, gleich die allererste Tour morgens früh und wenn man zumindest weiß, wovon die Filme/Bücher handeln.

Aber jetzt kommt erstmal eine ganze Ladung Bilder:

Hamilton Gardens

Nachdem wir unsere Tour beendet haben, sind wir noch einmal nach Matamata in Zentrum reingefahren und einmal auf- und abgelaufen, aber da es doch nicht wirklich spektakulär war, haben wir beschlossen weiter nach Hamilton (ca. 1 1/2 Stunden) zu fahren und dort den bekannten Hamilton Gardens einen Besuch abzustatten. Nachdem wir erstmal orientierungslos durch den Park gelaufen sind auf der Suche nach den toll angelegten Themenparks waren wir fast etwas enttäuscht. Aber irgendwann haben wir die Parks dann auf der Karte gefunden und ich muss sagen: WOW! Die kleinen Gärten sind alle voneinander abgetrennt und unter einem bestimmten Thema, einem bestimmten Aspekt oder nach einer bestimmten Kultur eingerichtet. So gab es zum Beispiel den chinesischen und japanischen Garten, den italienischen Renaissance Garten, den Tudor Garten, den englischen Garten, den tropischen Garten, den Maori-Garten, Kräutergarten, und und und. Die Liste könnte jetzt noch unendlich weitergeführt werden, denn die Gärten nehmen gar kein Ende und einer ist schöner als der andere! Und doppelt so viel Gärten sind noch in Planung bzw. werden gerade gebaut. Ein Besuch ist kostenlos und lohnt sich total!! Hier mal ein paar meiner Highlights:

Chinese Scholar’s Garden:

Indian Char Bagh Garden:

Italian Renaissance Garden:

Japanese Garden of Contemplation:

Modernist Garden:

Te Parapara Garden:

Tudor Garden:

Concept Garden: 

 

Die Stadt Hamilton an sich lohnt sich nicht wirklich: Es gibt noch diverse Parks, einen Zoo, eine „bekannte“ Statue und ein paar Läden aber ich finde es sinnvoller einfach nur einen Zwischenstopp auf Durchfahrt durch Hamilton bei den Gärten einzulegen.

Die ultimative Campingausrüstung

Ich möchte noch einmal etwas genauer auf unsere Ausrüstung eingehen, die wir uns zugelegt haben. Quasi eine kleine „Checkliste“, damit man nicht wie wir 20 Mal losrennen muss, da wir immer wieder eine Kleinigkeit vergessen haben. Unsere gesamte Ausrüstung haben wir bei K-Mart gekauft und wir haben insgesamt um die 300$ ausgegeben.

(Alles für zwei Personen)

  • 2 Bettlaken (zum Wechseln)
  • 2 Schlafsäcke
  • 2 Kopfkissen mit Bezügen
  • 1 Bettdecke (wenns kälter wird) mit Bezug
  • Mückennetz (Warehouse)
  • 2 Campingstühle
  • Campingtisch
  • Wasserkanister
  • Campingkocher + Gasflaschen
  • 1 Pfanne, 1 Kochtopf
  • 4 Teller, 4x Messer/Gabel/Esslöffel/Teelöffel, 2x Becher, 4x kleine Schüssel, 1x Große Schüssel, ein paar Dosen und Behälter,
  • Pfannenwender, Kochlöffel, Salatzange, Quirl, Dosenöffner, Küchenreibe, 3 scharfe Messer (unterschiedliche Größen), Sieb
  • Schneidebrett
  • Abwaschschüssel
  • 2x Geschirrhandtuch
  • 1x Spülbürste
  • 1x Spülmittel
  • Lappen (ganz viele auf einer Rolle, die man nur ein paar mal verwendet und dann entsorgt)
  • Müllbeutel
  • zwei Kühltruhen (8l und 25l)
  • 2x Kühlakkus
  • 2x Kopflampe
  • 2x Beutel (neben dem Bett für Handy, Trinkflasche, Powerbank,..)
  • Lichterkette
  • 3 Dekokissen (Natürlich nicht unbedingt notwendig, aber gemütlich!! Auf dem Bild ist nur eins zu sehen, da die anderen beiden erst kürzlich eingezogen sind, ich musste mich erst einmal gegen Hanjo durchsetzen 😉 )

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Quelle: Titelbild

Shopping-Guide Neuseeland

Ich bin gerade voll auf einem Entzug. In Deutschland bin ich regelmäßig bummeln gegangen, na gut manchmal war es auch shoppen, ziemlich oft sogar, okay eigentlich immer .. 🙂 Irgendwie habe ich doch immer etwas gekauft, auch wenn ich mir vorgenommen nichts zu kaufen..upsi. Aber lass es uns bummeln nennen, dass klingt, als hätte ich etwas mehr Kontrolle über mein Kaufverhalten 😛 In meinem AuPairgehalt ist allerdings kein großer Spielraum für Shoppingtouren enthalten und wenn ich mal losziehe, dann wirklich weil ich etwas brauche. Einkaufen in Neuseeland ist tatsächlich etwas anders, denn es gibt hier nicht wirklich so kleine Fußgängerzonen in Städten, wie wir sie haben. Also die gibt es teilweise schon an der Hauptstraße, aber die Geschäfte beschränken sich doch eher auf Banken, Postshops und Fastfoodketten. Daher kommt jetzt hier ein Shoppingguide, wo genau man was findet:

Lebensmittel:

Es gibt vier große Ketten in Neuseeland, dazu gehören Pak’n’Save, Countdown, New World und FourSquare, dazu kommen dann noch kleine Dairy Shops und Frucht- und Gemüseläden.

Pak’N’Save – ist der günstige Lebensmittelladen und vergleichbar mit Penny oder Netto aus Deutschland. Hier gibt es so ziemlich alles in großen Mengen und es sieht aus, wie die Lagerhalle von Ikea mit seinen meterhohen Metallregalen bis an die Decke. Es loht sich vor allem hier Grundnahrungsmittel so wie Nudeln, Reis und Getränke in großen Mengen zu kaufen, da dieser sehr viel günstiger sind im Vergleich zu kleineren Mengen. Auch wenn das Obst und Gemüse auf den ersten Blick gut aussieht, sollte man davon eher die Finger lassen und nur bei tollen Angeboten zugreifen, da die Qualität doch etwas zu Wünschen übrig lässt.

Countdown – Ist vergleichbar mit Edeka oder Famila in Deutschland. Die Preise sind etwas teurer als bei Pak’N’Save, dennoch gibt es hier ein paar spezielle Leckereien. In der Backabteilung gibt es zum Beispiel ganz gute Brötchen und Brote (für deutsche Verhältnisse annehmbar 😉 ) und auch hier befinden sich Fleisch- und Käsetheken. Bei guten Angeboten in der Obst- und Gemüseabteilung darf man gerne zugreifen. Die Sachen haben zwar immer noch nicht die allerbeste Qualität, aber sie halten schon etwas länger. Große Mengen sollte man hier nicht einkaufen, es sei denn man hat keine andere Wahl.

New World – Vergleichbar mit Countdown vom Angebot und auch von den Preisen her. Etwas kleiner und übersichtlicher. Hier bekommt man ziemlich gut und günstig Bacon 😉

FourSquare – die findet man eher in kleineren Städten, die überwiegend in Strandregionen und somit auch Urlaubsregionen sind. Die Läden sind recht klein, haben ein überschaubares Angebot und sind leider sehr überteuert. Wenn es in der Stadt ein FourSquare gibt, dann ist das meistens auch der einzige Supermarkt und man hat keine andere Wahl, als dort zu hohen Preisen einzukaufen. Von der Qualität der Produkte vergleichbar mit New World und Countdown. Allerdings sollte man vermeiden hier zu kaufen und lieber vorausschauend und in größeren Mengen zu den anderen Supermärkten gehen, wenn man die Möglichkeit hat. So wird man jede Menge Geld sparen können.

Dairy & Superettes – Das sind kleine „Späties“, wie es sie in deutschen Großstädten zu finden gibt, die fast rund um die Uhr auf haben und überwiegend so Dinge wie Milch, Klopapier, Süßigkeiten, kalte Getränke, Zeitschriften,… verkaufen. Dinge, die man gerne mal vergisst beim Einkaufen und diese dann zuhause ganz dringend und sofort braucht. Die kleinen Shops sehen meist etwas rumpelig aus und in Deutschland würde ich so einen Laden niemals betreten, hier ist es aber ganz normal. Die Produkte haben eine annehmbare Qualität, sind aber sehr teuer. Dafür befinden sie sich so gut wie an jeder Straßenecke, so dass man allerhöchstens 5 Minuten laufen muss. Gut also für einen Notfalleinkauf 😉

Fruit & Veg Shops – Wenn man günstiges und qualitatives Gemüse sucht, sollte man sich am Besten zu einem Fruit & Veg Shop begeben. Hier gibt es häufig tolle Angebote und eine riesige Auswahl. Am besten saisonal einkaufen und immer alle Preise zwischen den Produkten vergleichen. Die Qualität ist hervorragend und tausendmal besser als in den Supermärkten. Die Läden haben verschiedene Namen, aber man erkennt sie eigentlich schon, wenn man daran vorbeifährt 😉

Kosmetikprodukte

Drogeriemärkte wie Rossmann, DM oder Budni gibt es hier eigentlich nicht. Mit Glück findet man in Einkaufszentren kleine Shops, die sich ausschließlich auf Körperpflege und Kosmetikprodukte spezialisiert haben, aber ansonsten ist hier so etwas nicht aufzufinden. Wenn man nach einem Shampoo, Concealer, Gesichtswasser, Rasierer oder auch einer neuen Haarbürste sucht, dann wird man entweder in den Supermärkten (Pak’NSave, Countdown,..) fündig oder aber in anderen Warenhäusern wie Warehouse, K-Mart oder Farmers. Am günstigsten findet man Produkte bei K-Mart und Pak’N’Save. Wer etwas spezielles sucht, sollte in den Apotheken vorbeischauen.

Schreibwaren: 

Du brauchst einen neuen Stift oder auch einen Notizblock? Alles was in die Kategorie Schreibwaren fällt bekommt man im „Warehouse Stationery“. Dort gibt es auch vereinzelte Deko und Einrichtungsartikel, zudem einen Kopierservice, wenn du Bilder drucken musst oder auch ein besonders tolles Bild auf eine Leinwand etc. ziehen willst. Wenn es dir nicht so auf die Qualität ankommt und du dich auch mit einem Kindermalblock mit Einhörnern vorne drauf anfreunden kannst, solltest du bei K-Mart in der Spielzeugabteilung vorbeischauen, dort gibt es riesige Notizblöcke etc. schon ab 3$.

Medikamente:

Du hast dich auf deiner Reise erkältet und willst dir aber den teuren Weg zum Arzt sparen? Keine Sorge: Medikamente sind in Neuseeland überraschend günstig und leicht zu bekommen. Kopfschmerztabletten, Erkältungsbalsam, Halsbonbons, etc. gibt es günstig in den Supermärkten zu kaufen. Wenn du doch etwas spezielleres suchst, solltest du in eine Apotheke gehen. Dort bekommst du auch andere Medikamente (und dermatologische Cremes,..) ohne ärztliches Rezept. Wie die Preise dort sind, kann ich leider nicht sagen, da ich bisher noch nicht in einer „Pharmacy“ drin war.

Campingausrüstung:

Gerade in Neuseeland gelandet und los geht das Abenteuer. Natürlich schleppt man nicht sein Zelt, Schlafsack, Isomatte und Campingkocher aus Deutschland mit, man hat ja eh schon genug Gepäck dabei. Aber das ist auch gar kein Problem, denn Neuseeland ist das Campingland schlechthin und irgendwo müssen die Locals ja auch ihre Ausrüstung herbekommen. Wenn es nur für die eine Reise ist und keine Anschaffung fürs Leben, dann muss man nicht unbedingt in einem teuren Outdoorshop, wie Kathmandu oder Macpac einkaufen, es sei denn man sucht etwas ganz spezielles. Am besten man schaut im Warehouse und bei K-Mart vorbei und stattet sich super günstig aus: Zelte gibt es ab 12$, Campingstühle ab 5$, Gaskocher (hochwertig) ab 20$, Gasflaschen 3 für 4$, Schlafsack ab 10$, Decken ab 25$, Kissen ab 8$, Geschirr ab 1$. Wie ihr seht sind die Preise unschlagbar. Die Alternative wäre natürlich secondhand bei Facebook oder TradeMe zu kaufen, um andere Backpacker von ihrer Ausrüstung zu erleichtern und das meistens zu einem noch unschlagbareren Preis.

Baumaterialien:

Du hast vor dein Auto in einen Campervan umzubauen? Dann schau bei Warehouse Bunnings oder im Mitre 10 vorbei, dort gibt es alles, was du brauchst. Oftmals auch Holzreste umsonst – einfach mal nachfragen.

Spielzeug:

Als AuPair steht man dann irgendwann vor dem Problem ein günstiges aber tolles Geschenk für die Geburtstage der Kinder zu besorgen. Oftmals findet man in Euroshops günstige Kleinigkeiten, wie Malblöcke oder Spielzeug. In Buchläden haben sie oftmals tolle Angebote zu Büchern, die sie in großen Mengen geordert haben und nicht loswerden. Weitere Spielzeug findet man günstig im Warehouse, bei K-Mart oder im Farmers.

Haushaltswaren

Alle weiteren Haushaltswaren findet man ebenfalls im Warehouse, bei K-Mart, und Famers. Wobei K-Mart der günstigste Store ist und Farmers eher der teurere von den Dreien.

Kleidung:

Abgesehen von den normalen Kleidungsgeschäften (Sylvia Park, Auckland CBD – Queen Street, Tauranga Fußgängerzone,..) kann man Dinge wie Unterwäsche, Socken und Gummistiefel ganz günstig bei K-Mart und im Warehouse bekommen. Wenn die Sachen eh nur zum Reisen durch Neuseeland genutzt werden, kann man ja schon davon ausgehen, dass diese weder besonders schick noch gut erhalten bleiben und dann sollte man eher in etwas günstigeres investieren und die alten Sachen lieber hier lassen, anstatt Übergepäck im Flieger zu bezahlen. Europäische Ketten wie Zara und H&M gibt es übrigens nur im Sylvia Park in Auckland. Ansonsten muss man auf australische und neuseeländische Marken zurückgreifen, was ja aber nicht unbedingt schlecht ist 😉

Personal Travelguide: Waiheke Island (Auckland)

Hanjo und ich haben es diesen Monat auch endlich nach Waiheke Island geschafft, nachdem ich das Ganze schon direkt nach meiner Ankunft in Neuseeland geplant hatte und aber irgendwie nie dazu gekommen bin. Waiheke Island liegt nur eine 30-minütige Fährenfahrt von Auckland entfernt und ist bekannt für seine Traumstrände und Boutique-Weingüter – wenn das nicht mal ganz laut meinen Namen schreit 😉 Ich Idiot habe natürlich mein Handy im Auto liegen gelassen und es auch erst gemerkt, als die Fähre losgefahren ist. Daher musste ich dieses Mal Hanjos Handy nutzen und leider ist die Farbsättigung und die Schärfe der Bilder nicht so wie sonst. Ich habe schon versucht, diese etwas anzupassen, aber gegen den grauen Himmel kam ich einfach nicht an. Also wir hatten nicht das allerbeste Wetter, es war warm (richtig heiss sogar) aber der Himmel war eher bewölkt, allerdings nicht grau, wie es auf den Bildern aussieht 😉

Anfahrt:

Nach Waiheke kommt man nur mit der Fähre. Es gibt eine Passenger Fähre die von Auckland Central und Devonport (Auckland Norden) ablegt. Von Auckland Central kostet die Fahrt Hin- und Zurück 38$ und dauert ca. 30 Minuten. Mit der AT Hop Card (Bahnkarte) kostet eine Fahrt 11.50$ und zusätzlich gibt es ein gewisses Kontingent für 10$ pro Fahrt. Das ganze nennt sich „Hot Seat Deal“, wird nur zu bestimmten Zeiten angeboten und sollte man mindestens 1-2 Wochen im Voraus über das Internet kaufen.

Sightseeing:

Auf Waiheke kommt man relativ schnell (20-30 Minuten) zu Fuß vom Fährterminal in die kleine Innenstadt von Oneroa und ich kann nur sagen dieser Ort und ich – es war Liebe auf den ersten Blick!! Voller süßer Cafés, Kunst- und Schmuckgallerien, tolle Boutiquen und alles so schön, individuell und besonders!! Zum Teil etwas alternativer und die perfekte Mischung aus chic und lässig, aus Hippie und High Society. Der Ort hat mich von der Atmosphäre und Aufmachung etwas an Sylt erinnert, nur in hügeliger Form 😉 Dort kann man auf jeden Fall schon eine gute Zeit verbringen mit bummeln, Kaffee trinken und Ausblick genießen!

Der Oneroa Beach ist auch sehr schön. Dort haben Hanjo und ich einen kleinen Strandspaziergang gemacht und wollten uns dann ursprünglich bei Ebbe auf den Weg zum Little Onetangi Bay machen, der quasi daneben liegt und nur durch Felsen getrennt ist. Bei Ebbe kann man den Weg durch die Felsen nehmen und kommt auf den Weg an Mini-Strandabschnitten vorbei, die normalerweise unter Wasser sind. Weil es dort so traumhaft schön, einsam und ruhig war, haben wir beschlossen dort zu bleiben und nicht noch weiter zu laufen, da die beiden Strände doch recht touristisch sind.

Das Cable Bay Vineyard ist so ziemlich das bekannteste und touristischere Weingut. Allerdings war es auch das, was wir zu Fuß am Besten erreichen konnten, da es nur 15 Minuten von der Innenstadt bzw. 15 Minuten vom Fährterminal entfernt liegt. Dort waren wir zur Mittagszeit Lunch essen und ein Glas Wein trinken. Es gibt zwei Restaurants einmal den „Dining Room“, welcher exklusivste und preisgekrönte Küche anbietet und „The Verandah“, in der es eher leger ist und mehr kleine Gerichte und Snacks angeboten werden, wie Käseplatten, Pommes, Pizza, Garlic Bread,…

Der Wein war wirklich sehr lecker und preislich nicht teurer, als woanders. Von der Karte waren wir nicht so begeistert, denn wir waren im The Verandah und die Speisen waren alle lecker aber weder groß noch besonders und dafür waren die 30$ (Pizza) und 11$ (kleine Pommes) nicht angemessen. Daher mein Tipp: Picknickdecke mitnehmen, am Counter ein Glas oder eine Flasche Wein bestellen (und gleich bezahlen) und dann auf die Wiese chillen und die tolle Aussicht auf die Skyline von Auckland genießen. Vor Ort gibt es auch Decken und Sitzsäcke, aber die sind immer schnell vergriffen. Dort haben Hanjo und ich dann auch noch mehrere Stunden verbracht und Wein getrunken, die Stimmung genossen und bei einer Hochzeit, die dort stattfand zugeschaut 🙂

Übernachtungsmöglichkeiten:

Auf Waiheke ist alles recht teuer. Es gibt eine B&B’s und Apartements aber zu horrenden Preisen. Womöglich perfekt für die Einheimischen als nettes Weekend-Getaway, aber für uns als AuPairs oder auch Backpacker würde ich empfehlen nur einen Tag dort zu verbringen und abends mit der Fähre zurückzufahren. Zumal die Fähren bis nach Mitternacht verkehren.

Fortbewegungsmittel:

Auf der Insel gibt es Busse, Taxen und Verleihe für Fahrräder, Scooter und Autos. Dazu kann ich leider nichts sagen, denn wir haben beschlossen unseren Tag eher auf das Zentrum zu fokussieren und dort ist alles zu Fuß innerhalb einer halben Stunde erreichbar. Eine andere Alternative wären den Sightseeing Hop-On-Hop-Off Bus zu nehmen und alle Highlights der Insel an einem Tag zu entdecken.

Ich habe ein Stück weit mein Herz an Waiheke Island verloren, da dieses „Lifestyle-Gefühl“ zur Abwechslung mal wieder nett war!! Und ich werde ganz bestimmt noch einmal zurückkommen!

Auckland – Meine persönlichen Lieblingsstrände

Wusstet ihr das man nirgendwo in Neuseeland weiter als 128km von einem Strand entfernt sein kann? Und ganz Neuseeland ist mit Stränden umrahmt – von Paradiesstränden mit weißem Pudersand und türkisfarbenen Meer zu schwarzen magnetischen Black Sand Beaches mit hohen Wellen, die eingebettet in saftige grüne Berge liegen. Neuseeland ist so vielseitig wie kein anderes Land und genauso sind auch seine Strände ❤ Da es viel zu viele gibt, kommen hier nur meine Top 5 aus Auckland:

Takapuna Beach – liegt im Norden von Auckland und ist meine Nummer 1. Hier herrscht absolutes Urlaubsfeeling, es gibt viele Schattenplätze, um sich vor der gefährlichen neuseeländischen Sonne zu schützen, eine Strandpromenade mit Cafés und einen riesigen Spielplatz für die Jungs. Davon habe ich auch schon hier berichtet.

Maereatai/Beachlands – Hier komme ich auch besonders gerne hin, denn das Wasser ist einfach so perfekt türkis und flach und nebenan gibt es ein ganz süßes Café „Bach’n’Café“, in dem es das leckerste Avocado Toast gibt!!

Bethells Beach – Mein liebster Black Sand Beach in Auckland. Es ist eine ganz schöne Fahrt dorthin, daher war ich auch erst einmal dort, gemeinsam mit meinen Gasteltern. Aber dieser Strand lohnt sich, es ist so atemberaubend schön dort und lädt zu kleinen Wanderungen ein ❤

Waiuku Beach – Der Strand ist nur 5 Minuten von Hanjos Gastfamilie entfernt und ebenfalls ein Black Sand Beach mit meterhohen Wellen, eingebettet in grüne Berge und in der Nähe ist auch ein Wasserfall. Könnt ihr sehen, wie schön der Sand glitzert? ❤

Omana Regional Park – Quasi nebenan vom Maeretai Strand. Hier komme ich am liebsten mit den Jungs her, da das Wasser ziemlich flach ist und dieser etwas geschützt in einer Bucht liegt, also ziemlich sicher ist für kleine Kinder. Außerdem gibt es Millionen an Muscheln zu sammeln und zwei Spielplätze nebenan! Perfekt für einen Strandtag mit den Beiden!

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Quelle: Titelbild

#traveltuesday: Die neuseeländische Sonne

Am anderen Ende der Welt ist gerade Sommer und ich bereue es keine Sekunde mich nicht im deutschen Unwetter zu befinden und stattdessen das Strandleben zu genießen 😉 Was mich allerdings doch etwas nervt: Neuseeland liegt sehr nah am Ozonloch und somit ist die neuseeländische Sonne die gefährlichste der Welt – und das ausgerechnet bei diesen Paradiesstränden… Das bedeutet: eincremen, eincremen, eincremen (LSF 50) und möglichst die direkte Sonneneinstrahlung zwischen 10 und 16 Uhr so gut es geht meiden. Eine Kopfbedeckung ist Pflicht – egal wie blöd es manchmal aussieht 😉 . Außerdem ist es ratsam, empfindliche Stellen, wie zum Beispiel Schultern, Nacken und Dekolleté zu bedecken, denn auch wenn man im ersten Moment schwitzt, ist es tatsächlich angenehmer die Sonne auf einen dünnen Stoff scheinen zu lassen als auf die nackte Haut. Tatsächlich auch, wenn die Sonne nicht scheint. In Neuseeland gibt es eine sehr hohe Hautkrebsrate und man sollte die UV-Strahlen wirklich nicht unterschätzen, sonst riskiert man den einen oder anderen schmerzenden Sonnenbrand oder gar schlimmeres. Da immer eine leichte Brise weht und dadurch die Hitze in der Regel nicht furchtbar unerträglich ist, neigt man leicht dazu, den Sonnenschutz zu vernachlässigen, aber wusstest ihr, dass im Hochsommer zur Mittagszeit tatsächlich nur 10 Minuten ausreichen, um sich zu verbrennen?

Wenn ihr also eines dieser Schilder, Banner oder Informationstafeln seht auf den der Spruch „Slip, Slop, Slap and Wrap“ stößt (der seinen Ursprung übrigens in einer Werbekampagne aus den Jahr 1980 hat) dann sofort: eincremen, Hut und Sonnebrille auf und T-Shirt an!