Personal Travelguide: Waiheke Island (Auckland)

Hanjo und ich haben es diesen Monat auch endlich nach Waiheke Island geschafft, nachdem ich das Ganze schon direkt nach meiner Ankunft in Neuseeland geplant hatte und aber irgendwie nie dazu gekommen bin. Waiheke Island liegt nur eine 30-minütige Fährenfahrt von Auckland entfernt und ist bekannt für seine Traumstrände und Boutique-Weingüter – wenn das nicht mal ganz laut meinen Namen schreit 😉 Ich Idiot habe natürlich mein Handy im Auto liegen gelassen und es auch erst gemerkt, als die Fähre losgefahren ist. Daher musste ich dieses Mal Hanjos Handy nutzen und leider ist die Farbsättigung und die Schärfe der Bilder nicht so wie sonst. Ich habe schon versucht, diese etwas anzupassen, aber gegen den grauen Himmel kam ich einfach nicht an. Also wir hatten nicht das allerbeste Wetter, es war warm (richtig heiss sogar) aber der Himmel war eher bewölkt, allerdings nicht grau, wie es auf den Bildern aussieht 😉

Anfahrt:

Nach Waiheke kommt man nur mit der Fähre. Es gibt eine Passenger Fähre die von Auckland Central und Devonport (Auckland Norden) ablegt. Von Auckland Central kostet die Fahrt Hin- und Zurück 38$ und dauert ca. 30 Minuten. Mit der AT Hop Card (Bahnkarte) kostet eine Fahrt 11.50$ und zusätzlich gibt es ein gewisses Kontingent für 10$ pro Fahrt. Das ganze nennt sich „Hot Seat Deal“, wird nur zu bestimmten Zeiten angeboten und sollte man mindestens 1-2 Wochen im Voraus über das Internet kaufen.

Sightseeing:

Auf Waiheke kommt man relativ schnell (20-30 Minuten) zu Fuß vom Fährterminal in die kleine Innenstadt von Oneroa und ich kann nur sagen dieser Ort und ich – es war Liebe auf den ersten Blick!! Voller süßer Cafés, Kunst- und Schmuckgallerien, tolle Boutiquen und alles so schön, individuell und besonders!! Zum Teil etwas alternativer und die perfekte Mischung aus chic und lässig, aus Hippie und High Society. Der Ort hat mich von der Atmosphäre und Aufmachung etwas an Sylt erinnert, nur in hügeliger Form 😉 Dort kann man auf jeden Fall schon eine gute Zeit verbringen mit bummeln, Kaffee trinken und Ausblick genießen!

Der Oneroa Beach ist auch sehr schön. Dort haben Hanjo und ich einen kleinen Strandspaziergang gemacht und wollten uns dann ursprünglich bei Ebbe auf den Weg zum Little Onetangi Bay machen, der quasi daneben liegt und nur durch Felsen getrennt ist. Bei Ebbe kann man den Weg durch die Felsen nehmen und kommt auf den Weg an Mini-Strandabschnitten vorbei, die normalerweise unter Wasser sind. Weil es dort so traumhaft schön, einsam und ruhig war, haben wir beschlossen dort zu bleiben und nicht noch weiter zu laufen, da die beiden Strände doch recht touristisch sind.

Das Cable Bay Vineyard ist so ziemlich das bekannteste und touristischere Weingut. Allerdings war es auch das, was wir zu Fuß am Besten erreichen konnten, da es nur 15 Minuten von der Innenstadt bzw. 15 Minuten vom Fährterminal entfernt liegt. Dort waren wir zur Mittagszeit Lunch essen und ein Glas Wein trinken. Es gibt zwei Restaurants einmal den „Dining Room“, welcher exklusivste und preisgekrönte Küche anbietet und „The Verandah“, in der es eher leger ist und mehr kleine Gerichte und Snacks angeboten werden, wie Käseplatten, Pommes, Pizza, Garlic Bread,…

Der Wein war wirklich sehr lecker und preislich nicht teurer, als woanders. Von der Karte waren wir nicht so begeistert, denn wir waren im The Verandah und die Speisen waren alle lecker aber weder groß noch besonders und dafür waren die 30$ (Pizza) und 11$ (kleine Pommes) nicht angemessen. Daher mein Tipp: Picknickdecke mitnehmen, am Counter ein Glas oder eine Flasche Wein bestellen (und gleich bezahlen) und dann auf die Wiese chillen und die tolle Aussicht auf die Skyline von Auckland genießen. Vor Ort gibt es auch Decken und Sitzsäcke, aber die sind immer schnell vergriffen. Dort haben Hanjo und ich dann auch noch mehrere Stunden verbracht und Wein getrunken, die Stimmung genossen und bei einer Hochzeit, die dort stattfand zugeschaut 🙂

Übernachtungsmöglichkeiten:

Auf Waiheke ist alles recht teuer. Es gibt eine B&B’s und Apartements aber zu horrenden Preisen. Womöglich perfekt für die Einheimischen als nettes Weekend-Getaway, aber für uns als AuPairs oder auch Backpacker würde ich empfehlen nur einen Tag dort zu verbringen und abends mit der Fähre zurückzufahren. Zumal die Fähren bis nach Mitternacht verkehren.

Fortbewegungsmittel:

Auf der Insel gibt es Busse, Taxen und Verleihe für Fahrräder, Scooter und Autos. Dazu kann ich leider nichts sagen, denn wir haben beschlossen unseren Tag eher auf das Zentrum zu fokussieren und dort ist alles zu Fuß innerhalb einer halben Stunde erreichbar. Eine andere Alternative wären den Sightseeing Hop-On-Hop-Off Bus zu nehmen und alle Highlights der Insel an einem Tag zu entdecken.

Ich habe ein Stück weit mein Herz an Waiheke Island verloren, da dieses „Lifestyle-Gefühl“ zur Abwechslung mal wieder nett war!! Und ich werde ganz bestimmt noch einmal zurückkommen!

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