Personal Travelguide: Taupo 3.0 & Extreme Swing

Wie bereits schon in meiner monthly review vom Februar angekündigt, ging es für uns zum dritten Mal nach Taupo – alle guten Dinge sind schließlich drei 😉 Wobei ich nicht ausschließen will, dass es kein viertes oder fünftes Mal geben wird 🙂

Hanjos bester Freund und seine Freundin Jasmin sind nach Neuseeland für zwei Wochen gereist, da sie grade Semesterferien haben. Natürlich mussten wir uns mit ihnen treffen und so haben wir uns für Taupo entschieden. Und obwohl wir schon das dritte Mal dort waren, haben wir so viele neue Sachen gemacht, zu denen wir vorher noch keine Möglichkeit hatten. Es hat sich also mehr als gelohnt, an diesen wunderschönen Ort zurückzukehren!!

Während Alex und Jasmin schon Freitag Abend in Taupo angekommen sind, konnten wir erst nach unserer Arbeit losfahren und haben wieder ein Zwischenstopp an unserem allerliebsten Campingplatz/Parkplatz gehalten für die Nacht (Te Kauwhata Domain) und sind am Samstag morgen ganz früh nach Taupo aufgebrochen. Gegen halb elf haben wir uns mit den Beiden am Campingplatz „Reids Farm – Hipapatua Reserve“, der kostenlos ist und direkt am Waikato River liegt, getroffen. Da wir dieses Mal mit zwei Autos hatten, haben wir beschlossen den Waikato River mit einer Luftmatratze zu erkunden. Das haben Hanjo und ich nun schon die letzten beiden Male bei so vielen Leuten beobachtet, wie sie am Anfang des Flusses sich auf eine Luftmatratze mit ihrem Sonnenhut und ihrem Bier gelegt haben und dann auf dem Fluss entlang gerieben sind. Da der Waikato River eine ziemlich starke Strömung hatte, ging das total prima und man musste nichts machen. Einfach zurücklehnen und die Natur genießen. Unser Auto haben wir also am Campingplatz gelassen, der gleichzeitig auch unser Endziel war (letzter Ausstieg vor den Huka Wasserfällen). Mit Alex und Jasmins Auto ging es dann zu unserem „Startpunkt“, dieser befand sich vor der Bungy Jump Anlange and der „Waikato Road“. Dort sind wir dann zu viert mit unserer großen Luftmatratze (15$ von K-Mart) losgetrieben. Vorbei an der Bungy Jump Plattform, wo man perfekt die Leute beobachten kann, die sich kopfüber ins Wasser stürzen 😉 und weiter an ein paar Felsen, von denen man Klippenspringen machen kann. Man ist eine gute halbe bis Dreiviertel Stunde unterwegs (würde ich jetzt mal so schätzen) bis man zu den Hot Pools kommt. Dort haben wir einen Zwischenstopp zum Aufwärmen eingelegt, denn das Flusswasser ist doch selbst im Sommer a***kalt. Von den Hot Pools zum Campingplatz sind es nur noch 5-10 Minuten auf der Luftmatratze. Dort muss man doch auch wirklich raus, sonst gehts weiter zu den Huka Fällen !! Das erste Mal haben wir jedes Mal Panik bekommen, wenn wir zu nah an den Rand gesteuert sind, auf Felsen zu oder das Wasser flacher wurde. Die Jungs mussten immer ins Wasser springen und uns wieder auf Kurs bringen 😉 Was aber, wie später festgestellt, völliger Schwachsinn ist, denn die Strömung fließt um alle Hindernisse herum und selbst wenn man erst in letzter Sekunde die Richtung ändert, muss man einfach entspannt bleiben und darauf vertrauen nicht zu kentern 😀

Nach unserer Floatingtour auf dem Fluss sind wir in die Innenstadt gefahren, um einzukaufen und haben noch etwas bei dem Iron Man 70.3 (eine „abgespeckte“ Version des richtigen IronMans) zugeschaut, der an diesem Wochenende in Taupo stattfand, und saßen noch eine Weile am See.

Abends haben wir es uns dann ganz gemütlich auf dem Campingplatz gemacht und zur Feier von Hanjos 20. Geburtstag gab es Burger!!! Yumm!!! Die Aktion haben wir schon etwas gefeiert, zumal alle um uns herum typisches Backpackeressen wie Instant Nudeln, Thunfisch aus der Dose und Toastbrot gegessen haben und wir uns einfach mal Burger gemacht haben und dazu Wein und Bier getrunken haben – man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Abends ging es dann nochmal an den Fluss runter und die Jungs haben „Tarzan“ gespielt.

Am nächsten Morgen stand für uns etwas ganz besonderes auf dem Programm: Cliffhanger – Neuseelands Extreme Swing! Das haben Hanjo und ich nun schon so lange vorgehabt und es endlich gemacht!! Man startet von der Bungy Plattform am Waikato River und statt sich kopfüber herunterzustürzen, sitzt man in einer Schaukel und schwingt nach dem freien Fall in luftiger Höhe hin und her. Wir haben einen Deal auf „bookme.com“ gefunden und mussten „nur“ 99$ pro Person zahlen, was immer noch sch*** viel Geld für die paar Minuten ist, aber es hat sich allemal gelohnt. Wir hatten den Spaß unseres Lebens und ich habe wirklich aus vollem Herzen lachen müssen!! Vor allem die ersten Sekunden des freien Falls waren der Wahnsinn – man hat sich total schwerelos gefühlt!! Ich würde es jederzeit nochmal machen!!

 

Auch Alex und Jasmin haben sich in die Schaukel gesetzt und somit hatten wir alle ein echt tolles Erlebnis 🙂 Danach haben wir beschlossen gleich nochmal eine Runde auf dem Waikato River mit unserer Luftmatratze zu drehen. Diesmal sind wir viel entspannter an die Sache heran gegangen und nicht jedes Mal panisch von der Matratze gesprungen, um gegen die Strömung zu paddeln … sonder haben uns einfach treiben lassen und es klappte ganz wunderbar !

Nach einem kurzen Abstecher zu den Huka Falls (nicht mit der Luftmatratze) mussten wir uns leider verabschieden und während Alex und Jasmin weiter nach Hobbiton gereist sind ging es für uns zurück nach Auckland in den Alltag. Alles in allem war es ein wunderschönes Wochenende und wir hatten unfassbar viel Spaß!!

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