Let’s talk about: Ausgehen in Neuseeland & meine Top 5 Bars in Auckland

Neuseeland ist bekannt für seine spektakuläre Natur und die vielen Möglichkeiten Abenteuer und Adrenalinkicks zu erleben – aber wie sieht eigentlich das Nachtleben aus? Das ist doch schon ziemlich anders, als in anderen Teilen der Welt.

Riesenclubs und betrunkene Jugendliche an jeder Ecke? Fehlanzeige!

So richtig „feiern“ gehen in einem Gebäude mit zehn Dancefloors, fünf Bars, tausenden betrunkenen und tanzenden Leuten und stickiger Luft kann man hier nicht. Was ich persönlich aber auch gar nicht so schlimm finde, denn so wirklich in den Club feiern gehen ist nicht so mein Ding. Zu überfüllt, zu laut, zu stickig, zu teuer und zu viele komische Leute – das fand ich eigentlich nur „toll“ als ich gerade 16 war und es dann legal war sich dort aufzuhalten… richtig cool halt..

Ausgehen beschränkt sich hier eher auf Restaurants, Bars und Pubs. Aber nicht mal überall bekommt man Alkohol. Alle Bars brauchen eine gesonderte Lizenz, um Alkohol auszuschenken. Wenn diese nicht vorhanden ist, gilt oft „BYO“ was bring your own bedeutet. Und ja, man darf tatsächlich seinen eigenen Alkohol mitbringen und diesen vor Ort verzehren. In der Regel zahlt man dem Wirt 2$ für ein Glas. Das lohnt sich vor allem, wenn man Geld sparen will, denn die Getränke in Restaurants sind sogar noch teuerer als in den Shops, wo es schon ziemlich teuer ist! Bleibt also mehr Geld für Speisen 😉

Viele Aucklander gehen mit ihren Freunden und Arbeitskollegen auf „After-Work-Drinks“ aus, was bedeutet, dass die Lokale selbst in der Woche spät abends hoffnungslos überfüllt sind und man häufig auf einen freien Tisch warten muss.

Wenn man so gar nicht auf das typisch europäische Clubleben verzichten kann, muss man nach Hostels mit hauseigenen Clubs Ausschau halten. Die sind meistens im Keller, recht teuer und etwas heruntergekommen, aber wirkliche Alternativen gibt es nicht 😉 Das „Base-Hostel“ in Auckland hat zum Beispiel einen Club im Keller.

Achtung bei Alkohol in der Öffentlichkeit

In Neuseeland gibt es jede Menge „alcohol-ban-areas“. Das sind überwiegend öffentliche Orte wie in Städten, Parks, Spielplätzen, andere öffentliche Einrichtungen. Sich mit einem Bier in einen Park zu pflanzen und die Abendsonne mit Freunden zu genießen ist bei uns in der Regel kein Problem. Hier sollte man das aber nicht riskieren, denn es können Strafen bis zu 200$ drohen, wenn man erwischt wird. Generell darf man ab 18 Jahren Alkohol kaufen. Ein Mindestalter für den Konsum gibt es aber in Neuseeland nicht. Achtung: Gewöhnlich zählt nur der Reisepass als Altersnachweis und nicht der Personalausweis!! 

 

Wohin in Auckland?

Es gibt einige Viertel in Neuseeland, die bekannt für ihre Restaurant- und Barszene sind:

Britomart – das Viertel neben dem gleichnamigen Hauptbahnhof ist erst in den letzten Jahren entstanden und gehört zu den angesagtesten Gegenden zurzeit. Die früher als Lagerhäuser dienenden Gebäude sind umgebaut worden und man findet dort heutzutage viele Luxusboutiquen und alternative Restaurants, Cafés und Bars. Mein Favorit ist „The Store„. Leider sind die Öffnungszeiten nicht besonders lang (nur bis späten Nachmittag), daher lohnt es sich eher hier zum Lunch oder zum Kaffee trinken herzukommen. Empfehlen kann ich hier den Matcha-Latte und den Salat mit Mozzarella Käse.

Viaduct – liegt quasi um die Ecke des Britomarts Viertels und ist bekannt für die vielen Bars mit einer tollen Aussicht auf den Hafen mit seinen Luxus-Yachten. Hier ist es auch unter der Woche immer sehr sehr voll! Meine Favoriten sind Dr. Rudis – hier gibt es die leckersten Pizzen (auf jeden fall die Chicken & Bacon Pizza mit karamellisierten Zwiebeln probieren, so gut!!!) und Share-Platten für mehrere Personen, sowie eine leckere Auswahl an Weinen und Cocktails! Wenn man Glück hat, bekommt man Plätze auf der Terrasse und hat eine tolle Aussicht auf den Hafen! Vor allem bei gutem Wetter ein Traum! Direkt unter Dr. Rudis befindet sich „The Nightingale„. Auch hier gibt es super leckere Weine und Cocktails, Biere und andere Getränke sowie sehr leckere Burger und weitere Gerichte. Trotz der guten Lage nicht allzu überteuert!!

North Warf– Wenn man vom Viaduct über die kleine Brücke spaziert ist man im North Warf Viertel. Hier befinden sich in alten Fischerschuppen die angesagtesten Restaurants mit toller Atmosphäre. Hier waren Hanjo und ich zum Beispiel im „Marvel Bar & Grill„. Besonders lecker ist der „coconut mojito“ und das Knoblauch-Baguette! Egal für welches Restaurant man sich hier entscheidet (es befindet sich eine lange Reihe mit ausschließlich Cafés und Bars und Restaurants) sollte man auf jeden Fall eine Jacke abends mitnehmen, da man so nah am Wasser sitzt und der Wind immer so schön herüber weht 😉 Kann also etwas kühl werden abends.

Ponsonby– Ein weiterer sehr lebendiger Abschnitt mit Bars und Restaurants ist Ponsonby. Hier gibt es von Italienisch über chinesisch bis hin zu veganer Küche alles was das Herz begehrt! Gute Kritiken habe ich bis jetzt über das „Prego“ (italienisch) gehört, habe es aber noch nicht geschafft dort mal hinzugehen.

Waiheke Island – Gut zugegeben es ist nicht ganz das Auckland Zentrum und man muss nochmal ordentlich Geld für die Fähre hinblättern. Aber hier auf Waiheke Island (was offiziell zu Auckland gehört) gibt es unzählige preisgekrönte Boutique-Weingüter mit den leckersten Speisen und Getränken! Bis jetzt war ich nur im „Cable Bay„. Von dort hat man eine tolle Aussicht auf die Skyline von Auckland. Also Freunde schnappen, Hot Seat Deal für 10$ nach Waiheke Island buchen und sich gemütlich auf die Sitzsäcke auf der Rasenfläche des Weinguts legen und ein Glas Wein beim Sonnenuntergang genießen!!

 

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Let’s talk about: Lifestyle in der Sparversion

Zuhause habe ich es geliebt regelmäßig in Restaurants essen zu gehen, in Hamburg oder Lübeck shoppen zu gehen oder auch hin und wieder ins Kino, um einen Film zu schauen. Doch das mit einem AuPair-Gehalt, mit dem man reisen möchte? Geht auch, man muss nur wissen wie!

 

Essen gehen:

Tatsächlich ist in Neuseeland das Essen gehen unfassbar teuer, es sei denn man beschränkt sich auf Fish&Chips, doch das ist zumeist super fettig und liegt mir jedes Mal schwer im Magen. Und sind wir mal ehrlich: fancy und schick essen gehen ist irgendwie auch etwas anderes 😉

Die Lösung? Night Markets! Die gibt es überall verteilt in neuseeländischen Städten und finden regelmäßig statt. Das sind Märkte mit vielen Ständen und Foodtrucks auf denen überwiegend asiatische Gerichte angeboten werden. Zusätzlich gibt es dann auch immer noch etwas größere Night Markets, die sehr zentral stattfinden und mit DJ, Tanzfläche, Cocktails und netter Beleuchtung ausgestattet sind. Mein liebster war bisher der Auckland Night Noodle Market hier. Natürlich kann man hier auch ein Vermögen lassen, aber wenn man sich auf ein oder zwei Sachen beschränkt und noch ein oder zwei Drinks sich leistet, dann sind die Kosten auf jeden Fall überschaubar und man hat einen unvergesslichen Abend!

 

Kino:

Kino kann hier ganz schön ins Geld gehen, tut es ja in Deutschland schon, wenn man z.B. an das Cinemaxx denkt. Wer sich allerdings eine Vodafone Simkarte holt kann auf tolle Friday Deals hoffen, bei denen auch immer Kinotickets für 11$ in ausgewählten Kinos (jeder Film, jeder Tag) angeboten wird. Kino zum halben Preis – da ist dann ja gleich auch noch das Popcorn drin 😉

 

Events:

In Auckland gibt es einige Bars, die hin und wieder tolle Event schmeißen mit Häppchen, Cocktails, DJ, Tanzfläche, Rooftop-Pools inklusive pinken Flamingos und jeder Menge Lichterketten. Oft ist der Eintritt sogar kostenlos und man muss nur die Speisen und Getränke vor Ort bezahlen. Aber wenn man einfach mal mit Freunden etwas tanzen gehen möchte und nur ein Glas Wein trinkt, dann ist das die perfekt Alternative auf fancy Events zu gehen ohne viel Geld auszugeben. Checkt einfach mal die Facebook-Veranstaltungen in und um Auckland – ihr werdet mit Sicherheit fündig 😉

 

 

 

 

 

Personal Travelguide: Taupo 3.0 & Extreme Swing

Wie bereits schon in meiner monthly review vom Februar angekündigt, ging es für uns zum dritten Mal nach Taupo – alle guten Dinge sind schließlich drei 😉 Wobei ich nicht ausschließen will, dass es kein viertes oder fünftes Mal geben wird 🙂

Hanjos bester Freund und seine Freundin Jasmin sind nach Neuseeland für zwei Wochen gereist, da sie grade Semesterferien haben. Natürlich mussten wir uns mit ihnen treffen und so haben wir uns für Taupo entschieden. Und obwohl wir schon das dritte Mal dort waren, haben wir so viele neue Sachen gemacht, zu denen wir vorher noch keine Möglichkeit hatten. Es hat sich also mehr als gelohnt, an diesen wunderschönen Ort zurückzukehren!!

Während Alex und Jasmin schon Freitag Abend in Taupo angekommen sind, konnten wir erst nach unserer Arbeit losfahren und haben wieder ein Zwischenstopp an unserem allerliebsten Campingplatz/Parkplatz gehalten für die Nacht (Te Kauwhata Domain) und sind am Samstag morgen ganz früh nach Taupo aufgebrochen. Gegen halb elf haben wir uns mit den Beiden am Campingplatz „Reids Farm – Hipapatua Reserve“, der kostenlos ist und direkt am Waikato River liegt, getroffen. Da wir dieses Mal mit zwei Autos hatten, haben wir beschlossen den Waikato River mit einer Luftmatratze zu erkunden. Das haben Hanjo und ich nun schon die letzten beiden Male bei so vielen Leuten beobachtet, wie sie am Anfang des Flusses sich auf eine Luftmatratze mit ihrem Sonnenhut und ihrem Bier gelegt haben und dann auf dem Fluss entlang gerieben sind. Da der Waikato River eine ziemlich starke Strömung hatte, ging das total prima und man musste nichts machen. Einfach zurücklehnen und die Natur genießen. Unser Auto haben wir also am Campingplatz gelassen, der gleichzeitig auch unser Endziel war (letzter Ausstieg vor den Huka Wasserfällen). Mit Alex und Jasmins Auto ging es dann zu unserem „Startpunkt“, dieser befand sich vor der Bungy Jump Anlange and der „Waikato Road“. Dort sind wir dann zu viert mit unserer großen Luftmatratze (15$ von K-Mart) losgetrieben. Vorbei an der Bungy Jump Plattform, wo man perfekt die Leute beobachten kann, die sich kopfüber ins Wasser stürzen 😉 und weiter an ein paar Felsen, von denen man Klippenspringen machen kann. Man ist eine gute halbe bis Dreiviertel Stunde unterwegs (würde ich jetzt mal so schätzen) bis man zu den Hot Pools kommt. Dort haben wir einen Zwischenstopp zum Aufwärmen eingelegt, denn das Flusswasser ist doch selbst im Sommer a***kalt. Von den Hot Pools zum Campingplatz sind es nur noch 5-10 Minuten auf der Luftmatratze. Dort muss man doch auch wirklich raus, sonst gehts weiter zu den Huka Fällen !! Das erste Mal haben wir jedes Mal Panik bekommen, wenn wir zu nah an den Rand gesteuert sind, auf Felsen zu oder das Wasser flacher wurde. Die Jungs mussten immer ins Wasser springen und uns wieder auf Kurs bringen 😉 Was aber, wie später festgestellt, völliger Schwachsinn ist, denn die Strömung fließt um alle Hindernisse herum und selbst wenn man erst in letzter Sekunde die Richtung ändert, muss man einfach entspannt bleiben und darauf vertrauen nicht zu kentern 😀

Nach unserer Floatingtour auf dem Fluss sind wir in die Innenstadt gefahren, um einzukaufen und haben noch etwas bei dem Iron Man 70.3 (eine „abgespeckte“ Version des richtigen IronMans) zugeschaut, der an diesem Wochenende in Taupo stattfand, und saßen noch eine Weile am See.

Abends haben wir es uns dann ganz gemütlich auf dem Campingplatz gemacht und zur Feier von Hanjos 20. Geburtstag gab es Burger!!! Yumm!!! Die Aktion haben wir schon etwas gefeiert, zumal alle um uns herum typisches Backpackeressen wie Instant Nudeln, Thunfisch aus der Dose und Toastbrot gegessen haben und wir uns einfach mal Burger gemacht haben und dazu Wein und Bier getrunken haben – man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Abends ging es dann nochmal an den Fluss runter und die Jungs haben „Tarzan“ gespielt.

Am nächsten Morgen stand für uns etwas ganz besonderes auf dem Programm: Cliffhanger – Neuseelands Extreme Swing! Das haben Hanjo und ich nun schon so lange vorgehabt und es endlich gemacht!! Man startet von der Bungy Plattform am Waikato River und statt sich kopfüber herunterzustürzen, sitzt man in einer Schaukel und schwingt nach dem freien Fall in luftiger Höhe hin und her. Wir haben einen Deal auf „bookme.com“ gefunden und mussten „nur“ 99$ pro Person zahlen, was immer noch sch*** viel Geld für die paar Minuten ist, aber es hat sich allemal gelohnt. Wir hatten den Spaß unseres Lebens und ich habe wirklich aus vollem Herzen lachen müssen!! Vor allem die ersten Sekunden des freien Falls waren der Wahnsinn – man hat sich total schwerelos gefühlt!! Ich würde es jederzeit nochmal machen!!

 

Auch Alex und Jasmin haben sich in die Schaukel gesetzt und somit hatten wir alle ein echt tolles Erlebnis 🙂 Danach haben wir beschlossen gleich nochmal eine Runde auf dem Waikato River mit unserer Luftmatratze zu drehen. Diesmal sind wir viel entspannter an die Sache heran gegangen und nicht jedes Mal panisch von der Matratze gesprungen, um gegen die Strömung zu paddeln … sonder haben uns einfach treiben lassen und es klappte ganz wunderbar !

Nach einem kurzen Abstecher zu den Huka Falls (nicht mit der Luftmatratze) mussten wir uns leider verabschieden und während Alex und Jasmin weiter nach Hobbiton gereist sind ging es für uns zurück nach Auckland in den Alltag. Alles in allem war es ein wunderschönes Wochenende und wir hatten unfassbar viel Spaß!!

AuPair-Küche: gefüllte Zucchini mit geschmolzenem Käse

Jetzt kam schon lange kein Beitrag mehr zu den Gerichten, denen ich den Jungs vorsetze. Am Anfang habe ich ja mehr erzählt, dass ich den Jungs immer versuche unbemerkt Gemüse ins Essen zu schmuggeln, wie z.B. bei der Spinatsoße. Ein weiterer Trick, denn ich anwende: (Fast) alles mit Käse überbacken. Jetzt nicht so richtig viel und fettig, aber die beiden müssen nur den Käse sehen und schon sind sie überzeugt von der Mahlzeit 😉

Die Liebe zu Käse ist sogar so groß, dass ich ihnen ausschließlich Gemüse (mit käse natürlich) vorsetzen kann. Das nenn ich mal bedingungslose Liebe 😛

Hier also gefüllte Zucchini:

1 Person:

  • 1 Zucchini
  • verschiedenes Gemüse nach Wahl (z.B. 1 Pilz, geriebene Karotten, Süßkartoffel, Zwiebel, Erbsen, Mais,..)
  • Mozarella Käse (anderer Käse funktioniert auch)
  • 2 TL Quark oder Hummus
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  1. Die Zucchini waschen und halbieren und den weicheren Teil in der Mittel mit einem Löffel herausheben und klein schneiden/zerdrücken und diesen in eine kleine Schüssel geben.
  2. Die Zucchini mit etwas Olivenöl einreiben und auf ein Backblech legen (am besten mit Backpapier, damit sie nicht festklebt).
  3. Das andere Gemüse fein hacken (ich habe nur Zwiebeln und Pilze hinzugefügt) und ebenfalls in die Schüssel geben.
  4. 2TL Hummus/Quark hinzufügen. Die Masse vermengen und gut mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Die Masse in die ausgehöhlte Zucchini geben, Käse überstreuen und für ca. 15-20 Minuten bei 250 Grad im Backofen (Umluft) backen.

Lässt sich so essen, oder als Beilage zu Fleisch :). Die Gemüsesorten können variieren, einfach mit allem fühlen, was schmeckt 😉

Guten Appetit! 🙂