#traveltuesday: Die Herausforderungen eines Auslandsaufenthaltes

Wenn man darüber nachdenkt für ein Jahr am anderen Ende der Welt zu leben, Roadtrips mit guter Musik, interessanter Gesellschaft und spannenden Zielen zu unternehmen, eine zweite Familie zu haben und nach Lust und Laune sein Alltag zu gestalten, dann klingt das erst einmal alles richtig toll! Aber so rosa-rot sieht die Realität leider nicht aus – zumindest nicht ganz! Natürlich wird man interessante Menschen kennenlernen,  spannende Reiseziele haben und eine unfassbar schöne Zeit haben, aber es wird auch immer mal wieder Rückschläge und weniger schöne Momente geben. In meinen ersten Wochen ist mir zum Beispiel jemand in das Auto der Gastfamilie gefahren, als ich es am Straßenrand geparkt habe, der Autoreifen ist geplatzt, es hat durch das Hausdach geregnet und mir wurde mein Portemonnaie gestohlen! Das war vielleicht alles eine Aufregung! Am schwersten fiel es mir all diese Dinge auf Englisch zu regeln, da man schon ein spezielleres Vokabular braucht, das man so im Schulunterricht nicht gelernt hat. Außerdem war ich mir immer auch unsicher, inwiefern die Menschen hier gewisse Situationen handhaben: Wer kann einem helfen? Muss ich die Polizei einbeziehen? An was muss ich noch denken? In diesen Notsituationen habe ich jedoch festgestellt, wie hilfsbereit die Neuseeländer alle sind. Jeder beruhigt dich, beantwortet Fragen, nimmt dich in den Arm um dich zu trösten, stellt alles auf den Kopf und unterbricht seine Aufgaben nur um dir zu helfen! Davon war ich wirklich schwer beeindruckt. Auch wenn ich im ersten Moment ganz schön verzweifelt gewesen bin, hat mir diese große Hilfsbereitschaft sehr die Angst genommen und mich beruhigt und mittlerweile stehe ich diesen Dingen sehr viel gelassener gegenüber! Und von solchen Sachen sollte man sich niemals einschüchtern lassen und sich viel mehr auf die schönen Momente und Abenteuer konzentrieren, denn davon wird es auch wieder welche geben. Das Leben ist halt kein Ponyhof, aber manchmal eben schon 😉

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