Roadtrip Auckland – Wellington: Pt.I

Wie ich ja bereits in meiner monthly review vom März angekündigt habe, sind Papa und Tom endlich in Neuseeland angekommen und wir haben zwei wunderschöne Wochen zusammen verbracht und davon 10 Tage auf Tour. Es ging von Auckland bis runter nach Wellington und da das jede Menge Text geworden wäre, habe ich beschlossen, die Reise in mehrere Beiträge aufzuteilen. Den ersten Teil gibt es hier zu finden, mit allen allgemeine Infos zum Flug, der Reisezeit und der Planung inklusive eines vollständigen Reiseplanes zum „nachreisen“ 😉

Tag 1: Auckland – Coromandel 

Die Coromandel Halbinsel mit ihren unberührten Stränden, grünen Wäldern und entspannten Stimmung ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen in Neuseeland.

-Wikipedia

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In Coromandel war ich bereits schon zwei Mal, einmal gleich im neuen Jahr am 1. Januar und dann noch einmal mit Lea und Hanjo. Von daher habe ich bereits relativ gesehen und wusste, was man definitiv sehen muss und was man auslassen kann. Das ist jetzt keine Überraschung aber die wirklichen Highlights der Coromandel Halbinsel sind die Cathedral Cove und der Hot Water Beach. Was für ein Glück, dass das ganze auch noch so nah beieinander liegt.

Da Papa und Tom ja in Auckland im Hotel übernachtet haben, bin ich relativ früh aufgestanden und in die Stadt gefahren, um die beiden abzuholen. Mein großes Glück: Papa hat im Hotel nachgefragt, ob ich dort mit denen frühstücken darf und ich kann euch sagen, das Frühstück im Grand Mercure ist erste Sahne!;) Oberlecker, unglaublich besonders (es gibts sogar eine echte Wabe, aus dem du deinen Honig holst!!) und sehr vielseitig. So gut hatte ich in den letzten 6 Monaten nicht gefrühstückt und das obwohl Frühstück meine allerliebste Mahlzeit des Tages ist!

Von Auckland ging es dann also los nach Coromandel und glücklicherweise war Ostersonntag sprich kein Verkehr in Auckland, was echt eine Wohltat war! Das hieß zwar auch, dass wir uns bereits vorher mit Lebensmitteln eindecken mussten, aber das ist ja auch nicht weiter schlimm.

Unterwegs haben wir eigentlich keine Zwischenstopps eingelegt, da ich dort am Tage eher größere Aktivitäten eingeplant habe. Außerdem war ich so voller Elan, dass ich nach den drei Stunden Fahrt nicht ansatzweise Anzeichen von Erschöpfung hatte 🙂 Obwohl man auch dazu sagen muss, dass Hanjo und ich es mittlerweile gewohnt sind längere Strecken am Stück Auto zu fahren und mir das gar nichts mehr ausmacht.

What to do: 

  • Es ging für uns gleich zur Cathedral Cove, da wir das gute Wetter ausnutzen wollten und man schon ca. 45 Minuten für die Wanderung dorthin benötigt. Unser erster Roadtrip-Tag war somit gleich ein Strandtag und wir haben ein paar Stunden am Strand verbracht und gebadet und uns gesonnt. Das Wasser war immer noch sehr angenehm und überhaupt nicht kalt. Zurück ging es mit dem Wassertaxi, was ca. 5-10 Minuten fährt, 15$ pro Person kostet und mit dem man sich die Wanderung zurück sparen kann. Allerdings haben wir uns für eine ziemlich ungünstige Zeit entschieden und mussten 1 1/2 Stunden warten, bis wir endlich auf das Boot konnten, da so viele Leute dort gewartet haben und auch immer nur so 17-18 Leute aufs Boot passten. Das war etwas nervig und hat uns ziemlich viel Zeit „geklaut“, aber was soll’s..
  • Nach der Cathedral Cove ging es für uns zum Hot Water Beach, der etwa 10-15 Minuten entfernt liegt. Leider haben wir vorher überhaupt nicht die Gezeiten gecheckt, so dass wir bei Flut ankamen und uns kein Loch mit heißem Wasser Buddeln konnten. Dafür haben wir aber in den tollen hohen Wellen gebadet und hatten viel Spaß.

Where to sleep: 

Ich hatte uns für die eine Nacht einen Bungalow mit Küche und eigenem Bad auf dem Campingplatz „Top 10 Holiday Park Hot Water Beach“ gebucht, der wie der Name schon verrät, direkt am Hot Water Beach liegt. Die Lage ist wirklich perfekt, wenn man sich nur die Cathedral Cove und den Hot Water Beach angucken möchte. Allerdings ist rechtzeitig buchen angesagt. Unser Bungalow war total süß und gemütlich und hatte fast einen Hotelstandard. Es wurden alles an Bettwäsche, Handtücher, Pflegeprodukte, Föhn,.. gestellt. Leider hatte unsere Küche nicht die Ausstattung wie in der Beschreibung angegeben, so dass wir uns nicht mal essen kochen konnten und auf die Gemeinschaftsküche zurückgreifen mussten, was aber auch nicht weiter schlimm war. Auf der Anlage gibt es außerdem noch Trampoline, Go-Karts, Fahrräder, ein Fish’n’Chips Stand, und viele weitere Angebote, die man überwiegend kostenlos nutzen konnte. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und ich wäre gerne noch eine weitere Nacht dort geblieben, um ehrlich zu sein 😉

What to eat: 

Wir hatten uns eigentlich alle Zutaten für „Geschnetzeltes“ gekauft, dann aber festgestellt, dass wir in unserer Küche nicht mal eine Herdplatte hatten und da es schon relativ spät war, haben wir uns spontan dazu entschlossen Fish’n’Chips zu essen. Das war wirklich sehr lecker in Kombination mit einem Salat, für Tom gab es sogar Checken Nuggets und insgesamt war es auch nicht teuer. Einkaufsmöglichkeiten gibt es nur in der nächstgelegen Stadt, also sollte man vorher einkaufen bzw. die Möglichkeiten vor Ort wahrnehmen.


Tag 2: Coromandel – Hobbiton/Matamata – Rotorua

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Am zweiten Tag sind wir morgens von Coromandel aus gestartet und haben uns auf den Weg gemacht nach Hobbiton und dann weiter nach Rotorua.

What to do:

  • Als Zwischenstopp bietet sich ein Halt im Karangahake Gorge an, in dem auch der Wasserfall „Owharoa Falls“ liegt, der sich prima zum Schwimmen eignet. Im Karangahake Gorge kann man viele verschiedene Wanderungen unternehmen. Es ist ein ehemaliges Minengebiet und eine wunderschöne Natur. Wenn man eher auf der „schnellen Durchreise“ ist, dann bietet sich der Wasserfall als kleine Abkühlung an. Außerdem muss man in Neuseeland auch zu einem Wasserfall, sonst kann man nicht behaupten in Neuseeland gewesen zu sein 🙂
  • Da wir doch recht viel Zeit am Wasserfall verbracht haben und Tom auch noch Schwimmen gegangen ist, haben wir kurzerhand den nächsten Programmpunkt gestrichen: Mokena Geysir Domain. Da ich dort vorher auch noch nicht war, kann ich dazu leider nichts sagen, es soll aber nicht so spektakulär sein.
  • Vom Wasserfall ging es dann weiter nach Mittelerde – genauer gesagt zum Hobbiton Movie Set. Dort hatten wir uns zwei Uhr eine Führung gebucht. Obwohl wir dieses Mal mittags dort waren, und nicht morgens als allererstes (wie beim letzten Mal mit Hanjo) fand ich es trotzdem sehr schön. Wir hatten gutes Wetter und ich mochte auch unseren Tourguide noch lieber.
  • Unser letzter Zwischenstopp vor Rotorua hieß Blue Springs. Auch dort war ich bereits mit Hanjo und bin so begeistert gewesen von dieser Schönheit, dass ich dort unbedingt mit Papa und Tom noch einmal hinmusste!

Where to sleep:

Auch in Rotorua haben wir uns einen Bungalow auf einem Campingplatz gebucht. Der hatte zwar dieses Mal eine vollständig ausgestattete Küche, allerdings war es sehr rustikal und recht klein und somit nicht ganz so schön wie der erste. Wir hatten irgendwie keine richtigen Ablagen, Aufbewahrungsmöglichkeiten oder ähnliches und somit wühlt man sich relativ schnell fest. Alles wurde immer nur von A nach B und von B nach A gepackt, aber das war für die zwei Nächte nicht weiter schlimm. Der Campingplatz des „Rotorua Thermal Holiday Parks“ war relativ schön und hatte sogar einen kleinen Pool und Whirlpools, die wir aus Zeitgründen aber nicht nutzen konnten.

What to eat: 

Da wir eine Küche hatten, wollten wir diese natürlich auch nutzen und haben uns in Rotorua endlich unser Geschnetzeltes gemacht. Allerdings gibt es in der Innenstadt sogar eine „Eat Street“ – die heißt tatsächlich so. Das ist eine Straße in der sich Restaurant an Restaurant säumt, ein Café neben dem anderen ist uns so ziemlich alle Nationalitäten vertretenen sind. Wenn man hier nicht findet, weiß ich auch nicht 😉 Wir sind abends zu Papa Tazio gegangen – ein Italiener, wie der Name schon verrät und das Essen war wirklich sehr lecker!!


Tag 3: Rotorua

Auch den dritten Tag haben wir in Rotorua verbracht, da wir ja erst am Vortag spät abends angekommen sind und somit noch gar keine Zeit hatten uns Rotorua anzugucken.

What to do in Rotorua:

  • Meiner Meinung nach sollte man sich unbedingt eines der Naturwunder-Parks angucken, sei es Wai-O-Tapu oder Te Puia oder etwas anderes. Die geothermalen und vulkanischen Aktivitäten die in Rotorua zum Vorschein kommen sind einzigartig in der Welt und das sollte man sich nicht entgehen lassen. Es kann schließlich nicht jeder von sich behaupten einen blubbernden bunten Schwefelsee gesehen zu haben 🙂 Unsere Entscheidung ist auch das „Wai-O-Tapu Thermal Wunderland“ gefallen. Hier lohnt es sich vor 10.15 Uhr dazu sein, um den Lady Knox Geysir zu erleben. Aber auch ein Spaziergang durch den Park alleine lohnt sich schon – Champagne Pool und Devil’s Bath inklusive 😉
  • Für unsere nächste Aktivität hatte ich noch nichts im Voraus gebucht, da Rotorua so viele tolle Aktivitäten zu buchen hat, das man sich gar nicht entscheiden kann. Man kann zum Beispiel in jahrhundertalten Mammutbäumen nachts im beleuchteten Kletterpark herumturnen, sich eine Maori Show ansehen, in lebensgroßen Bällen Berge herunterkugeln, oder wie in unserem Fall White Water Rating. Das war wirklich eines meiner Highlights der Reise, denn es hat unfassbar viel Spaß gebracht und die Guides waren auch alle echt witzig und haben daraus ein ganz besonderes Erlebnis gemacht. In Rotorua kann man den kommerziell größten Wasserfall runter raften – 7 1/2 Meter hoch, um genau zu sein. Insgesamt waren wir eine Stunde unterwegs und das Geld hat sich mehr als gelohnt. Es gibt dort zwar mehrere Anbieter, wir haben uns aber für das Unternehmen „Rotorua Rafting“ entschieden und waren mehr als zufrieden!!

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