Roadtrip Auckland – Wellington: Pt. II

In dem ersten Beitrag zu unserem Roadtrip ging es um alle allgemeinen Infos zu den Flügen, der Planung und dem Reisezeitraum (hier). Gestern habe ich dann über unsere ersten drei Tage in Coromandel, Hobbiton und Rotorua berichtet (hier). Heute geht es nun weiter mit Tag 4-6 und unseren Zielen Taupo, Napier und Martinborough.


Tag 4: Rotorua – Taupo

Taupo, eine Stadt im Zentrum der neuseeländischen Nordinsel, ist für ihre Lage am See und Outdoor-Sportarten wie Angeln oder Jetboot-Fahren bekannt. Das Wasser des weitläufigen Lake Taupo, eine vulkanische Caldera, fließt in die Huka-Fälle, spektakuläre, kristallblaue Kaskaden, die man über Wander- und Radwege erreichen kann. Rund um Taupo befinden sich heiße Quellen, zum Beispiel im Craters-of-the-Moon-Reservat.

Wikipedia 

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Von Rotorua ging es morgens früh los nach Taupo. Da man aber nur ca. eine Stunde Fahrt benötigt, hatten wir ziemlich viel Zeit in Taupo den Tag über. Die wir aber auch alle Mal gebraucht haben, da wir schon wieder gefühlt hunderte Aktivitäten gemacht haben 😉 Und Taupo gehört nach wie vor zu meinem allerliebsten Ort auf der neuseeländischen Nordinsel!! ❤

What to do:

  • In Taupo gibt es jede Menge zu entdecken. Unser erster Stopp war gleich bei den bekannten „Huka Falls„.
  • Für mich ging es dann mit dem Auto weiter. Tom und Papa habe ich allerdings schon vorher mit einer Luftmatratze bewaffnet rausgelassen. Die beiden sind nämlich auf eine kleine Float-Tour auf dem Waikato River gegangen. Das hatte ich ja bereits mit Hanjo, Alex und Jasmin gemacht. Da wir dieses mal aber nur ein Auto haben, habe ich den beiden den Vortritt gelassen und bin gleich in das warme Wasser der Hot Pools gesprungen und habe dort gewartet.
  • Womit wir auch schon beim nächsten Programmpunkt sind: Hot Pools Taupo. Hanjos absoluter Lieblingsort – Und meiner vielleicht auch 😉 Dort haben wir eine ganze Weile gebadet, bevor es für uns zurück in Richtung Hafen ging..
  • Denn wir hatten uns im Voraus eine Segeltour auf dem Lake Taupo gebucht zu den Maori Rock Carvings. Im Prinzip war es die gleiche Tour, die Hanjo und ich bereits mit Lea gemacht haben nur von einem anderen Anbieter. Dieses Mal sind wir nicht mit der „fearless“ sondern mit der „Barbary“ gesegelt. Das lag aber auch nur daran, dass ich ein gutes Schnäppchen auf Bookme gefunden habe. Ansonsten gibt es keine Qualitätsunterschiede. Dieses Mal war der See aber echt unruhig und mir war auf der Rückfahrt unglaublich schlecht.
  • Das fand zwar eigentlich erst am nächsten Tag statt, aber Tom und Papa haben auch die Extreme Swing gemacht. Ich hätte es nicht erwartet, dass Tom das tatsächlich durchzieht, aber letztendlich hatten die wohl jede Menge Spaß 🙂

Where to sleep: 

Übernachtet haben wir im „The Cove“. Das Hotel liegt direkt am See und das Zimmer war wirklich sehr schön. Und das Badezimmer war einfach so riesig, mit Dusche und Badewanne und rein theoretisch hätte da auch noch ein zwei Einzelbetten hereingepasst 😀 Sehr zu empfehlen!

What to eat: 

Das erste Mal waren wir nun ohne Küche, also blieb uns als einzige Möglichkeit Takeaway oder essen gehen. Wir haben uns für letzteres entschieden und sind zum Restaurant „waterside“ gegangen, was sehr zentral am See und in der Innenstadt liegt. Bei der  Inneneinrichtung war noch etwas Luft nach oben, das Essen allerdings hervorragend. Wir hatten eine Lachsvorspeise mit Avocadomousse und Granatapfel und als Hauptgericht Burger – die Portionen waren wirklich riesig!!

Frühstücken wäre ich gerne im hoteleigenen Café gegangen, aber da sich das Menü eher auf Açai Bowls und Avocado-Toasts konzentrierte, war nichts für Tom dabei. Wir sind somit kurzerhand in die Innenstadt gefahren und im Café Baku frühstücken gegangen. Das Frühstück war mega lecker und hatte alles mögliche zur Auswahl!!


Tag 5 : Taupo – Napier

Die Stadt, die nach einem Erdbeben im Jahr 1931 wieder aufgebaut wurde, ist für ihre Sehenswürdigkeiten im Art-déco-Stil bekannt.

Wikipedia

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Aufgrund der Extreme Swing haben wir spontan noch etwas mehr Zeit in Taupo verbracht bis um halb eins ungefähr. Aus diesem Grund sind wir die fast 2 Stunden Fahrt nach Napier durchgefahren und sind unterwegs nicht noch unterwegs gestoppt. Napier ist wirklich unfassbar schön mit der sehr einheitlichen Architektur im Art-Deco Stil. Und die Menschen leben das auch wirklich. In vielen Antikgeschäften oder auch Touristengeschäften sind die Menschen verkleidet. Man bekommt überall Kleider und Schmuck und Anzüge im damaligen Stil und durch die Stadt werden Sightseeing Touren in Oldtimer angeboten. Napier ist wirklich sehr sehenswert, wenn man sich für Architektur interessiert (oder wenn man völlig in den Film „The Great Gatsby“ verliebt ist).

What to do:

  • In Napier sollte man unbedingt bummeln gehen und die ganzen kleinen Boutiquen und Antikläden auskundschafte. Hier findet man alles, was die Menschen früher getragen und genutzt haben und man fühlt sich total in die Zeit zurück versetzt. Man wartet nur darauf, gleich Leonardo DiCaprio als Gatsby um die Ecke laufen zu sehen 😉
  • In Napier gibt es außerdem eine Schwimmhalle, in der Tom und Papa Abends noch waren, da man leider im Meer nicht baden gehen kann, da es zu gefährlich ist. Die nächsten sicheren Badestrände befinden sich außerhalb der Stadt Napier.
  • Spontan haben wir auch noch eine Minigolfanlage entdeckt, die wir aber aus Zeitgründen nicht nutzen konnten.
  • Napier oder die gesamte Gegend Hawkey’s Bay ist sehr bekannt für seine Weingüter und Weine. Auch hier lohnt sich ein Besuch für ein Weintasting.

Where to sleep: 

Übernachtet haben wir „Scenic Hotel Te Pania Napier“. Es liegt an der Strandpromenade und alle Zimmer haben Meerblick. Die Zimmer sind auch hier echt großzügig und sehr schön! Auch das Frühstücksbuffet war lecker.


Tag 6: Napier – Martinborough

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Martinborough wird auch die „Stadt der Weine“ genannt – wenn ich hier nicht mal richtig bin 😉

Es gibt tatsächlich in und direkt neben der Stadt über 20 verschiedene Boutique-Weingüter. Die meisten haben sich auf den Anbau des Spätburgunders spezialisiert. Tatsächlich habe ich auch noch nie so guten Wein in meinem Leben getrunken wie in Martinborough 😉

What to do:

  • Wir sind vormittags in Napier gestartet, nachdem wir etwas ausgeschlafen haben und morgens noch einmal durch die Stadt gebummelt sind. Nach Martinborough sind es auch drei bis vier Stunden Fahrt. Aus diesem Grund wollten wir uns ein paar Orte auf dem Weg angucken. Im Nachhinein muss ich allerdings sagen, dass es schlauer gewesen wäre einfach durchzufahren, da die Orte jetzt nicht wirklich sehenswert waren. In Greytown – 10 Minuten von Martinborough – würde sich ein kleiner Halt lohnen, aber dann hat man die Strecke halt auch schon geschafft. Natürlich war es gut als Fahrer einmal sich zwischendrin zu entspannen und die Beine zu vertreten (Papa wollte nicht auf der falschen Seite fahren, somit bin ich die ganzen Zeit über gefahren), aber so drei Stunden am Stück kann man schon ganz locker machen eigentlich. Aber egal, dafür haben wir noch ein paar anderen Orte zwischen Napier und Martinborough gesehen 🙂
  • In Martinborough sind einige süße Cafés, Boutiquen und Gallerien, die auf jeden Fall einen kleinen Besuch wert sind.
  • Das Martinborough Hotel ist ein historisches Hotel, welches 1892 erbaut wurde und auch hier sollte man wenigstens einmal reinschauen oder im Restaurant essen gehen 🙂
  • Außerdem gibt es in Martinborough einen Weinshop, der alle Weine der Region anbietet und noch viele weitere kleine Gadgets.

Where to sleep: 

Geschlafen haben wir im oben genannten „Martinborough Hotel„. Das Hotel war einfach wunderschön – der perfekte Mix aus traditionell und edel. Allgemein sehr britisch, aber so gemütlich und einfach nur zum Wohlfühlen.

What to eat:

Auf jeden Fall im Restaurant des Hotels „paddock to plate„. So gut habe ich noch kein einziges Mal zuvor in Neuseeland gegessen. Die Speisekarte der Hammer, das Essen zum reinlegen, und der Wein noch viel besser als alles andere zusammen. Am liebsten wäre ich dort eingezogen, um einfach jeden Abend dort essen zu gehen 😉

Frühstücken kann man in ziemlich vielen Cafés, viele davon bieten englisches Frühstück an. Wer lieber eine etwas internationalere Auswahl haben möchte sollte im „The Village Café“ essen gehen. Das Avocado Toast ist dort sehr zu empfehlen.


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