Let’s talk about: Wenn deine Familie für dich an das andere Ende der Welt reist

Für mich ist es wirklich der absolut größte Liebesbeweis, dass Papa und Tom all die Kosten, Mühen und die Entfernung auf sich genommen haben und an das andere Ende der Welt geflogen sind. Nur um mich zu sehen. Und natürlich auch, um Neuseeland zu entdecken 😉 Mir ist bewusst, dass dies alles andere als selbstverständlich ist und ich weiß das wirklich wertzuschätzen. Die hohen Kosten, die lange Flugzeit, der Jetlag, die kurze Zeit – aber ich würde mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster lehnen und behaupten es hat sich mehr als gelohnt ! Nicht nur Neuseeland ist eine Reise wert, sondern es bedeutet auch ganz viel für mein Auslandsjahr, dass ich die beiden daran teilhaben lassen kann.

Ganz nah dran

Nicht nur durch Erzählungen, Bilder, Skypegespräche oder meinen Reiseblog – nein ganz nah dran und persönlich. Sie wissen nicht nur wo ich lebe, wie meine Gastfamilie ist, wie Neuseeland aussieht – Nein, sie haben es mit eigenen Augen gesehen.

Eine längere Zeit im Ausland, ganz egal, ob als Work&Travel, AuPair, im Studium oder einfach nur als Reise, es ist ein riesiger Teil des Lebens – man kann das sogar als Lebensabschnitt bezeichnen.

Und indem Papa und Tom nach Neuseeland gekommen sind, waren sie Teil dieses Lebensabschnittes. Sie können also verstehen, wovon ich rede, es braucht gar nicht viele Worte.

Wiedersehen nach langer Zeit:

Das Wiedersehen war besonders schön. Ich war den ganzen Morgen schon fürchterlich aufgeregt und konnte es gar nicht abwarten, die beiden wieder in die Arme schließen zu können. Hanjo hat sich sogar schon am Flughafen über mich lustig gemacht, weil ich überhaupt nicht still stehen bleiben konnte 😉 Als sie dann endlich durch die Absperrung in die Empfangshalle gekommen sind, kamen mir auch tatsächlich ein paar Tränen. Und Tom.. kann man sich vorstellen, wie riesig er geworden ist?? Als ich Deutschland verlassen habe, ging er mir noch bis zur Lippe, nun ist er genauso groß wie ich. Ich kann es nicht glauben und in dem Moment der Erkenntnis hatte ich das traurige Gefühl alles verpasst zu haben, wie er größer und „erwachsener“ wird. Was sich aber innerhalb kürzester Zeit aufgelöst hat – er ist immer noch so verpeilt wie vorher 😉 ❤

Family meets family

Was mir besonders gut gefallen hat, ist dass Papa und Tom sich so gut mit Abi und Lauch und den Jungs verstanden haben. Und natürlich auch anders herum. Es gab kaum Verständigungsprobleme und wir hatten so eine schöne Zeit zusammen. Den einen Abend sind sie zu uns gekommen und wir haben Pizza bestellt, Wein getrunken und ganz viel erzählt und gelacht. Am nächsten Tag sind wir dann alle gemeinsam noch brunchen gegangen. Ich glaube dadurch, dass meine Gastfamilie nun meine richtige Familie kennenlernen konnte, haben sie auch noch einmal einen besseren Eindruck über mich und mein Leben gewinnen können und ich habe den Eindruck, dass unsere Beziehung nochmal sehr viel intensiver wurde – im positiven Sinne 😉

Zum zweiten Mal Abschied nehmen

Zum zweiten Mal Abschied nehmen, aufgrund meines Auslandsaufenthaltes ist alles andere als schon. Klar. Aber letztendlich war es gar nicht Son schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich bin jetzt schon bald 7 Monate hier und es kommt mir vor wie maximal zwei. Dann werden jetzt die letzten Wochen sich anfühlen wie ein bis zwei Wochen und ehe sie sich versehen, bin ich auch schon wieder da 😉

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