#traveltuesday: Wie plane ich einen Roadtrip?

Ein Auto, eine kilometerlange verlassene Straße durch den Regenwald, ein Paradiesstrand zur Rechten, schneebedeckte Berge zur Linken, gute Musik zu der man laut mitsingen kann, nette Gesellschaft und ein starkes Freiheitsgefühl – es gibt kaum eine schönere Möglichkeit Neuseeland zu erkunden als mit einem Roadtrip durch das ganze Land! Seitdem ich in Neuseeland angekommen bin, reise ich fast jedes Wochenende mit dem Auto und erkunde die schönsten Ecken mit Freunden oder meinem Freund. Doch ich muss zugeben, bei meinem ersten Roadtrip wusste ich noch nicht so ganz was mich erwarten wird und musste mein Drang zur Überorganisation ignorieren, als meine Reisebegleitung mir erzählt hat, das sie noch nicht weiß, was genau wir machen werden. Wie bitte? Wie fahren nach Napier und wir haben keinen Plan, was wir dort machen und was es dort gibt? Da musste ich erst einmal schlucken, denn am liebsten plane ich alles bis ins kleinste Detail im Voraus. Aber die schönsten Roadrips sind tatsächlich die, die man spontan erlebt. Wer jetzt auf eine Schritt-für-Schritt-Anleitung gehofft hat, den muss ich nun leider enttäuschen, aber ein paar Anhaltspunkte und Tips kann ich dennoch verraten 😉

  1. Als  Allererstes sollte man ein Auto haben, denn ohne Auto geht ein Roadtrip ziemlich schlecht – logischerweise! Eine Reisebegleitung mit einem Auto tut’s auch.. ist eh viel besser ! 😉 Ich habe mir ganz am Anfang vorgenommen mit Freunde mit einem Boot zu suchen, damit ich coole Touren mit dem Boot machen kann, hat leider bis jetzt noch nicht geklappt :d Aber mit einem Auto solltest ihr da mehr Glück haben 🙂 Natürlich kann man auch alleine reisen, aber zu zweit ist es doch viel schöner – außerdem kann man sich auch die Benzinkosten teilen!
  2. Danach sollte ein grobes Reiseziel ausgewählt werden. In Neuseeland suchen wir immer nach einer größeren Stadt oder einer bestimmten Region, die wir anfahren wollen, wie zum Beispiel Taupo oder auch die Bay of Island.
  3. Hilfreich ist zum Beispiel die App „Campermate“, welche speziell auf Neuseeland und Australien ausgerichtet ist. So kann man unterwegs immer sehen, welche Wasserfälle, besonderen Strände, Aussichtspunkte, Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Unterkünfte, Tankstellen oder auch Restaurants gerade in der Nähe sind und spontan dort halten.
  4. Wenn man speziell nach Campingplätzen in Neuseeland sucht kann ich die App „Rankers Camping NZ“ empfehlen.
  5. Besondere Aktivitäten, wie z.B. Bootstouren, Führungen oder auch Adrenalinkicks sollte man aber besser im Voraus buchen.
  6. Generell kann es natürlich nie schaden, sich vorher etwas über die Reiseregion zu informieren und zu planen. Aber den größten Spass und das stärkste Freiheitsgefühl hat man tatsächlich, wenn man einfach losfährt und es darauf ankommen lässt, wo man am Ende landet!

Einen ersten Beitrag zu meinem Nordinsel-Roadtrip mit Papa und Tom und weiteren Tipps zur Planung gibt es hier. Alles Weitere gibt es hier bald zu lesen! Also stay tuned 😉 Meine ganzen weiteren Reisen findet ihr unter der Rubrik „Wanderlust“.

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Roadtrip Auckland-Wellington: Papa und Tom kommen nach Neuseeland!

So die beiden sind mittlerweile schon wieder abgereist, aber wir hatten die absolute schönste Zeit zusammen. Und sind wir mal ehrlich: Gibt es einen größeren Liebesbeweis, als wenn deine Familie einmal an das andere Ende der Welt fliegt, um dich zu sehen?! Ich denke nicht 😉 Die beiden konnten nicht nur meine Gastfamilie kennenlernen, sonder wir haben in 10 Tagen Roadtrip auch fast alle Highlights der neuseeländischen Nordinsel gesehen. Insgesamt waren sie für zweieinhalb Wochen hier, drei inklusive Flug und es war eine echt intensive aber unfassbar tolle Zeit und ich habe es sehr genossen, meine Familie um mich herum zu haben. Da wir so viel erlebt haben und wir unter anderem auch an Orten waren, an denen ich vorher noch nicht war, habe ich beschlossen, das ganze in mehrere Beiträge aufzuteilen. Es würde sonst vieeeel zu viel Text und vor allem zu viele Bilder werden.

Flüge: Die Flüge hatten wir bereits vor meine Abreise in Deutschland gemeinsam gebucht. Papa und Tom sind genau wie ich mit Emirates von Hamburg über Dubai nach Auckland geflogen. Wir hatten diese ungefähr im September/Oktober gebucht für den Reisezeitraum Ende März/April und haben ein mega Schnäppchen bekommen – es war nur halb so viel, wie ich für meinen Flug bezahlt habe 😀

Reisezeit: Gezwungenermaßen blieben nur die Osterferien als möglicher Reisezeitraum. In Deutschland fängt der Frühling an (oder sollte es zumindest 😉 ) während in Neuseeland der Herbst anbricht. Nach langer Recherche und Hin- und Herüberlege, da man ja nicht unbedingt in den Herbst und in das vermeintlich schlechte Wetter fahren will, kam aber heraus, dass der Herbst so ziemlich die ideale Reisezeit ist. Denn:

  • Die Hauptsaison, die in Neuseeland von Dezember bis Februar geht, ist vorbei und somit sind die übertriebenen „Sommerferien-Preise“ auch Geschichte. Es ist ja in Deutschland nicht anders, dass zum Sommer hin und zur Urlaubszeit alle Preise etwas erhöht werden und genauso ist es in Neuseeland auch. Hinzu kommt, dass zu dieser Zeit das Land auch nicht so krass mit Touristen überlaufen ist, was sehr angenehm ist!
  • Hochsommer – klingt erstmal ganz nett, wenn man aus dem deutschen Schneegestöber kommt. Aber um ehrlich zu sein, war der Hochsommer sehr sehr schwül, aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und über Nacht hat sich das auch nicht wirklich abgekühlt. Außerdem sind die Regentage ziemlich gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt, sprich nur weil Hochsommer ist, heißt es nicht, dass das Wetter nicht dauerhaft schwankt, wie das ganze Jahr über. Natürlich regnet es im Herbst und Winter deutlich mehr als im Sommer, aber es ist eher ein „goldener Herbst“. Man kann es auch als Spätsommer bezeichnen. Warme angenehme Tage und kühle Nächte. Meiner Meinung nach perfekt.

Fazit: Die Reisezeit März und April ist perfekt für einen Neuseeland-Besuch. Am besten erst die Südinsel und dann die Nordinsel, da es auf der Nordinsel immer noch ein Stück wärmer ist als im Süden. Man hat warmes Wetter, ohne die allzu intensive Sonnenstrahlung (wir erinnern uns: Neuseeland = gefährlichste Sonne der Welt), kühle Nächte, in denen man prima schlafen kann (ohne einen Hitzschlag zu bekommen) und die Preise für alles haben ihr „Sommerhoch“ überwunden und sind wieder bei „normal“ angekommen.

Planung: Papa und Tom hatten ja nun das große Glück, dass ich schon eine Weile hier war und quasi unsere Reise planen konnte.

  • Generell lohnt es sich bei https://www.newzealand.com/ie/ vorbeizuschauen, dort gibt es ein paar Roadtrips mit Reisezielen halbwegs vorgefertigt. Das eignet sich prima als Anhaltspunkt.
  • Allerdings konnten wir drei ja nicht ganz so spontan losfahren, wie Hanjo und ich es tun, da wir zu dritt nicht im Auto auf irgendeinem Campingplatz schlafen können 😉 Also mussten vorweg Unterkünfte gebucht werden.
  • Bevor man diese bucht, ist es ratsam, die zu fahrende Strecke bei Google Maps (oder im meinem Fall Apple App „Maps“ ) einzugeben und zu gucken, wie lange man braucht, denn auch wenn die Entfernungen meistens nicht groß sind, beanspruchen die neuseeländischen Straßen immer ordentlich Zeit, da sie zum Teil in viele kleine enge Kurven gelegt sind, Bergrauf und -runter gehen, sehr schmal und oftmals nicht im allerbesten Zustand sind. Außerdem gucken, wie viele Fahrer es gibt und ob man sich abwechselt beim Fahren oder der eine Fahrer zusätzlich noch Pausen auf die Fahrzeit rechnen sollte.
  • Des Weiteren sollte man sich ein paar Aktivitäten aussuchen, die man unbedingt machen möchte und Sightseeing-Highlights, die man nicht verpassen möchte. Auch hierfür die Zeiten entweder googeln oder einfach überschlagen. So entsteht schon mal ein ziemlich guter Plan und man kann abwegen, ob eine Nacht reicht, oder man lieber mehrere Nächte einplanen sollte. Das hängt natürlich auch immer von der Gesamtzeit ab. Wenn man eh wenig Zeit hat so wie wir, dann zieht man eher ein ordentliches Programm ohne Pausen durch, um möglichst viel zu schaffen. Wenn man allerdings flexibler ist mit der Zeit, lohnt es sich diese auch zu nehmen und die Orte ohne Stress zu genießen.
  • Wenn man dann einen groben Plan aufgestellt hat, kann man nach Unterkünften suchen. Wir haben auf einen guten Mix aus Hotels und zum Beispiel Bungalows auf Campingplätzen mit kleiner Küche gesetzt. Das hat den Vorteil, dass man auch mal selber kochen kann und nicht immer teuer essen gehen muss.
  • Auch das Fortbewegungsmittel muss gebucht werden. Entweder man entscheidet sich für einen Wohnwagen, dann kann man sich auch die Hotel sparen und stattdessen kostengünstiger auf Campingplätzen übernachten. Dafür sind die Kosten für das Wohnmobil höher. Oder man entscheidet sich für Reisebusse. Hier ist man allerdings nicht so flexibel, da man auf Zeiten angewiesen ist und an den jeweiligen orten nicht mobil ist, sowie auch unterwegs keine Stopps bei zum Beispiel tollen Wasserfällen oder Aussichtspunkten, Höhlen, Stränden, etc. einlegen kann. Es gibt auch eine Bahn, die einmal die Nordinsel überquert, wenn man nicht auf der „falschen“ Seite fahren möchte 😉 Allerdings ist man auch hier auf Zeiten angewiesen und ebenfalls nicht so flexible (siehe Reisebus). Aus diesen Gründen haben wir uns für einen Mietwagen entschieden. Geworden ist es ein Hyundai i30 von der Vermietung „Jucy“ – dort darf man nämlich auch ab 18 Jahren mieten und fahren – mit der „stress-free“ Versicherung, die sich auf jeden Fall empfehlen lässt. Generell ist Jucy super problemlos, unkompliziert und „cool drauf“.
  • Einige der Aktivitäten habe ich auch bereits im Vorraus gebucht, wie zum Beispiel die Segeltour auf dem Lake Taupo oder die Führung durch Hobbiton. So läuft man nicht in Gefahr, dass die Aktivität ausgebucht ist (vor allem Hobbiton – unbedingt Tage, am besten schon Wochen vorher buchen!!) Es lohnt sich auf https://www.bookme.co.nz für ein tolles Angebot vorbeizuschauen.

Im Folgenden befindet sich einmal unser (ausführlicher) Reiseplan mit Zielen, Unterkünften, Aktivitäten, Fahrzeiten und Zwischenstopps. Dieser Plan war wirklich sehr hilfreich, um nicht den Überblick zu verlieren und nichts doppelt zu buchen oder Daten zu verwechseln, da das doch leicht passieren kann, wenn man jeden Tag an einem anderen Ort ist. Noch besser als handschriftlich ist als Excel Tabelle auf dem Computer, da man dort problemlos alles hin- und herschieben und verändern kann, ohne dass es im Chaos endet. Auch sinnvoll ist eine Spalte, mit den Kosten (bezahlt, ausstehend, mögliche Zusatzkosten,..) anzulegen, die ich jetzt hier entfernt habe, damit man auch darüber nicht den Überblick verlieren kann. (Zur PDF Version geht’s hier)

Wie am Ende die Umsetzung erfolgt ist, was sich geändert hat, was sehenswert und was eher nicht so sehenswert war, gibt es in den nächsten Tagen auf dem Blog.

10 Sätze, die ich als Kind gehasst habe und jetzt selber sage

Au-Pair sein kann ganz schön herausfordernd sein, vor allem wenn die Kinder sich wie der allerschönste Supernanny-Fall aufführen. Ganz klar bevorzugt in der Öffentlichkeit. Und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich Dinge von mir gebe, die ich jahrelang als Kind gehört habe und eigentlich gehasst habe.. Tja, der Apfel fällt nie weit vom Stamm 😉

Problem: Die Jungs stochern lustlos im Essen herum und beschweren sich über alles möglichen Zutaten, obwohl es drei Tage zuvor noch ihr vermeintliches Lieblingsessen war und ich stundenlang in der Küche stand.

Antworten:

  1. „Es gibt Kinder in Afrika, die haben gar nichts zu essen. Die würden sich freuen.“
  2. „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. „

 

Problem: Trotz perfekt strukturierter und ausgeklügelter Argumentationen mit unanfechtbaren Gründen (weil, was ich sage, zählt) und hundertfachen Wiederholungen der Frage/Bitte/Aufforderung, hört einfach niemand und es passiert absolut, aber auch rein gar nichst.

Antworten:

3. „Ich zähle jetzt bis drei!“

4. „..Zwei…Zweieinhalb…Zweidreviertel…“

 

Problem: Die Jungs haben ihr Schlafzimmer voll mit Büchern und Spielzeugen und ihre Spielecke im Wohnzimmer. Definitiv genügend Platz zum Spielen. Da räumt man stundenlang auf, trägt alles hinterher, verfrachtet alles an seinen Platz.. Und zwei Minuten Später? Liegt das besch*** Lego wieder IN DER KÜCHE. Natürlich auch in allen Einzelteilen. Auf zehnfacher Bitte das aufzuräumen passiert natürlich nichts. Falls Antworten 3 und 4 nicht helfen, behelfe ich mir hiermit:

Antworten:

5. „Ich komme gleich mit einer Mülltüte in dein Zimmer und alles was nicht an seinem Platz ist, werfe ich weg!!“ (Als ob..)

6. „Müsst ihr eure Sachen überall verteilen?!“

7. „Als ich in eurem Alter war…(musste ich mein Zimmer aufräumen /die Glasflaschen zum Container bringen/…)“

 

Problem: Egal wo wir sind, überall gibt es fluffys, Eiscreme, McDonald’s,… Und jedes Mal fangen wir von vorne eine Diskussion an, warum man nicht jeden Tag so etwas kaufen kann. Und dann wird eine Dramashow vom Feinsten abgeliefert (Chapeau auf die schauspielerische Leistung by the way), wie sehr man ja hungrig wäre und wirklich ganz ganz dringend Essen bräuchte (die letzte Mahlzeit ist ja nicht gerade erst 10 Minuten her.. okay Spaß, ich hab dann auch schon wieder Hunger)

(mistgehassteste) Antwort:

8. „Wir haben noch Brot zuhause“

 

Problem: Die Jungs machen etwas, von dem sie ganz genau wissen, dass sie es nicht dürfen. „Aber … hat gesagt..“ und „Aber das war wirklich nicht meine Idee, die kam von …“ oder auch „Ich schwöre, dass ist nicht meine Schuld, ich habe nur gemacht was … gesagt hat!“

Antwort:

9. „Wenn … sagt spring aus dem Fenster, machst du das dann auch?!“

 

Problem: Fernsehen, Spielen, Powernappen .. alles ist wichtiger als Essen, auf die Toilette gehen, Hausaufgaben machen…

Antwort:

10. „(Schule/Mahlzeiten/Auf die Toilette gehen/…) geht vor !! “

 

 

Und das Beste an den Sätzen? Die Kinder geben angesichts zwingenden Logik sofort auf und gehorchen aufs Wort. Baaam! Alle Probleme gelöst.  Schließlich haben die Sätze auch mich auf der Stelle genervt  sofort horchen lassen. Klappt immer und garantiert, vor allem, wenn man sie jeden Tag ein paar Mal von sich gibt. Doppelt und dreifach hält besser. Versprochen!

 

Quelle: Titelbild

Let’s talk about: Friseurbesuche in Neuseeland

Wenn man von den deutschen Preis-Leistungsverhältnissen verwöhnt ist, bekommt man hier erst einmal einen ordentlichen Schock, wenn man zum Friseur muss. Für einen guten Haarschnitt fangen die Preise in der Regel bei 80$ an, ohne Waschen und Schneiden. Das kommt alles noch on Top, sogar das Shampoo wird extra berechnet. Da ich so viel Geld definitiv nicht ausgeben wollte, kommen hier mal ein paar Tipps, wo es denn auch günstiger geht:

  1. Erst einmal sollte man von einer kompletten Typveränderung und Farbe absehen und sich einfach nur mit Spitzen schneiden, trimmen und kürzen zufrieden geben. Denn die meisten Friseure beherrschen hier zwar die Basics, aber wenn man was bestimmtes möchte, muss man sogar manchmal in spezielle Salons gehen.
  2. Einige Backpacker und AuPairs haben in Deutschland bereits eine Ausbildung zur Friseurin/zum Friseur absolviert und in der Branche auch gearbeitet und bieten hier nun ihre Dienste an, um sich etwas extra Geld dazu zu verdienen. Einfach mal die öffentlichen Facebookgruppen checken. Man bekommt mit Glück dann einen Haarschnitt für 20-30$.
  3. In vielen Einkaufszentren gibt es Friseure, in denen man keinen Termin vorher abmachen muss. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Man sollte hier wirklich nur nach den Standardsachen fragen und nichts „riskieren“, kann dafür aber einen Haarschnitt für 30-40$ bekommen. Allerdings ohne Waschen und Föhnen. Es macht also Sinn, den Tag vorher die Haare zu waschen, damit sie schön weich sind. Generell würde ich bei den „Walk-in-Friseurläden“ immer auch auf die Optik und Einrichtung des Ladens achten. Natürlich muss der nicht komplett durchdesignt sein, aber sauber und so aussehen, dass man ein gutes Gefühl hat.

Anbei mal eine Liste mit Tipps, die ich aus meinem Umfeld (Gastfamilie, Playgroup, Kindergarten,…) bekommen habe, zu Friseuren, die gut und günstig sind:

  • The Cut – Sylvia Park
  • Rodney Wayne – St Luke’s Mall
  • Just Cuts – Royal Oak (die Dame, mit den rasierten Seiten und grau/blondem Haar ist angeblich unheimlich talentiert)

Wer eine Typveränderung und Farbe haben will sollte zu Raven oder Toni & Co. beides in der Manukau Rd gehen. Man muss zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, aber es ist verhältnismäßig noch in Ordnung.

Und im Allgemeinen kann es vorher nicht schaden, einmal nachzuschlagen, was bestimmte Begriffe heißen, um dem Friseur dann auch erklären zu können, was man eigentlich haben will 😉 Es ist jetzt nicht das anspruchsvollste Vokabular, aber sicherheitshalber um Missverständnisse zu vermeiden, kann es nicht schaden 🙂

Quelle: Titelbild

#traveltuesday: Die Herausforderungen eines Auslandsaufenthaltes

Wenn man darüber nachdenkt für ein Jahr am anderen Ende der Welt zu leben, Roadtrips mit guter Musik, interessanter Gesellschaft und spannenden Zielen zu unternehmen, eine zweite Familie zu haben und nach Lust und Laune sein Alltag zu gestalten, dann klingt das erst einmal alles richtig toll! Aber so rosa-rot sieht die Realität leider nicht aus – zumindest nicht ganz! Natürlich wird man interessante Menschen kennenlernen,  spannende Reiseziele haben und eine unfassbar schöne Zeit haben, aber es wird auch immer mal wieder Rückschläge und weniger schöne Momente geben. In meinen ersten Wochen ist mir zum Beispiel jemand in das Auto der Gastfamilie gefahren, als ich es am Straßenrand geparkt habe, der Autoreifen ist geplatzt, es hat durch das Hausdach geregnet und mir wurde mein Portemonnaie gestohlen! Das war vielleicht alles eine Aufregung! Am schwersten fiel es mir all diese Dinge auf Englisch zu regeln, da man schon ein spezielleres Vokabular braucht, das man so im Schulunterricht nicht gelernt hat. Außerdem war ich mir immer auch unsicher, inwiefern die Menschen hier gewisse Situationen handhaben: Wer kann einem helfen? Muss ich die Polizei einbeziehen? An was muss ich noch denken? In diesen Notsituationen habe ich jedoch festgestellt, wie hilfsbereit die Neuseeländer alle sind. Jeder beruhigt dich, beantwortet Fragen, nimmt dich in den Arm um dich zu trösten, stellt alles auf den Kopf und unterbricht seine Aufgaben nur um dir zu helfen! Davon war ich wirklich schwer beeindruckt. Auch wenn ich im ersten Moment ganz schön verzweifelt gewesen bin, hat mir diese große Hilfsbereitschaft sehr die Angst genommen und mich beruhigt und mittlerweile stehe ich diesen Dingen sehr viel gelassener gegenüber! Und von solchen Sachen sollte man sich niemals einschüchtern lassen und sich viel mehr auf die schönen Momente und Abenteuer konzentrieren, denn davon wird es auch wieder welche geben. Das Leben ist halt kein Ponyhof, aber manchmal eben schon 😉