monthly review: may

Und der Mai ist um, nun beginnt aber wirklich der Endspurt..

Gereist:

Eigentlich reisen Hanjo und ich ja nicht mehr, aber Cata kam nach Neuseeland und da mussten wir uns natürlich mir ihr treffen. Also sind wir Anfang Mai ein Wochenende nach Rotorua gefahren und haben dort gemeinsam einen Tag verbracht. Unser Highlight war auf jeden Fall der Treewalk im Redforest bei Nacht. Dort sind in den riesigen Mammutbäumen Hängebrücken und Plattformen aufgegangen und bei Nacht werden die riesigen Holzlaternen angemacht und die Bäume in verschiedenen Farben angestrahlt. Das sah so wunderschön aus !!

Geschafft:

Unseren letzten Arbeitsmonat. Jetzt ist es nur noch eine Woche und am Samstag geht es für uns los auf unsere große Südinsel-Tour. Darauf freue ich mich schon so unglaublich und kann es kaum abwarten.

Außerdem haben wir endlich unsere Heimflüge gebucht und ich habe mich auch um meine Abschiedsgeschenke für meine Gastkinder gekümmert.

Gedacht: 

Wir werden nicht nur auf Reisen gehen, sondern uns auch von unseren Gastfamilien verabschieden müssen. Das setzt mir mehr zu, als ich gedacht habe. Darauf genauer werde ich aber erst in zwei Tagen eingehen.

Und ich kann gar nicht glauben, wie schnell meine 8 Monate AuPair umgegangen sind. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und es fühlt sich an, als wäre ich erst vor ein paar Wochen hier angekommen.

Und eine weitere Frage hat mich beschäftigt: Was wird aus dem Blog? Meine AuPair-Zeit ist bald zu Ende. Zum einen bringt es mir unfassbar viel Spaß und es ist mein Ausgleich zum Alltag, auf der anderen Seite ist es viel mehr Arbeit, als ich mir jemals hätte vorstellen können und ich frage mich: wofür? Ich bin überrascht, dass überhaupt so viele Leute das interessiert und so viele fremde Menschen meine Beträge lesen – worüber ich mich natürlich auch freue. In Zusammenhang mit diesem Blog habe ich ja auch mit der DAK Gesundheit zusammengearbeit und es sind noch weitere Anfragen herein gekommen, von denen ich aber mehr oder weniger das Meiste abgelehnt habe. Ein Bleichmittel für weißere Zähne hat hier nun irgendwie nichts zu suchen 😀 Und dennoch frage ich mich, wohin das Ganze führen könnte, ob ich weitermachen will und wenn ja in welchen Umfang oder ob ich mit meiner Abreise aus Neuseeland auch den Blog „lahmlege“. Mal sehen, wofür ich mich am Ende entscheide, bis jetzt bin ich noch ziemlich ratlos .. 🙂

Geschrieben:

Diesen Monat war ich wieder etwas fleißiger und ich habe darüber berichtet, dass Archie in die Schule kommt und wie das Schulsystem hier aussieht (hier) und außerdem eine riesige Nordinsel-Reise-Zusammenfassung geschrieben inklusive Bildern (hier).  In Zusammenhang mit dem #traveltuesday  sind folgende Themen auf dem Blog zu finden: Faszination Rugby, Wie wählt man das richtige Reiseland aus und zu dem Kiwi Slang. Außerdem habe ich noch ein paar Tipps zum Finden der Gastfamilie (hier), den besten Anlaufstellen in Auckland zu Shoppen (hier) und Indoor-Aktivitäten mit Kindern (hier) zusammengeschrieben. Des Weiteren sind auch noch ein paar persönliche Gedanken zum Wildcampen (hier) online gegangen und warum es so wichtig ist, sich als Backpacker oder AuPair Zeit für sich alleine zu suchen (hier), auch wenn man möglichst viele Leute kennenlernen will und ständig unterwegs ist.

Gewachsen:

Meine Gastfamilie ist um ein weiteres Mitglied größer geworden. Sie  ist schwarz, ganz schön haarig und zuckersüß. Ein Labrador Welpe namens Luna Negra (spanisch für schwarzer Mond) – ich teile quasi meinen Zweitnamen mit ihr #namensschwestern 😉 Ich bin auf der einen Seite etwas traurig, dass sie sich einen Welpen zwei Wochen vor meiner Abreise angeschafft haben, auf der anderen Seite ist es wie ein drittes Kind und ich habe ja so schon genügend zu tun 😉 Und zwei Wochen ist ja immerhin etwas Zeit mit der kleinen Maus. Aber habe mich aber schon total verliebt ❤

Somit brechen die letzten 4 Wochen an, bis ich wieder zuhause bin. Ich kann es kaum abwarten, alle wiederzusehen ❤

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#traveltuesday: Kiwi-Slang

Kia Ora! Gidday mate, how ya going? Bevor ich nach Neuseeland gekommen bin, kamen von meinen Mitmenschen immer so Aussagen wie „Dann hast du ja am Ende voll den Slang“ oder „Oh Gott, meinst du denn du verstehst die Neuseeländer überhaupt?!“. Und ja es gibt sehr viele Klischees über das Englisch der Australier und Neuseeländer und vermutlich werden diese schon in der Schule geprägt, wenn man bei den Höraufgaben immer einem nuschelnden Australier mit einer heißen Kartoffel im Mund zuhören musste und es auch beim dritten Mal nicht verstanden hat, was der eigentlich gesagt hat. Aber so schlimm, wie alle immer glauben ist es eigentlich gar nicht. Manchmal führen die eigensinnigen Begriffe aber doch schon zu witzigen Missverständnissen. Hier also mal ein Mini-Kiwi-Wörterbuch:

  • Sweet as“ und „mean as“ zum Beispiel bedeutet eher „Cool“ oder „Einverstanden“.
  • Der Begriff „bloody“ wird in gefühlt jeden Satz eingebaut, als würden sie versuchen das Wort verzweifelt vom Aussterben zu retten und „mate“ kann man auch überall ans Ende hängen. Egal, was du sagst. Ganz egal. That’s bloody annyoing, mate.
  • Anstatt „a lot“ sagt man hier übrigens „heaps“.
  • Die Neuseeländer benutzen übrigens auch „chilly bins“ um ihr Bier zu kühlen und mit „jandals“ (Flip Flops) geht man hier auch in den Supermarkt, um Bier zu kaufen.
  • Ihren geliebten Grill nennen sie übrigens „barbie“ und ihre Badekleidung „togs“, no matter ob eine badehose, ein Bikini oder Badeanzug gemeint ist.
  • Für die größte Verwirrung sorgte bei mir das Wörtchen „choice“ das hier auch großartig bedeutet.

Interessant wird es aber, wenn sich der Kiwi-Slang noch mit einem chinesischen oder indischen Dialekt vermischt. Dann sind auch gefühlt die Einheimischen raus 😀

In Neuseeland gibt es übrigens drei offizielle Sprachen: Englisch, Maori (die Sprache der Einheimischen) und Zeichensprache. I know, heaps of information, mate. But don’t pack a sad, she’ll be right!!

Die besten kostenlosen/günstigen Campingplätze auf der Nordinsel Neuseelands

Ich habe ja schon mehrmals erwähnt, dass wir immer mit unserem Auto (hier) campen gehen, da es einfach die günstigste Variante ist Neuseeland zu erkunden und nebenbei befindet man sich noch an den allerschönsten Orten, die man sonst gar nicht entdeckt hätte 😉 Über das Wildcampen  habe ich ja auch schon hier und die Highlights der Nordinsel hier berichtet. Jetzt kommt eine weitere Auflistung mit den besten günstigen und kostenlosen Campingplätzen auf der Nordinsel, die Hanjo und ich richtig richtig gut fanden und auch immer wieder weiter empfehlen würden.

 

Northland  – zu diesem Zeitpunkt hatten wir nur einen Mietwagen und mussten auf Hostess zurückgreifen, aber grade dort gibt es unfassbar viele kostenlose Campingplätze

 

Waikato & Bay of Plenty: 

  • Te Kauwhata Domain (AKL-Hamilton) – hier haben wir wir immer unsere Nacht von Freitag auf Samstag verbracht, da wir immer nur abends los konnten und aber nicht mehr so weit fahren wollten, aber schon mal aus dem Auckland Verkehr herauswollten. Kostenlos.
  • McLarenFalls (Tauranga) – bestes Preis-Leistungsverhältnis, 10$ p.P/Nacht inklusive heißer Duschen, riesiger Park und Wasserfälle.
  • Oropi Hot Pools and Cafe (Tauranga) – privater Campingplatz mit Hot Pools und Cafe, die auch mittags und abends Speisen anbieten. Der Besitzer hat sogar kostenlos unseren Müll entsorgt. 8$ p.P.
  • Lake Karo (Rotorua) direkt an einem schönen See gelegen. 8$ p.P.
  • Kev’s Place (Raglan). Privater Campingplatz mit MEGA Aussicht auf das Meer. „Kev“ hat sich übrigens ein riesiges altes Boot auf den Platz gestellt und dieses als Büro umgebaut – alleine dadurch fand ich ihn schon irgendwie cool und sympathisch. Oh und es laufen zwei supersüße Hunde auf dem Platz rum ❤ Kostenlose Duschen. 10$p.P.
  • Reid’s Farm (Taupo) – KOSTENLOS. Direkt am Waikato River gelegen in der Nähe der Huka Falls. Super zentral.
  • Brock’s Place (Hobbiton) – nur zwei Minuten vom Filmset entfernt. Privater Campingplatz mit Steckdosen und heißen Duschen. Saubere sanitäre Anlagen. Hier haben wir den krassesten Sonnenaufgang gesehen. 8$ p.P.

 

Coromandel:

  • Earls Paradise – privater Campingplatz. Earl verbringt ein bisschen zu viel Zeit in der Sonne, aber ist ganz nett. Es gibt kostenlose Duschen und na klar, Hunde 😉 Auf einem Hügel mit Blick am Strand. Der günstigste Campingplatz in der Nähe des Hot Water Beach und der Cathedral Cove
  • Top 10 Holiday Park Hot Water Beach – hier war ich mit Papa und Tom in einem süßen Bungalow. Zentraler an den Hot (höhöö) Spots geht es nicht 😉
  • Shag Stream Campsite – direkt an einem Fluss gelegen, dessen Wasser so unfassbar klar ist. hier waren wir mit Lea und es eignet sich prima, wenn man auch gerne die Westküste von Coromandel inklusive Coromandel Town erkunden will. 13$ p.P.

 

Gisborne & Napier:

  • hier war ich damals in einem Hostel (YHA Gisborne) und mit Papa und Tom im „Te Pania Scenic Hotel Napier“ (Napier) – daher kann ich nicht so viel zu den Campingplätzen sagen 😉

 

Taranaki:

  • hier werden wir erst noch halten auf unserem Weg zur Südinsel, herausgeguckt haben wir uns aber den „Victoria Park Carpark“, welcher 30 Minuten östlich von Mount Taranaki liegt und aber günstig ist und angeblich eine spektakuläre Aussicht auf den Berg haben soll 😉

 

Wellington:

  • auch hier habe ich noch nicht gecampt; mit Papa und Tom ging es ins Ibis Wellington, was die absolut perfekteste Lage hat und ich finde beim Ibis kriegt man immer die gleiche gute Qualität für wenig Geld.
  • Mit Hanjo werde ich eine Nacht im „Grand Mercure“ verbringen, wenn wir uns auf den Weg zur Südinsel machen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

#traveltuesday: Wie wählt man das richtige Reiseland aus

Wenn man den Entschluss gefasst hat für eine längere Zeit ins Ausland zu wollen, steht man oftmals vor der großen Entscheidung wohin. Obwohl ich viele Jahre in der Schule auch die Fremdsprachen Französisch und Spanisch gelernt habe, ist meine Wahl am Ende auf ein englischsprachiges Land gefallen, da die Sprachhürde hier am geringsten für mich war und Englisch – als Weltsprache – zunehmend wichtiger wird. Letztendlich waren Australien und Neuseeland bei mir in der engeren Auswahl und ich weiß, dass sehr viele Leute vor dieser Entscheidung stehen und einige „aus der Not heraus“ einfach beide Länder bereisen 😉 Generell kann ich es jedem nur empfehlen für ein Auslandsjahr bis an das andere Ende der Welt zu fliegen, denn tatsächlich sind die Flugkosten und -dauer und die Länder so groß, dass die allerwenigsten nur für einen Urlaub hierherkommen. Außerdem gibt es für beide Länder ein spezielles „Working Holiday Visa“, mit dem man sehr flexibel Jobs ausführen, aber auch jederzeit einfach nur reisen kann. Das ist in diesem Umfang in den USA beispielsweise nicht möglich. Gerade wenn man sich für die Arbeit als AuPair entscheidet und oftmals nur Wochenenden zum Reisen hat ist Neuseeland die bessere Wahl, da die Distanzen nicht so riesig sind.

Fragen, die man sich also stellen sollte, sind:

  • Worauf lege ich meinen Schwerpunkt? Ist es das Sprache erlernen? Das Reisen?
  • Spreche ich die Sprache des Ziellandes gut genug?
  • Wie weit weg will ich von zuhause sein? Gibt es Länder, die ich vielleicht nicht mal so bereisen würde aufgrund der Entfernung/Flugkosten/Zeit/..?
  • Bin ich als AuPair, Work & Traveller, … unterwegs ? (hier, hier)
  • Bin ich eher der Stadt- oder Naturmensch? Wobei ich eigentlich eher so ein Stadtmensch bin, ist meine Entscheidung auf Neuseeland gefallen 😉
  • Welche Rahmenbedingungen sind gegeben: finanzielle Mittel, Visabestimmungen, …

 

Letztendlich muss man einfach entscheiden. was einem besser gefällt, wie weit man von zuhause entfernt sein möchte und worauf man seinen Schwerpunkt setzt. Ich habe meine Entscheidung für Neuseeland noch nicht eine einzige Sekunde bereut und kann es jedem nur ans Herzen legen einmal im Leben hierher zu kommen!! 

Kostenloses Camping ohne self-contained Auto

Als Hanjo und ich uns unser Auto gekauft haben, standen wir dann vor dem Problem, wo genau wir denn nun kostenlos campen können. Da wir leider kein self-contained Auto haben (alles dazu hier) und die Regeln zum Wildcampen aufgrund des rücksichtslosen Verhaltens einiger Reisender (hier) in den letzten Jahren massiv verstärkt wurden, waren wir erstmal am zweifeln, ob wir uns nicht doch ein Auto mit einem self-contained Zertifikat hätten kaufen sollen. Und ja man hat vielleicht mehr Schlafmöglichkeiten, muss aber auch für das Auto auf jeden Fall mehr bezahlen und wir haben festgestellt, dass es non-elf-contained auch prima funktioniert.

Self-Contained bedeutet, dass man mindestens 3 Tage mit seinem Fahrzeug in der Wildnis leben kann, ohne die Umwelt zu verschmutzen oder externe Einrichtungen zu nutzen. Dazu gehört, dass das Auto mit einer Toilette, einem Abwassersystem und viel mehr permanent ausgestattet ist muss ein gesondertes Zertifikat trägt. Das müssen nicht nur Wohnmobile sein, es gibt auch viele umgebaute Autos, die dieses Zertifikat besitzen.

Um all die Campingplätze zu finden, auf denen man als NSC (non-elf-contained) günstig bzw. kostenlos übernachten kann, nutzen wir die Apps Campermate und Rankers Camping NZ. Dort sind in der Farbe grün alle kostenlosen Plätze aufgezeichnet. Ganz oft mussten wir aber auch auf Campingplätze ausweichen für die man bezahlen muss. Auch hier haben uns die Apps geholfen, günstige Alternativen zu finden.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man sehr gut mit einem NSC Auto zurecht kommt und vielleicht nicht spontan mal auf dem nächstbesten Platz stehen bleiben kann, sondern etwas länger suchen musste in den Apps, aber dafür kommt man auch zu tollen Campingplätzen und -orten. Vor allem die Plätze, die einer Privatperson gehören haben mir immer gut gefallen. Dort haben dann Einheimische ein Teil ihres Landes umgebaut und mit einfachen Mitteln sanitäre Anlagen eingerichtet und verdienen sich noch etwas Geld dazu. Diese sind meistens sehr simpel, nicht teuer und haben ganz besonders viel Charme! (Und oftmals Hunde, die dort frei herumlaufen  😉 ❤ )

Let’s talk about: „Me-Time“

Sich Zeit für sich zu nehmen ist unheimlich wichtig. Das gilt natürlich nicht nur als AuPair oder Backpacker, sondern auch ganz generell. Aber vor allem wenn man den ganzen Tag mit den Kindern zusammen ist, viel reist, im Hostel lebt und sich viel mit Freunden trifft, ist es meiner Meinung nach umso wichtiger, sich Zeit für sich alleine zu nehmen. Bei einem Auslandsjahr schwindet die Privatsphäre oftmals, da man ständig von irgendwelchen Leuten umgeben ist. Leuten, die man erst kurz kennt. Wenn ich meine Arbeit beendet habe, verziehe ich mich erst einmal auf mein Zimmer und komme auch bis es Essen gibt nicht mehr heraus 😀 Und ich finde es auch nicht verwerflich oder gar unmöglich sich gleich zu verziehen. Man möchte ja auch seiner Gastfamilie etwas Privatsphäre geben. Ich finde es gibt nichts Schlimmeres, als im eigenen Haus keine Ruhe zu haben. Klar sind da die Kinder und die sind auch nicht gerade leise, aber wenn Lauch und Abi müde und kaputt von der Arbeit nachhause kommen, dann sind sie glaube ich immer ganz froh, wenn die Jungs mal vor dem Fernseher sitzen und ich auch nicht zu sehen bin und die ganz in Ruhe das Haus mehr oder weniger für sich haben, auch wenn trotzdem alle zuhause sind. Und ich brauche diese Zeit auch für mich, um abzuschalten, nicht gestört zu werden und einfach mal alleine zu sein.  Ich gehe zwar auch gerne mal mit Freunden aus (die besten Anlaufstellen gibts hier), aber dann fehlt mir immer richtig die Zeit, in der ich nichts zu tun habe. Am meisten schätze ich die Zeit, in der ich alleine bin (womit nicht einsam gemeint ist!) Im Hostel würde ich zum Beispiel auch darauf achten, dass die Betten Vorhänge haben. Das hatte ich leider in Sydney nicht und ich kann euch sagen die Privatsphäre ist im Minus Bereich. Auch Handtücher vor das Bett hängen klappt nur bedingt, dazu muss man erst einmal das untere Bett haben und dann fallen diese in der Nacht auch meistens runter.

Während man als AuPair ja sein eigenes Zimmer hat, sieht es als Backpacker oftmals schlecht aus. Da ist es dann vielleicht ganz angenehm in einen Park oder auch eine Bibliothek zu gehen, Orte an denen es ruhig ist und man mit niemanden reden muss. Oder einfach raus aus der Stadt, denn in Neuseeland gibt es sehr sehr sehr viele Orte, an denen man alleine ist und seine Ruhe hat 😀

 

Indoor-Aktivitäten mit Kindern

Kennt ihr das, wenn es draußen den ganzen Tag regnet, womöglich noch an einem Sonntag und man einfach nichts wirklich machen kann? Ich würde mich dann ins Bett legen und Netflix gucken, ein Buch lesen oder schlafen. Vorausgesetzt ich habe nichts vor. Aber was tun, wenn man trotz allem zwei kleine Kinder bespaßen muss?

  1. Je nach Alter des Kindes sind Gesellschaftsspiele eine tolle Beschäftigung. Auch leichte Puzzle oder Memory können die kleinen schon. Damit schlägt man schon etwas Zeit rum.
  2. Bücher lesen und dazu Malen. Das habe ich bis jetzt immer nur gemacht, um Archie zu beschäftigen. Während ich ein Kinderbuch vorlese, sitzt er neben mir und malt ein passendes Bild zur Geschichte. Oder einfach die Sachen, die in dem Buch vorkommen. Das fördert nicht nur Konzentratiosnfähigkeit sondern auch die Kreativität. Jasper allerdings ist zu klein dafür. Mit ihm lese ich entweder ein Buch oder wir „versuchen“ etwas auszumalen.
  3. Eine Lego Stadt bauen. Auch das lässt sich super in der Gruppe machen, vorausgesetzt man hat genug Lego-Bausteine. Aber wenn jeder ein bis zwei Häuser baut und man am Ende alles zusammensetzt, dann können die Jungs sogar noch eine ganze Weile damit ihren Legofiguren darin spielen, ohne dass es gleich langweilig wird 😉
  4. Eine Höhle bauen, Popcorn machen und einen Film darin schauen. Grenzenloser TV-Konsum ist zwar meistens die einfachste Lösung für Regentage, aber nicht wirklich die Beste. Ganz gemütlich einen Film schauen kann man aber schon. Um das perfekte kostenlose Kino-Erlebnis zu haben kann man ja gemeinsam Popcorn selber machen (siehe Rezept) und eine Höhle bauen, in die sich dann alle hereinkuscheln.
    Popcorn-Rezept: Popcornmais, Öl und Zucker. Einen großen Kochtop nehmen und so viel Öl hineingießen, bis der Boden vollständig bedeckt ist. Das Öl ganz heiß (!!) werden lassen. Etwas Zucker hinzugeben und umrühren. Den Popcornmais hinzugeben und sofort den Deckel schließen. Nicht wieder hochnehmen!! Den Herd ausmachen und warten, bis keine Geräusche mehr zu hören sind. Vorsicht das Popcorn ist sehr heiß. 
  5. Kneten. Wenn man keine Knete zuhause hat, kann man diese ganz leicht selber machen und mit Lebensmittelfarbe und Glitzer nach belieben dekorieren. Somit wird nicht nur das Kneten ein Event, sondern auch die Herstellung der Knete.
    Knete-Rezept: 250g Mehl, 230 ml heißes Wasser, 50g Salz, 2 El Öl & Lebensmittelfarbe. Alles vermengen und für eine halbe Stunde kalt stellen. Nach Gebrauch im Kühlschrank lagern. 
  6. Gemeinsam backen. Wie wäre es zum Beispiel mit diesem leckeren Bananenbrot ? Oder Plätzchen (auch wenn keine Adventszeit ist, Kekse gehen immer 😉 ) Auch Muffins sind eine tolle Möglichkeit, da nach dem Backen jeder seinen eigenen Muffig mit Frostig, Zuckerguss und Streusel, Gummibärchen etc. dekorieren kann.