Let’s talk about: So klappt es mit dem Sparen

Die letzten Wochen mussten Hanjo und ich auf Sparkurs fahren, damit wir genügend Geld für unsere Südinsel-Tour zusammenbekommen. Und auch auf der Südinsel werden wir eher sparsamer leben müssen, damit wir lieber ein bisschen Geld noch in coole Aktivitäten stecken können 😉 Hier also mal ein paar Spartipps, wie man in Neuseeland als Backpacker/Au-Pair sparen kann:

  1. Wenn man erst einmal eine Weile an einem Ort bleibt, oder so wie wir in unserer Gastfamilie leben und keine Ausgaben für Benzin, Campingplätze, Essen hat, dann macht sich das schon deutlich bemerkbar. Während des Sommers sind wir jedes Wochenende unterwegs gewesen und haben praktisch das ganze Geld, welches wir in der Woche verdient haben, am Wochenende auf Reisen wieder unterwegs ausgegeben. Vor allem das Benzin hat ordentlich „reingehauen“, ganz besonders, weil wir ja nicht nur irgendwo hingefahren sind und dann weiter an den nächsten Ort, sondern Sonntag Abend immer wieder bis nach Auckland zurück. Wenn man also schon ein paar Wochen auf Wochenendtrips verzichtet, dann spart man so viel Geld ein.
  2. Bevor man losfährt eine grobe Route planen. Natürlich lieben wir es beide spontan unterwegs zu sein und nach Lust und Laune Stops einzulegen. Für die Südinsel haben wir uns aber einen Plan angelegt, welche Strecken wir zurücklegen, um keine unnötigen Wege extra zu fahren. So kann man auch im Voraus prima die Kilometer und die Benzinkosten überschlagen, damit man ungefähr eine grobe Zahl im Kopf hat.
  3. Das Gleiche gilt natürlich für die Lebensmittel auch. Wenn man vor seinem Einkauf plant, was man die Woche essen will und seine Mahlzeiten vorrausplant, kann man genau das einkaufen was man braucht. Am besten saisonal, da die Preise in Neuseeland seehr stark schwanken für Lebensmittel und in größeren Mengen z.B. bei Pak’n’Save.
  4. Wasser bekommt man hier übrigens überall umsonst. Natürlich schmeckt es hier stark chlorig und ist für uns Deutsche etwas gewöhnungsbedürftig, da wir nur das geschmacklose Wasser gewöhnt sind. Aber ich finde das mittlerweile gar nicht mehr schlimm und trinke ausschließlich Leistungswasser. Solange es nicht anders ausgeschrieben ist, kann man das hier auch überall trinken und in öffentlichen Einrichtungen, Parks, Städten und Restaurants gibt es auch Wasserspender. Da spart man nicht nur das Geld für Wasser in Flaschen, sondern auch gleich das Plastik 😉
  5. Die App „Gaspy“ und „fuelwatch“ zeigen dir die günstigsten Tankstellen in deiner Nähe an, denn auch die Preise sind hier etwas unberechenbar und sprunghaft. Auch wenn es nur 5ct pro Liter sind, in der Menge und wenn man oft tankt macht das dann schon einen Unterschied.
  6. Auf Facebook nach Mitreisenden suchen: dann kann man nicht nur tolle Geschichten austauschen, ein paar Karmapunkte sammeln indem man Leuten eine Mitfahrgelegenheit anbietet, sondern auch die Spritkosten  teilt 😉
  7. Auf grabone oder bookme nach Deals für Aktivitäten suchen. Dadurch spart man sooo viel Geld, wenn man zum Beispiel Touren bucht, einen Adrenalinkick sucht oder einfach nur seine Eintrittspreise etwas reduzieren will.
  8. Auf Campermate und Rankers Campers NZ nach günstigen oder sogar kostenlosen Campingplätzen suchen (auch für NSC). Alternativen zu Campingplätzen sind unter anderem Housesitting, AirBNB oder auch Couchsurfing (neben dem Standard Hostel/Hotel natürlich).

 

So damit sind wir bis jetzt ganz gut durchgekommen und werden es (hoffentlich 😉 ) auch finanziell damit durch unseren Reisemonat schaffen, solange nichts schiefläuft und wir am Ende hohe Autoreparaturkosten oder so etwas haben :D.

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