Südinsel Tag 3: Marlborough Sounds & Picton

Heute Morgen hat unser Wecker schon um 6 Uhr geklingelt und pünktlich um 6.30 Uhr standen wir dann am Frühstücksbuffet – die allerersten Gäste.. ich glaube, das ist mir auch noch nie passiert 😀 Aber dadurch, dass wir so überaus pünktlich waren, war alles noch unberührt und grade aufgedeckt. Das Frühstück war sowieso der Hammer (man schätzt es ja auch gleich tausend mal mehr wert wenn man so einen Luxus lange nicht mehr hatte 😉 ) und Hanjo und ich haben einfach eine ganze Stunde gefrühstückt 😀

Um halb acht sind wir dann zu der Interislander Fähre gefahren, wurden eingecheckt und um neun ging die Fahrt durch die Marlborough Sounds und die Cook Strait von Wellington nach Picton los. Insgesamt dauert die Fahrt ca. 3 Stunden. Obwohl es verhältnismäßig ziemlich ruhig war, haben die paar Wellen schon gereicht, dass ich seekrank wurde. Daher habe ich fast die ganze Zeit geschlafen – das ist der Vorteil wenn man das Talent hat auf Knopfdruck einschlafen zu können und einfach alle Probleme ignorieren kann 😀

In Picton angekommen sind wir erst einmal durch die Fußgängerzone geschlendert …

…und haben dann beschlossen zu Bob’s Bay zu wandern. Das sind ca. 1 Stunde Hin- und Rückweg inklusive Fotostopps; denn die muss man unbedingt einlegen, die Fjordlandschaft ist so unfassbar beeindruckend – obwohl das Wetter hier eher nicht so gut ist. Dabei haben wir sogar ganz viel Robben im Fjord gesehen.. so süß!!

Danach wollten wir eigentlich nur schnell einen Kaffee trinken gehen, haben dann aber einen alten Herren aus Lübeck kennengelernt. Er ist 1980 mit seiner Familie nach Neuseeland ausgewandert. Und das allerwitzigste: er hat damals in Bad Oldesloe gearbeitet. Heute arbeitet er als Reiseführer für deutsche Touristen in Neuseeland und lebt in Picton. 2 1/2 Stunden haben wir uns unterhalten und er hat uns unzählige Insidertipps für unsere Reise mitgegeben und uns sogar angeboten auf seinem Grundstück mit unserem Auto zu übernachten, falls unser kostenloser Campingplatz (den wir uns vorher ausgeguckt haben) bereits voll sein sollte.

Da das Wetter immer schlechter wurde haben wir uns dann auf den Weg zum Campingplatz gemacht und können nun leider nicht mehr kochen, da hier gefühlte Orkanböen durch die Gegend wehen! 😀 Wir haben uns jetzt ins Auto verkrochen und werden später ein typisch deutsches Abendbrot (nämlich Brot mit Aufschnitt) essen, ist ja auch ganz gut eigentlich.

Morgen früh geht es für uns weiter nach Nelson und darauf den Tag in den Abel Tasman Nationalpark – mit hoffentlich besserem Wetter!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s