Südinsel Tag 15: Hanmer Springs

Die Nacht war leider nur so semi – erholsam: es waren unter null Grad und trotz mehrere Kleidungsschichten und (schlechten) Schlafsäcken und einer Daunendecke, haben wir nachts immer wieder etwas gefröstelt und dadurch sind wir immer wieder aufgewacht. Wir haben morgens früh dann erstmal einen riesigen Schock bekommen, als wir festgestellt haben, dass das durch unseren Atem im Auto kondensierte Wasser an den Scheiben innen gefroren war und da unsere Heizung ja kaputt ist, mussten wir erstmal unser Auto mühsam von innen frei kratzen. Das ist allerdings Instant wieder gefroren 😀 Also haben wir uns Gucklöcher in die Frontscheibe gemacht und die während der Fahrt mit Kratzen versucht freizuhalten bis zur nächsten Tankstelle um uns erstmal ein Spray zu kaufen, dass die Scheiben enteist 😀 Alles im Laufschritt, denn um 7 Uhr morgens hatten wir den ersten Besichtigungstermin – natürliches perfektes Timing, das genau an dem Tag unser Auto von innen zufriert.. so will bestimmt jeder das Auto auf der Stelle kaufen 😀

Die Interessentin hat sich das Auto angesehen, ist Probe gefahren und hat es auch zu einem Mechanical Check in die nächste Werkstatt gefahren – zu unseren Glück. Als wir quasi Autolos in Christchurch waren, sind wir erst einmal lecker frühstücken gegangen und haben gehofft, dass unser Auto nicht zu viele Schäden hat 😀 Herausgekommen ist letztendlich, dass in unserem Auto kein Öl mehr war ( das erklärte dann auch die komischen Geräusche die der Motor die letzten Tage gemacht hat 🙂 ) und die Ölanzeige aber auch nicht funktioniert hat. Zudem müssen auch ein paar andere Dinge an unserem Auto gemacht werden: die Vorderreifen gewechselt, die Handbremse ist nicht mehr voll funktionstüchtig, die Heizung kaputt und wie gesagt die Lampe für den Ölstand ist auch erledigt. Also sind wir erstmal völlig paranoid und von der Angst verfolgt in den 700m liegen zu bleiben zur nächsten Tankstelle gefahren und haben Öl nachgefüllt . Oder nachfüllen lassen, weil davon haben wir auch keine Ahnung 😀 Zwei Idioten, die sich ein Auto gekauft haben 😉

Und dann sind wir aber fröhlich weiter nach Hanmer Springs gefahren. Das kann man ein wenig mit einem noblen Ski Resort vergleichen mit allerhand Spa Möglichkeiten. Vorneweg die Hanmer Springs Pools, eine Außenanlagen mit vielleicht 10-12 verschiedenen Pools mit unterschiedlichen Temperaturen und Mineralien, in denen man es sich gutgehen und die Panoramaaussicht auf die Schneeberge genießen kann.

Natürlich haben wir uns auch Hanmer Springs angeguckt und der Ort ist wirklich sehr süß mit vielen kleinen Geschäften, die Krimskrams, Deko Artikel und Kleidung verkaufen – lädt sehr zum bummeln und stöbern ein.

Gegen späten Nachmittag sind wir dann noch zwei Stunden Richtung Kaikoura gefahren zum Omihi Campground, der wirklich direkt am Meer lag. Und wir hatten einen sehr schönen Sonnenuntergang. Neben uns haben noch zwei deutsche in ihrem Auto gecampt und wir haben uns alle so gut verstanden, dass wir am nächsten Morgen noch ne ganze Weile zusammen saßen und gefrühstückt und erzählt haben. Aber dazu im nächsten Post mehr 😉

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Südinsel Tag 13 und 14: Dunedin & Lake Tekapo

Wir sind gestern morgen noch nach Dunedin hereingefahren, da wir das am Vortag nicht mehr geschafft haben. Und wir waren beide so von der Stadt überrascht. Die Stadt war relativ groß und die Architektur sehr beeindruckend und schön! Damals haben sich dort die Schotten niedergelassen, aber dennoch lassen sich so viele verschiedene Baustile dort wiederfinden, vom gothischen Bahnhof über das Theater im Art-Deco Baustil zum Geschäft im viktorianischen Stil – ich fand es dort alles so schön! Außerdem herrschte dort leben und die Cafés und Geschäfte waren voll mit Menschen!!

Danach ging es für uns zum Shag Point, da es dort Seehunde gibt. Und nachdem wir welche in „weiterer“ Entfernung gesehen haben auf einem Felsen, lag bei einem Spaziergang auf einmal eine mitten auf unserem Weg und hatte auch keine Scheu. Das war so süß, wir standen einfach nur ein bis zwei Meter von ihr entfernt – so ein tolles Erlebnis!!

Pinguine haben wir leider wieder nicht gesehen ..

Danach sind wir dann noch kurz bei den Moeraki Boulders angehalten und haben dort auch geluncht.

Gegen Nachmittag sind wir dann nach Tekapo gefahren und haben im Hostel übernachtet. Gott sei dank, denn campen wäre bei den krassen Minusgraden nicht witzig gewesen!! 😀 Abends haben wir uns dann noch den beeindruckend Sternenhimmel angeguckt und die Milchstraße gesehen, dafür ist die Gegend hier bekannt.

Heute Morgen haben wir dann mal wieder ausgeschlafen, in Ruhe gefrühstückt und dann auch noch so lange mit einem Tee am Kamin gesessen, bis wir um 10 Uhr auschecken mussten. Wir haben uns dann erst einmal auf den Weg zur Church of the Good Sheperd gefahren, eine eigentlich ganz unscheinbare Kapelle, aber mit der absolut traumhaftesten Lage. Überall war Frost und Nebel hing über dem Lake Tekapo und im Hintergrund die Schneeberge, es hatte wirklich etwas magisches!!

Nach dem kleinen Abstecher sind wir dann weiter nach Christchurch gefahren. Für heute hatten wir nichts weiter geplant als nur mal Pause zu machen und unser Auto ein bisschen zu putzen und auf Vordermann zu bringen, da wir die kommenden Tage Testfahrten haben und aber potentiellen Käufern schlecht ein schlammbeschmiertes und vollgekrümmeltes Auto zeigen können 😉

Damit war der Tag dann auch rum und wir fahren morgen weiter nach Hanmer Springs und Kaikoura, bis wir dann unsere letzte Tage wieder hier in Christchurch verbringen.

Südinsel Tag 12: Caitlins

So heute war noch einer meiner Lieblingstage, nicht nur weil wir endlich mal wieder gutes Wetter und Sonnenschein hatten!! Wir sind heute morgen ganz gemütlich von Invercargill von unserem Bungalow gestartet – nachdem wir ausgeschlafen und mal wieder so richtig schön ausgiebig gefrühstückt hatten. Dann ging es erstmal zum wirklich südlichsten Punkt Neuseelands: dem Slope point.

Das war einfach wunderschön dort, zum einen weil es ziemlich verlassen war und auch ziemlich unberührt, zum anderen weil die Sonne schien, die Gischt der Wellen unfassbar hoch gespritzt ist und der Ort gleichzeitig etwas Wildes und Unkontrollierbares aber auch eine Ruhe ausgestrahlt hat – wow, wenn das mal noch poetisch klingt 😀

Obwohl die Sonne schien, war es echt kalt und ich trage mittlerweile ein T-shirt, zwei Pullover, zwei (!!) Daunenjacken (eine davon meine Skijacke 😀 ) eine Leggings unter meiner Jeans, zwei paar Socken plus ein paar Wollsocken in meinen UGG’s und zusätzlich noch Schal, Mütze und Handschuhe 😀 Beweglichkeit liegt nur so bei 2% bei den ganzen Kleidungsschichten!

Nach dem Slope Point hatten wir ein weiteres Highlight, aber erst auf den zweiten Anlauf: wilde Seelöwen. Nachdem wir am ersten Strand Pech hatten, haben wir uns noch auf den mühsamen Weg (10km matschige Gravelroad mit einem „Stadtauto“) zur Cannibal Bay gemacht und siehe da – eine ganze Gruppe wilder Seelöwen. Da die ganz schön aktiv waren könnten wir nicht näher als ca 15m heran, generell sollte man auch nicht näher heran gehen, denn die haben keine Angst vor Menschen und greifen auch mal an, wenn sie sich bedroht fühlen anstatt zu flüchten. Und so riesig wie die sind – unerwartet schnell übrigens auch- stehen die Chancen dann wohl eher schlecht für einen 🙂

Aber es war ein absolut tolles Gefühl, die beim herumtollen oder kämpfen oder vielleicht auch Paaren (wir wissen es nicht so genau :D) in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten- super interessant, beeindruckend und unterhaltsam!

Nach den Seelöwen haben wir unser Glück noch ein weiteres Mal herausgefordert und versucht in der Roaring Bay kurz vor dem Nugget Point Leuchtturm noch Gelbaugenpinguine – auch frei lebend – zu sehen, aber daraus wurde leider nichts. Man kann ja nicht alles haben 😉

Jetzt sind wir kurz vor Dunedin auf einem kostenlosen Campingplatz, haben die Chili con carne Reste verdrückt – wir haben ausversehen eher so für 5 Leute gekocht gestern 😀 (da kommen die Gene durch 😉 ) und werden auch bald schlafen gehen. Morgen gucken wir uns dann noch Dunedin an und fahren dann weiter nach Tekapo.

Südinsel Tag 11: Invercargill

So komischerweise hat er den Beitrag ohne Inhalt hochgeladen, also hier noch einmal:

Wir sind aus Lumsden gestartet und hatten nur noch eine Stunde Fahrt bis nach Invercargill. Dort haben wir uns die Innenstadt angeguckt, die war aber nicht wirklich schön, eher einer sehr funktionale Stadt, obwohl es doch so zwischendrin mal zwei bis drei coole Klamotten- oder Dekoläden gab. Hinzu kam, dass es so weit im Süden a****kalt ist und geregnet hat es auch noch. Daher haben wir uns erstmal bei einem Kaffee im südlichsten Starbucks (ja, das fand ich richtig cool) aufgewärmt und haben uns danach auf zur „Demolition World“ gemacht. Dort hat ein Ehepaar, dass einen Schrottplatz betreibt, auf dem Nachbargrundstück eine richtige kleine „Mini“Stadt aus Schrott gebaut. Es gab nichts, was es nicht gab: Bank, Friseur, Bäcker, Burg, Krankenhaus, Tante Emma Laden, Wohnhäuser, ja sogar eine Kirche, in der zwei Schaufensterpuppen geheiratet haben 😉 ich persönlich würde sowas ja nicht gerne im Garten stehen haben, aber irgendwie fand ich das total beeindruckend und kreativ, das so aus Schrott alles nachzubauen. Völlig kostenfrei zu besichtigen übrigens, quasi eine „Kunst“-Ausstellung. Obwohl das teilweise schon etwas gruselig aussah mit dem Schaufensterpuppen, denen gerne mal ein Körperteil fehlte in dieser Stadt voller Schrott – wie aus einem Horrorfilm – vor allem das Krankenhaus hatte eher was von einer verlassenen Psychiatrie in der spukt .. vielleicht habe ich mir aber auch nur zu viele Horrorfilme mit Hanjo angeguckt 😀

Danach sind wir dann noch weiter südlich gefahren, aus der Stadt heraus zum Stirling Point.

Da es aber immer kälter wurde und wir uns einen kleinen Bungalow auf einem Campingplatz gebucht haben, sind wir kurzerhand schon nachmittags dort hingefahren und haben den restlichen Tag ganz entspannt mit chillen und kochen verbracht – das musste auch mal sein!

Südinsel Tag 10: Milford Sound

Heute waren wir in Milford Sound und auch hier wurden alleine meine Erwartungen getroffen! Das ist ein sehr bekanntes Fjordland an der Westküste und bekannt für den vielen Regen – Sonnentage gibt es nur ganz wenige im Jahr. Komischerweise hatten wir hierbei Glück und einen dieser vereinzelten sonnigen Tage erwischt – was das Wetter angeht, spielen wir hier verkehrte Welt, aber ich will mich nicht beschweren 😉

Heute Morgen sind wir um halb acht aus Queenstown gestartet, da man schon gute 4-5 Stunden in das Fjordland braucht.

Auf dem Weg haben wir dann tolle Spiegelseen gesehen und freilegende Papageien, die zwischen den Touristen umhergelaufen sind und ziemlich zutraulich waren – man musste aufpassen, dass sie einem nicht ins Auto gehüpft sind 😉

Um 13.20 Uhr begann unsere Bootstour durch die Milford Sounds und das war einfach die absolut schönste und beeindruckendste Natur, die es auf diesem Planeten gibt. Ich hatte eigentlich so Ähnlichkeiten mit Norwegen erwartet, und ein bisschen sah es auch so aus, nur noch tausendmal spektakulärer! Die Bootstour hat zwei Stunden gedauert, wir haben die mit Jucy gemacht und an Bord gab es jede Menge Speise- und Getränkemöglichkeiten – sehr zu empfehlen der Anbieter! Das Schiff ist sogar so nah an den Wasserfall herangefahren, dass wir alle ganz nass wurden, bei dem schönen Wetter aber gar kein Problem und es war ein echt witziges Erlebnis!!

Morgen sind wir dann ganz an der südlichen Spitze angelangt und werden die nächsten Tage diese Gegend erkundigen: Invercargill, Caitlins und Dunedin.

Südinsel Tag 9: Queenstown

Heute war der absolut schönste Tag unserer Südinsel-Reise. Ich habe mich Hals über Kopf in Queenstown verliebt. Diese süße Stadt mit mit tollen Geschäften, hübscher Architektur, belebten Cafés und Restaurants direkt an einem glasklaren See und umgeben von schneebedeckten Bergen. Eine Bilderbuchstadt. Eine Mischung aus Salzburg/Wien und Lübeck und ein bisschen Hamburg. Und etwas von dem Münchner Chic hat sie auch. Man kann es gar nicht in Worte fassen, aber Queenstown ist ein echtes Paradies und übertrifft alle Erzählungen, die ich bis jetzt gehört habe. Am liebsten würde ich hier noch ein paar Wochen verbringen und einfach die Stadt genießen.

Heute Morgen, nachdem wir aus Wanaka losgefahren und in Queenstown angekommen sind, hatten wir gleich mal unser erstes Highlight: unseren Helikopterflug. Den haben wir auf Bookme gefunden und der war noch eine Spur günstiger, als der zum Franz Josef Gletscher. Ich mein klar dieses Mal war es „nur“ eine schneebedeckte Gebirgskette und kein Gletscher, die Aussicht aber nicht weniger beeindruckend. Wir sind in die Berge geflohen, oben an der Spitze ausgestiegen, hatten dort etwas Zeit und auf dem Rückweg konnten Hanjo und ich sogar vorne sitzen. Wir hatten so viel Spaß, ich liebe es einfach im Helikopter zu fliegen!!

Danach sind wir erstmal an den See gefahren und haben gefrühstückt, dafür hatten wir nämlich noch gar keine Zeit gefunden.

Nach unseren Frühstück/frühes Mittagessen sind wir dann erstmal Queenstown erkunden gegangen und wie bereits erwähnt habe ich mich Hals über Kopf in diese wunderschöne Stadt verliebt!!

Um einen noch tolleren Ausblick zu haben, sind wir mit der Gondel auf den Berg hinaufgefahren und obwohl das mit 38$ pro Person wahrlich kein Schnäppchen ist, hat sich das Geld allemal gelohnt. Oben im Café haben wir uns dann erstmal mit einem Tee aufgewärmt. Nicht nur, weil das in diese gemütliche Stimmung gepasst hat, sondern auch weil Tee das günstigste Getränk auf der Karte war und wir aber gerne in dem Café sitzen wollten 😀 #backpackerlife

Als wir dann unten wieder angekommen sind ist und eine Art Motorboot aufgefallen. Und diese Art Motorboot war in Wirklichkeit ein Hai, also kein echter natürlich, aber ein motorbetriebener und darin saßen zwei Menschen. Da sind wir natürlich neugierig geworden. Queenstown lässt ja auch keine Wünsche offen, was Adrenalinkicks angeht. Es gibt nichts wo man sich nicht in irgendeiner Art herunterstürzen, entlang rasen, springen oder tauchen kann. So auch dieser „Hydro Attack“. Ein Boot, das aussieht wie ein Hai, bis zu 80km/h schnell fahren kann auf dem Wasser, bis zu 40km/h unter Wasser (also es taucht quasi wie ein U-Boot ab) und springt wie ein Hai auch aus dem Wasser in die Höhe. Es ist bis jetzt einzigartig auf der Welt und das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen!! Da du quasi alleine in dem Hai mit deinem Fahrer sitzt für fast 20 Minuten ist es ein super individuelles Erlebnis, da die Schnelligkeit und die „Stunts“ auf dein Wohlbefinden und nach deinen Wünschen abgestimmt werden kann und der Preis hat sich auf jeden Fall gelohnt. Leider habe ich davon keine Bilder oder Videos, weil dafür muss man ja immer extra bezahlen.

Dann kam auch schon das nächste Highlight: Ferkburger. Laut Ed Sheeran und dem Rest von Queenstown der beste Burger von Neusseland, nein der ganzen Welt! Und das können wir absolut bestätigen. Obwohl um diese Jahreszeit ja nichts los ist, hat sich eine Schlange vor dem Geschäft gebildet und die Mitarbeiter in Rekordzeit gearbeitet. Die Burger sind rieeeesig. Also ein Burger ohne irgendwelche Beilagen entspricht halt schon einer ganzen Mahlzeit für einen hungrigen Erwachsenen. Alles wird dort frisch hergestellt und selbstgemacht (auch die Brötchen) und wird dir heiß (!) serviert. Der Salat so frisch, dass es richtig knackt, der Bacon so kross und fotogen, wie man ihn selber gar nicht hin bekommt. Das Fleisch heiß und würzig, das Brötchen frisch gebacken, die leckere selbstgemachte Soße auch zum reinlegen. Ich meine, ich liebe ja Burger und habe schon allerhand ausprobiert (ich rede jetzt nicht von McDonalds oder so) aber das war mit Abstand (!!) der beste Burger, den ich je in meinem Leben gegessen habe !!! Also wenn mal jemand zur Hauptsaison in Queenstown dort einen Burger essen will, dann besser online bestellen, es sei denn man möchte gerne ein paar Stunden in der Schlange stehen 😉 Der Hype ist auf jeden Fall begründet und auch das stundenlange Warten ist es wert!

Übernachten werden wir im YHA Queenstown Lakefront und wie es aussieht bis jetzt haben wir ein 8er-Zimmer ganz für uns alleine 😉

Morgen früh machen wir uns dann auf den Weg zu den Milford Sounds.

Südinsel Tag 8: Wanaka

Ich weiß ich hänge ein wenig hinterher, aber zusätzlich zu der Sandfly Plage im Auto hatten wir in der ganzen Region auch kein Netz. Unsere schlechte Laune ist auch wieder weg. Ich will ja auch eigentlich gar nicht meckern, alleine die Tatsache in Neuseeland zu reisen ist ja schon ein riesiges Glück und das ist Meckern auf ganz hohem Niveau, aber an dem Tag hat mich das alles zu Tode genervt.

Unseren Tag in Wanaka haben wir aber wieder in vollen Zügen genossen. Wir sind nach ca einer zweistündigen Fahrt dort angekommen und haben uns erstmal die kleine süße Stadt angeguckt, so viele Boutiquen und Kunstgallerien – es sah so schön dort aus!

Danach ging es zum Lone Tree Wanaka, der übrigens auch seinen eigenen Hashtag hat : #thatwanakatree . Das Besondere? Er steht mitten im See ganz alleine, im Hintergrund die schneebedeckten Berge.

Danach sind wir noch etwas um den See herum spazieren gegangen und haben danach Mittag gegessen.

Um 15 Uhr haben wir uns Oceans 8 in dem absolut coolsten Kino angeschaut. Statt Kinosesseln gab es alte Sofas und Oldtimer, statt Popcorn und Nachos gab es eine Küche mit frisch gebackenen Cookies und selbstgemachte Pizza und anderen Gerichten, die du auch in dem Saal essen durftest. Der Film war hervorragend und das Kino Erlebnis einmalig!! Schade, dass es so etwas bei uns nicht gibt.

Übernachtet haben wir auf dem Bendigo Campsite und so nah an den Bergen dran, hat man schon gemerkt, wie es nachts kälter wird. Ich schlafe zurzeit in T-shirt, Pulli, Mütze und Handschuhe und Wollsocken, aber das geht auch immer noch gut!!