Auckland – Die besten Anlaufstellen zum shoppen

Alle die mich kennen, wissen dass Mode meine größte Leidenschaft ist. Das ich hier so lange ohne meinen geliebten Kleiderschrank und regelmäßige Shoppingtouren auskommen musste, ändert aber nicht daran, dass ich immer noch gut im „bummeln“ bin 😉 Ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, die wichtigsten Shoppingorte auszukundschaften:

  1. Sylvia Park – das größte Shoppingcenter Neuseelands. Ist für europäische Verhältnisse alles andere als groß, aber hier gibt es einen H&M und den einzigen neuseeländischen Zara. Wenn man mal eine sowas wie Basics braucht oder man etwas vergessen hat.
  2. Queen Street – ist die längste Shoppingstraße in Auckland CBD und hier geht es schon etwas exklusiver zu: Gucci, Prada und Louis Vuitton reihen sich hier aneinander. Dazwischen gibt es Fastfoodketten, Banken und Souvenirshops.
  3. Britomart – ein sehr schöner Teil vom CBD. Direkt neben dem gleichnamigen Bahnhof gelegen, mit Lichterketten überhangen reihen sich hier ein paar bekannte Designer an coole Conceptstores und besonderes Cafés.
  4. Vulcan Lane – Hier finden sich sehr sehr besondere aber auch hochpreisige Labels, die überwiegend aus Neuseeland stammen. Etwas versteckt in einer Seitengasse, aber mit ganz viel Charme aufgelockert durch coole Cafés und Restaurants.
  5. Ponsonby – DAS Szeneviertel schlechthin. Hier reiht sich ein Concept Store an eine süße Boutique an einen namenhaften Designer. Von Interieur bis hin zu Fashion lässt sich hier alles finden. Gesäumt mit außergewöhnlichen Bars, Restaurants und Cafés. Die Nacht wird hier zum Tag und besondere Events finden hier ihr Dach über dem Kopf.

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Quelle: Titelbild

 

 

 

 

 

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Goodbye Kindergarten – Hello School

Für Archie beginnt mit seinem 5. Lebensjahr auch seine Schulzeit. Er hatte vor den Ferien sein letzten Tag im Kindergarten, ist während der Ferien ein Jahr älter geworden und hat nach den Ferien seinen ersten Schultag gefeiert.

Das Schulsystem in Neuseeland: 

Das ist etwas anders als in Neuseeland. Man unterteilt in drei Gruppen: 0-5 Jahre befindet sich im Stadium des frühen Lernens (Early Learning). Hier erhalten die Eltern 20 Stunden die Woche kostenfrei Betreuungsmöglichkeiten, wie z.B. Childcare, Kindergarten und Vorschule. Wobei in allen drei Sachen weit mehr als nur Spielen im Vordergrund steht. Es werden bereits hier gewisse Themen behandelt wozu die Kinder spielerische Projekte umsetzen: angenommen das Thema des Semesters ist Dinosaurier, dann werden beispielsweise Dinosaurier gezeichnet, aus Ton geformt, in der Sandkiste ausgegraben, in die Museumsabteilung gegangen, Bücher gelesen, Filme dazu geschaut, und viel mehr. Natürlich stehen alle möglichen Spielzeuge zur Verfügung , mit denen die Kinder frei spielen dürfen und können. Allerdings wird auch schon im frühen Alter von 0-5 auf sehr viel mehr Bildung (in spielerischer Form) gesetzt, als bei uns in Deutschland.

Die zweite Gruppe ist die Altersstufe 6-16. Dort besteht die Schulpflicht. Die meisten Kinder werden allerdings an oder direkt nach ihrem 5. Geburtstag eingeschult und werden in einer bereits bestehenden Klassengemeinschaft aufgenommen. Sprich Archie kommt nun in eine Klasse, in der einige Kinder seit ein paar Wochen, andere seit ein paar Monaten und wiederum andere vielleicht schon ein Jahr sind. Das klingt erstmal merkwürdig, Tatsache aber ist, dass die ersten ein bis zwei Semester eher so das Kindergarten-Lernprinzip fortgesetzt wird und alle so auf den gleichen Stand gebracht werden. Jeder lernt nach seinem eigenen Fortschritt und Bildungsstand. Es gibt die Primary School (entweder Klasse 1-6, oder 1-8), wenn man in dieser nur 6 Jahre geht es weiter in die Intermediäre Schule (Klasse 7-8) und dann geht es auf die High School (Klasse 9-13). Man kann mit Erreichen des 16. Lebensjahres die Schule nach Klasse 11 beenden, genau wie bei uns in Deutschland auch.

In Neuseeland gibt es drei Schultypen: Staatliche Schulen, staatliche Schulen mit einem besondern Charakter und private Schulen. Archie kommt auf die Schule „Our Lady of the Sacred Heart“. Wie der Name schon sagt, ist es eine Schule mit eine religiösen Charakter, genauer gesagt katholischen Charakter und die Schule ist zwar privat, die Kosten aber nicht so hoch, da ein Teil von der katholischen Kirche finanziert wird. In Neuseeland gibt es außerdem auch viele geschlechtergetrennte Schulen. In fast allen Schulen wird in Neuseeland eine schuluniform getragen. Ebenso muss Archie eine tragen: sie ist dunkelgrau (Shorts und Polo) mit einem bordeauxfarbigen Sweatshirt und einer bordeauxfarbigen Krawatte (haha, das sieht vielleicht süß aus! – Obwohl ich gar kein Fan von dem Prinzip Schuluniform bin). Die Mädchen tragen grau-dunkelblau-bordeaux-farbige Kleider mit weißem Kragen und Schleife. Insgesamt ist die Schuluniform farblich sehr hübsch und nicht völlig geschmacklos wie teilweise an vielen anderen Schulen 😉

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Schulzeit für Archie wird und werde zwischendurch mal ein Update geben!

Happy Birthday Archie !

Archie ist vor zwei Tagen 5 Jahre alt geworden und das war natürlich ein Grund zum Feiern. Obwohl wir unsere höhen und Tiefen hatten, habe ich den kleinen Kerl mittlerweile tief in mein Herz geschlossen und es wird mir ganz doll schwerfallen bald Abschied zu nehmen.

Zurzeit sind grade Ferien und an Archie Geburtstag ist sogar Anzac Day, an diesem Tag wird all den Menschen gedacht, die im Krieg teilgenommen haben und gefallen sind. Das ist zwar nicht der schönste Feiertag, so vom Grund her, aber dafür hat er sein Leben lang an seinem Geburtstag frei und kann diesen ausgiebig feiern 😉

Vor den Ferien war außerdem sein letzter Kindergarten-Tag. Aus diesem Grund gab es für ihn eine kleine vorzeitige Kindergartenparty mit all seinem Freunden und leckerem Schokoladenkuchen, den ich die Tage vorher noch gebacken hatte.

An seinem richtigem Geburtstag ging es dann mit Jasper, Abi und Lauch und den besten Freunden der Familie zu den Hot Pools in Auckland. Hanjo und ich sind abends zum Dinner im Pub dazu gestoßen. In solchen Momenten bin ich immer total glücklich und dankbar an deren Familienleben teilzuhaben und die Jungs aufwachsen zu sehen.

Jasper Geburtstag fand übrigens im Dezember statt -> hier.

Quelle: Titelbild

Fashionweek Auckland 2018

Fashionweek – Wie ihr euch vorstellen könnt, hat alleine schon bei dem Wort mein Herz ein ganzes Stück schneller geschlagen 😉 Leider konnte ich, wie die Male zuvor, dieses Jahr nicht das liebe Team von Laurèl bei der Fashionweek Berlin unterstützen, da ich ja nun am anderen Ende der Welt sitze und dabei fehlte mir dieses Fashionfeeling in Neuseeland und speziell in Auckland total. Hier gibt es schon viele Leute, die sehr gut gekleidet sind, aber eher in so Business-Outfits – klar, die tragen das ja auch zur Arbeit. In der Freizeit läuft hier allerdings (fast) jeder in gemütlicher Workoutkleidung durch die Gegend, ganz leger und ganz lässig – was an sich ja auch nicht falsch ist. Jedoch vermisse ich es, individuell und besonders gekleidete Menschen auf der Straße zu sehen. Menschen, die ihre Stimmung und ihren Charakter in ihrem Outfit widerspiegeln und einen inspirieren. Das habe ich bis jetzt hier noch nicht so wirklich gesehen. Aus diesem Grund war ich umso mehr gespannt, inwiefern das Ganze auf der Fashionweek zu erleben ist. Wobei ich Fashionweek eigentlich in Klammern setzten müsste, denn auch das ist die ruhige und gelassene neuseeländische Form der Modewoche.

Was mir allerdings gefällt: dadurch, dass dieses Event so klein ist, ist ein Großteil für die Öffentlichkeit zugänglich. So gibt es beispielsweise Ausstellungen, Designer Sales, Modenschauen und Präsentationen nicht nur für geladene Gäste. So war es auch mir möglich etwas hinter die Kulissen zu schauen – ohne Vitamin B 😉 Das hat natürlich auch seinen Vorteil!

Am Donnerstag gab es zum Beispiel einen Designer Sale im Szeneviertel Ponsonby mit DJ, Drinks und Häppchen und jeder Menge Schnäppchen. Hier habe ich gemeinsam mit meiner Freundin CeCe vorbeigeschaut. Wir hatten absolut keine Erwartungen und wurden mehr als überrascht. Auch hier habe ich die „Newzealand-Edition“ erwartet: Unbekannte Marken,  hohe Preise und keine schöne Auswahl. Tja falsch gedacht. Es gab dort alles was einen Rang und Namen hatte: Giorgio Armani, Prada, Hugo Boss, Versace, Karen Walker, DKNY, Ellie Saab,.. und alles von 10$-60$! CeCe und ich sind etwas durchgedreht und waren bestimmt 5 Mal in der Umkleidekabine 😀 Am Ende habe ich einen richtig coolen dunkelblauen Vintageblazer von Armani, der etwas oversized geschnitten ist, für 30$ ergattert und eine ärmellose schwarze schlichte Bluse von Zimmermann für 10$!

Am Freitag stand für mich ein ganz besonderes Highlight an: es gab eine öffentliche zugängliche Modenschau der Designerin Ingrid Starnes. Die Show sollte in der O’Connell Street stattfinden, in der die Models im Prinzip die Straße einmal hinunter und wieder herauf laufen. Von der Inszenierung hat das Ganze etwas an die „Chanel Resort Show“, die in den Straßen von Kuba stattfand, erinnert. Natürlich nicht so spektakulär, aber die Idee an sich (eine Straße in einen Laufsteg umzuwandeln) sorgt schon für eine ziemlich tolle Atmosphäre. Das kann man sich ja gerne mal vom Karl abgucken 🙂

Das Label Ingrid Starnes wurde 2009 in Neuseeland gegründet und ist bekannt für cleane Schnitte kombiniert mit schmeichelhaften Drapierungen. Sie verwendet sehr fließende Stoffe wie z.B. Seide und schlichte aber dennoch ausdrucksstarke Farben. Bei dieser Show gab es vor allem viele Stilbrüche, die mir besonders gut gefallen haben und Transparenz war ein riesiges Thema. Leider hat es an diesem Tag die ganze Zeit geschüttet, so dass bei der Show niemand trocken blieb. Die Models sind mehr oder weniger den Laufsteg herunter geschlittert (überraschenderweise ist niemand gefallen!!) und viele Gäste haben hinter ihren nassen Stühlen gestanden und sich unter ihren Regenschirmen verkrochen. Einen Outdoor-Runway in Auckland aufzubauen ist aber auch risikoreich, denn alle vier Jahreszeiten an einem Tag sind nichts Ungewöhnliches und wenn es regnet, dann hat man auch immer das Gefühl die Welt würde gleich untergehen. Aber vielleicht gerade wegen des Regens hatte die Show so eine ganz besondere Ahmosphäre. Das Licht hat sich auf der nassen Strasse gespiegelt, zur Dämmerung kamen dann noch die dunklen Wolken und die Models sind bei epischer Musik die Straße entlang gelaufen. Ich bin einfach nur glücklich, dass ich meine Dosis Mode auch noch in Neuseeland bekommen habe – ganz egal wie das Wetter ausfiel 🙂

Das schöne an diesen Events ist ja auch immer, dass es überall Drinks und Snacks gibt 😉 und natürlich musste ich gleich auch meinen neuen Blazer ausführen! Nach der Show habe ich noch bei der Präsentation der neuen Kollektion von „Edit.“ im Store vorbeigeschaut und bei einem Event von Platypus. Dort war aber die Musik des DJs nicht so wirklich mein Ding, deswegen habe ich nur mal schnell einen Blick reingeworfen, ein bisschen Modeluft eingesogen und bin weitergezogen 🙂

Let’s talk about: Ausgehen in Neuseeland & meine Top 5 Bars in Auckland

Neuseeland ist bekannt für seine spektakuläre Natur und die vielen Möglichkeiten Abenteuer und Adrenalinkicks zu erleben – aber wie sieht eigentlich das Nachtleben aus? Das ist doch schon ziemlich anders, als in anderen Teilen der Welt.

Riesenclubs und betrunkene Jugendliche an jeder Ecke? Fehlanzeige!

So richtig „feiern“ gehen in einem Gebäude mit zehn Dancefloors, fünf Bars, tausenden betrunkenen und tanzenden Leuten und stickiger Luft kann man hier nicht. Was ich persönlich aber auch gar nicht so schlimm finde, denn so wirklich in den Club feiern gehen ist nicht so mein Ding. Zu überfüllt, zu laut, zu stickig, zu teuer und zu viele komische Leute – das fand ich eigentlich nur „toll“ als ich gerade 16 war und es dann legal war sich dort aufzuhalten… richtig cool halt..

Ausgehen beschränkt sich hier eher auf Restaurants, Bars und Pubs. Aber nicht mal überall bekommt man Alkohol. Alle Bars brauchen eine gesonderte Lizenz, um Alkohol auszuschenken. Wenn diese nicht vorhanden ist, gilt oft „BYO“ was bring your own bedeutet. Und ja, man darf tatsächlich seinen eigenen Alkohol mitbringen und diesen vor Ort verzehren. In der Regel zahlt man dem Wirt 2$ für ein Glas. Das lohnt sich vor allem, wenn man Geld sparen will, denn die Getränke in Restaurants sind sogar noch teuerer als in den Shops, wo es schon ziemlich teuer ist! Bleibt also mehr Geld für Speisen 😉

Viele Aucklander gehen mit ihren Freunden und Arbeitskollegen auf „After-Work-Drinks“ aus, was bedeutet, dass die Lokale selbst in der Woche spät abends hoffnungslos überfüllt sind und man häufig auf einen freien Tisch warten muss.

Wenn man so gar nicht auf das typisch europäische Clubleben verzichten kann, muss man nach Hostels mit hauseigenen Clubs Ausschau halten. Die sind meistens im Keller, recht teuer und etwas heruntergekommen, aber wirkliche Alternativen gibt es nicht 😉 Das „Base-Hostel“ in Auckland hat zum Beispiel einen Club im Keller.

Achtung bei Alkohol in der Öffentlichkeit

In Neuseeland gibt es jede Menge „alcohol-ban-areas“. Das sind überwiegend öffentliche Orte wie in Städten, Parks, Spielplätzen, andere öffentliche Einrichtungen. Sich mit einem Bier in einen Park zu pflanzen und die Abendsonne mit Freunden zu genießen ist bei uns in der Regel kein Problem. Hier sollte man das aber nicht riskieren, denn es können Strafen bis zu 200$ drohen, wenn man erwischt wird. Generell darf man ab 18 Jahren Alkohol kaufen. Ein Mindestalter für den Konsum gibt es aber in Neuseeland nicht. Achtung: Gewöhnlich zählt nur der Reisepass als Altersnachweis und nicht der Personalausweis!! 

 

Wohin in Auckland?

Es gibt einige Viertel in Neuseeland, die bekannt für ihre Restaurant- und Barszene sind:

Britomart – das Viertel neben dem gleichnamigen Hauptbahnhof ist erst in den letzten Jahren entstanden und gehört zu den angesagtesten Gegenden zurzeit. Die früher als Lagerhäuser dienenden Gebäude sind umgebaut worden und man findet dort heutzutage viele Luxusboutiquen und alternative Restaurants, Cafés und Bars. Mein Favorit ist „The Store„. Leider sind die Öffnungszeiten nicht besonders lang (nur bis späten Nachmittag), daher lohnt es sich eher hier zum Lunch oder zum Kaffee trinken herzukommen. Empfehlen kann ich hier den Matcha-Latte und den Salat mit Mozzarella Käse.

Viaduct – liegt quasi um die Ecke des Britomarts Viertels und ist bekannt für die vielen Bars mit einer tollen Aussicht auf den Hafen mit seinen Luxus-Yachten. Hier ist es auch unter der Woche immer sehr sehr voll! Meine Favoriten sind Dr. Rudis – hier gibt es die leckersten Pizzen (auf jeden fall die Chicken & Bacon Pizza mit karamellisierten Zwiebeln probieren, so gut!!!) und Share-Platten für mehrere Personen, sowie eine leckere Auswahl an Weinen und Cocktails! Wenn man Glück hat, bekommt man Plätze auf der Terrasse und hat eine tolle Aussicht auf den Hafen! Vor allem bei gutem Wetter ein Traum! Direkt unter Dr. Rudis befindet sich „The Nightingale„. Auch hier gibt es super leckere Weine und Cocktails, Biere und andere Getränke sowie sehr leckere Burger und weitere Gerichte. Trotz der guten Lage nicht allzu überteuert!!

North Warf– Wenn man vom Viaduct über die kleine Brücke spaziert ist man im North Warf Viertel. Hier befinden sich in alten Fischerschuppen die angesagtesten Restaurants mit toller Atmosphäre. Hier waren Hanjo und ich zum Beispiel im „Marvel Bar & Grill„. Besonders lecker ist der „coconut mojito“ und das Knoblauch-Baguette! Egal für welches Restaurant man sich hier entscheidet (es befindet sich eine lange Reihe mit ausschließlich Cafés und Bars und Restaurants) sollte man auf jeden Fall eine Jacke abends mitnehmen, da man so nah am Wasser sitzt und der Wind immer so schön herüber weht 😉 Kann also etwas kühl werden abends.

Ponsonby– Ein weiterer sehr lebendiger Abschnitt mit Bars und Restaurants ist Ponsonby. Hier gibt es von Italienisch über chinesisch bis hin zu veganer Küche alles was das Herz begehrt! Gute Kritiken habe ich bis jetzt über das „Prego“ (italienisch) gehört, habe es aber noch nicht geschafft dort mal hinzugehen.

Waiheke Island – Gut zugegeben es ist nicht ganz das Auckland Zentrum und man muss nochmal ordentlich Geld für die Fähre hinblättern. Aber hier auf Waiheke Island (was offiziell zu Auckland gehört) gibt es unzählige preisgekrönte Boutique-Weingüter mit den leckersten Speisen und Getränken! Bis jetzt war ich nur im „Cable Bay„. Von dort hat man eine tolle Aussicht auf die Skyline von Auckland. Also Freunde schnappen, Hot Seat Deal für 10$ nach Waiheke Island buchen und sich gemütlich auf die Sitzsäcke auf der Rasenfläche des Weinguts legen und ein Glas Wein beim Sonnenuntergang genießen!!

 

Let’s talk about: Lifestyle in der Sparversion

Zuhause habe ich es geliebt regelmäßig in Restaurants essen zu gehen, in Hamburg oder Lübeck shoppen zu gehen oder auch hin und wieder ins Kino, um einen Film zu schauen. Doch das mit einem AuPair-Gehalt, mit dem man reisen möchte? Geht auch, man muss nur wissen wie!

 

Essen gehen:

Tatsächlich ist in Neuseeland das Essen gehen unfassbar teuer, es sei denn man beschränkt sich auf Fish&Chips, doch das ist zumeist super fettig und liegt mir jedes Mal schwer im Magen. Und sind wir mal ehrlich: fancy und schick essen gehen ist irgendwie auch etwas anderes 😉

Die Lösung? Night Markets! Die gibt es überall verteilt in neuseeländischen Städten und finden regelmäßig statt. Das sind Märkte mit vielen Ständen und Foodtrucks auf denen überwiegend asiatische Gerichte angeboten werden. Zusätzlich gibt es dann auch immer noch etwas größere Night Markets, die sehr zentral stattfinden und mit DJ, Tanzfläche, Cocktails und netter Beleuchtung ausgestattet sind. Mein liebster war bisher der Auckland Night Noodle Market hier. Natürlich kann man hier auch ein Vermögen lassen, aber wenn man sich auf ein oder zwei Sachen beschränkt und noch ein oder zwei Drinks sich leistet, dann sind die Kosten auf jeden Fall überschaubar und man hat einen unvergesslichen Abend!

 

Kino:

Kino kann hier ganz schön ins Geld gehen, tut es ja in Deutschland schon, wenn man z.B. an das Cinemaxx denkt. Wer sich allerdings eine Vodafone Simkarte holt kann auf tolle Friday Deals hoffen, bei denen auch immer Kinotickets für 11$ in ausgewählten Kinos (jeder Film, jeder Tag) angeboten wird. Kino zum halben Preis – da ist dann ja gleich auch noch das Popcorn drin 😉

 

Events:

In Auckland gibt es einige Bars, die hin und wieder tolle Event schmeißen mit Häppchen, Cocktails, DJ, Tanzfläche, Rooftop-Pools inklusive pinken Flamingos und jeder Menge Lichterketten. Oft ist der Eintritt sogar kostenlos und man muss nur die Speisen und Getränke vor Ort bezahlen. Aber wenn man einfach mal mit Freunden etwas tanzen gehen möchte und nur ein Glas Wein trinkt, dann ist das die perfekt Alternative auf fancy Events zu gehen ohne viel Geld auszugeben. Checkt einfach mal die Facebook-Veranstaltungen in und um Auckland – ihr werdet mit Sicherheit fündig 😉

 

 

 

 

 

Auckland – 5 activities for public holidays

Die Ferien habe ich endlich überstanden, Archie geht wieder in den Kindergarten und Jasper jetzt auch für zwei Tage die Woche und ich bin heilfroh! Wie ich ja bereits in meinem Post „Wenn die Motivation flöten geht“ erzählt habe, bin ich in den Ferien extrem an meine nervlichen und emotionalen Grenzen gekommen und wusste teilweise nicht mehr weiter. Die Jungs waren so frech und respektlos, was meiner Meinung daran liegt, das Archie überhaupt nicht damit klar kommt, einen anderen Tagesablauf zu haben und sich generell schnell langweilt. Und Jasper? Ja der kopiert halt alles, was sein großer Bruder macht. In den Ferien musste ich dann ganz schön kreativ werden, was unsere Aktivitäten anging, um die beiden bei Laune zu halten, aber von der Anstrengung her nicht zu überfordern. Und da ich gemerkt habe, dass ich nicht die Einzige bin, die diese Entertainment-Probleme hatte, dachte ich mir fasse ich hier mal 5 Aktivitäten zusammen, denn mittlerweile stoßen hier immer mehr AuPairs auf meinen Blog, was mich natürlich freut! 🙂

Hier also 5 Ideen für die Ferien, die Geld kosten: (Es wird einen zweiten Teil geben mit kostenlosen Ideen)

  1.  Zoo – Der Tierpark ist groß genug, um dort einen ganzen Tag zu verbringen und der Eintrittspreis angemessen, nicht zu überteuert!
  2. Stardome – Ein Planetarium. Der Eintritt kostet für Kinder nur 1$ und für Erwachsene 2$. Es ist nicht besonders groß, aber für Kinder faszinierend und recht interaktiv gestaltet. Die Jungs freuen sich schon, wenn sie ein paar Hebel betätigen, Knöpfe drücken und auf Displays herumwischen können und immer etwas neues passiert. Befindet sich im One Tree Hill Park und nebenan ist ein riesiger Spielplatz. Perfekt um so einen halben Tag herum zu bekommen.
  3. Chipmunks Indoor Park – Vor allem auch bei Regen geeignet. Kinder müssen nur 7-8$ Eintritt bezahlen und können stundenlangen Spaß haben. Die Eltern kommen kostenlos mit hinein und können sich gemütlich hinsetzen, einen Kaffee trinken und ihre Kinder beim Spielen beobachten.
  4. Butterfly Creek – ist eine riesige Anlage nähe des Airports mit zooähnlichen Bereichen (bspw.: Schmetterlingshaus), Dinosaurierpark, Spielplätzen, Wasserfällen und und und. Man muss zwar auch einen nicht ganz günstigen Eintrittspreis bezahlen aber lohnt sich bei gutem als auch bei schlechtem Wetter.
  5. Kino – gibt es massenhaft in Auckland verteilt. Ich würde ein Kino in den Vororten empfehlen, da diese nicht so überlaufen, sehr modern und meistens ein winziges kleines Bisschen günstiger sind als die ganz Zentralen.