AuPair-Küche: Fastfood gesund nachgemacht

Welches Kind liebt es nicht zu McDonalds oder Burger King zu gehen, oder auch bestellte Pizza zu essen? Nur leider ist das Essen nicht besonders gesund. Damit die Jungs trotzdem auf ihre Kosten kommen, machen wir immer alles selber zuhause: Von Chickennuggets über Burger zur selbstgerechten Pizza. Fastfood muss nicht immer komplett ungesund sein. Vor allem weiß man einfach was drin ist, wenn man es zuhause zubereitet.

Chicken-Nuggets:

 

Dazu das Hähnchenfilet in kleine Stücke schneiden. Eier aufschlagen, trennen und mit dem Eiweiß die Hähnchenstückchen bestreichen. Eine Marinade aus Paniermehl/getrocknetes Brot (zerbröselt natürlich) oder Cornflakes, Eigelb, 2 EL flüßigen Honig, 1 EL Senf (mittelscharf), Salz & Pfeffer herstellen und auf das Hähnchen festdrücken. Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten bei 200 Grad Umluft backen. Nach ca. 10 Minuten wenden.

Burger:

 

Das Pattie aus geriebener Zwiebel, Rinderhackfleisch, Salz & Pfeffer anfertigen und im heißen Öl in der Pfanne braten bzw. auf dem Grill grillen. Den Burger Bun leicht rösten. Als Belag ist alles erlaubt, Klassiker sind: Salat, Tomate, Zwiebel. Im Kiwi-Style kommt noch ein Spiegelei rauf 😉 Auch lecker sind rote Beete, Avocado, Mango-Chutney oder grüner Spargel. Je nach Saison und Geschmack. Burger lassen sich übrigens auch gut beim Camping machen 😉

Pizza:

Meine Gastfamilie benutzt immer folgendes Rezept von Jamie Oliver  und backt dieses dann in ihrer Brotmaschine.

  • 800g Weizenmehl (TYPE 550!!)
  • 1 TL Salz
  • 14g Trockenhefe
  • 1 TL brauner Zucker
  • 650ml lauwarmes Wasser

Alles zusammengeben und dann macht die Brotmaschine bei uns die Arbeit 😉 Wer keine Brotmaschine hat, kann sich die Vorgehensweise einmal auf dem Rezept von Jamie Oliver (oben markiert) durchlesen. Dort steht die genaue Vorgehensweise, was das kneten und ruhen angeht.

Ganz viel Spaß haben die Jungs aber auch beim Belegen ihrer Pizza. (Manchmal, zumindest, wenn sie gerade nicht zu beschäftigt mit fernsehen sind 😉 )  Das ist denn immer ein richtiges Event und unter anderem auch perfekt für Regentage.

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AuPair-Küche: Kürbis Wedges

Es gibt wohl kaum ein Kind das keine Pommes/Kartoffelecken mag. Aber anstatt der Kartoffel kann man ja auch zur Abwechslung mal andere Gemüsesorten nehmen. Besonders lecker sind Kürbisecken. Die sind nicht nur einfach zubereitet, sondern sind auch lecker süß – einer der Gründe, warum die Jungs das Gericht lieben. Sie eigenen sich hervorragend als Beilage zu Fleisch, als Ergänzung zum Salat oder einfach nur so als Snack zwischendurch!

Zutaten:

  • Kürbis (Hokkaido)
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Gemahlenes Chillipulver & Paprikapulver

Zubereitung:

  • Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und ungeschält in dünne Scheiben schneiden.
  • Mit Olivenöl bestreichen und würzen.
  • Auf ein Blech legen und ca. 45 Minuten auf mittlerer Schiene bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen backen.
  • Gegebenenfalls noch nachwürzen!

AuPair-Küche: Dhal

Wie ihr vielleicht wisst, ist die asiatische Kultur sehr ausgeprägt in Neuseeland, viel mehr als alle anderen Kulturen, die es hier gibt. Doch vor allem die asiatische Küche hat sich hier überall durchgesetzt, somit gehört „Dhal“ fast zum Nationalgericht. Diese Art Linseneintopf kommt aus der indischen und pakistanischen Küche und kann in vielen verschiedene Variationen zubereitet werden. Mein Gastvater Lauch beherrscht das besonders gut und da die Jungs es lieben, blieb mir eigentlich nichts anderes übrig, als zu lernen, wie man Dhal kocht. Keine Panik, es ist viel leichter als man es sich vielleicht vorstellt 😉

Zutaten: (4 Personen)

– 2El Olivenöl

– 1 rote Zwiebel

– 2.5cm großes Stück frischer Ingwer

– 3 Knoblauch Zehen

– 1 große grüne Chillischote

– 1TL Salz

– 1TL Kreuzkümmel

– 250g rote Linsen

– Saft einer Limette

Zubereitung:

1. Zuallererst die Zutaten vorbereiten: die Zwiebel, den Knoblauch und die Chillischote fein hacken. Dann den Ingwer schälen und reiben. Eine Limette auspressen und die Gewürze bereitstellen.

2. In einem großen Topf das Olivenöl erhitzen und Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Chillischote, Salz und Kreuzkümmel hinzugeben. Bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen, bis die Zwiebeln weich sind.

3. Die Linsen mit 750ml Wasser hinzugeben und für weitere 20 Minuten kochen lassen, bis die Linsen sich zersetzt haben.

4. Die Hitze herunter drehen und den Limettensaft hinzugeben und unterrühren.

5. Mit Fladenbrot, Naan Brot (indisches Brot), etwas Naturjoghurt (falls zu scharf) und/oder Koriander Blättern servieren.

Hier habe ich noch Spinatblätter hinzugefügt. Das schmeckt nicht nur gut, sondern gibt dem sonst recht farblosen und „pampigen“ Dhal eine etwas schönere Optik 😉

Tipp: Wenn das Gericht zum Beispiel auch für Kinder geeignet sein soll, dann am Besten die Kerne in der Chillischote entfernen. Wenn man es allerdings besonders scharf mag, kann man diese gerne zum Dhal hinzufügen.

AuPair-Küche: gefüllte Zucchini mit geschmolzenem Käse

Jetzt kam schon lange kein Beitrag mehr zu den Gerichten, denen ich den Jungs vorsetze. Am Anfang habe ich ja mehr erzählt, dass ich den Jungs immer versuche unbemerkt Gemüse ins Essen zu schmuggeln, wie z.B. bei der Spinatsoße. Ein weiterer Trick, denn ich anwende: (Fast) alles mit Käse überbacken. Jetzt nicht so richtig viel und fettig, aber die beiden müssen nur den Käse sehen und schon sind sie überzeugt von der Mahlzeit 😉

Die Liebe zu Käse ist sogar so groß, dass ich ihnen ausschließlich Gemüse (mit käse natürlich) vorsetzen kann. Das nenn ich mal bedingungslose Liebe 😛

Hier also gefüllte Zucchini:

1 Person:

  • 1 Zucchini
  • verschiedenes Gemüse nach Wahl (z.B. 1 Pilz, geriebene Karotten, Süßkartoffel, Zwiebel, Erbsen, Mais,..)
  • Mozarella Käse (anderer Käse funktioniert auch)
  • 2 TL Quark oder Hummus
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  1. Die Zucchini waschen und halbieren und den weicheren Teil in der Mittel mit einem Löffel herausheben und klein schneiden/zerdrücken und diesen in eine kleine Schüssel geben.
  2. Die Zucchini mit etwas Olivenöl einreiben und auf ein Backblech legen (am besten mit Backpapier, damit sie nicht festklebt).
  3. Das andere Gemüse fein hacken (ich habe nur Zwiebeln und Pilze hinzugefügt) und ebenfalls in die Schüssel geben.
  4. 2TL Hummus/Quark hinzufügen. Die Masse vermengen und gut mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Die Masse in die ausgehöhlte Zucchini geben, Käse überstreuen und für ca. 15-20 Minuten bei 250 Grad im Backofen (Umluft) backen.

Lässt sich so essen, oder als Beilage zu Fleisch :). Die Gemüsesorten können variieren, einfach mit allem fühlen, was schmeckt 😉

Guten Appetit! 🙂

AuPair-Küche: Zuckerstangen Plätzchen

In der Weihnachtsbäckerei… ist zurzeit Sommer, aber hey. Heute haben Jasper und ich Zuckerstangen Plätzchen gemacht und ich muss sagen, der Kleine ist ganz schön talentiert für seine 3 Jahre 😉 (und ne ganze Menge Spaß beim Teig rollen und einfärben hatte er auch 🙂 )

Zutaten:

  • 250 g Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Ei, (Kl. M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 450 g Mehl
  • 2 Tl Backpulver
  • Lebensmittelfarbe (für braun eignet sich auch Kakaopulver gut)

Zubereitung:

  1. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

  2. Butter, Mehl und Backpulver mit den Händen vermengen. Dann den Zucker ebenfalls untermischen.

  3. Das Ei und den Vanillezucker zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

  4. Teig in 2 bis 3 Portionen teilen und entsprechend einfärben. Teigkugeln in Klarsichtfolie wickeln und 30 -40 min kühlen.

  5. Gekühlten Teig kurz durchkneten. Jeweils 2 gleichgroße Stücke abtrennen und zu dicken, langen Strängen rollen. Die Stränge umeinanderwickeln und glatt rollen und zu Zuckerstangen formen.

  6. Die Stangen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen ca. 10-15 min hell backen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

     

AuPair-Küche: Banana Loaf

Ich muss sagen, ich mag Bananen eigentlich nur in ihrer ursprünglichen Form, ohne Schnickschnack, nicht gebacken, nicht gebraten, nicht ummantelt, einfach so.. aber der Kuchen hat mich ein bisschen an meiner Einstellung zweifeln lassen 😉

Wenn man mit Kindern backt sieht die ganze Küche aus, als hätte ein Tornado die Küche verwüstet. Das habe ich bei meinem ersten Backversuchen mit den Jungs schnell gemerkt und daraus gelernt. Die Beiden wollen nämlich alles machen – beide das gleiche selbstverständlich- brauchen natürlich keine Hilfe, und eigentlich wird auch mehr neben die Schüssel gekippt als in die Schüssel und die Hälfte des Kuchenteiges ist sowieso auf wunderbare Weise verschwunden, bevor wir den Kuchen backen können. Mittlerweile messe und wiege ich alle Sachen bereits vorher ab und packe sie in verschiedene Schüsseln, so dass jeder mal was zusammenmixen kann und ich nebenbei den Kuchenteig vor Diebstahl schützen kann. Das klappt eigentlich ganz gut und dann ist das Chaos auch nur noch halb so schlimm. Viel schlimmer ist die Tatsache, dass man am Ende nicht die Schüssel auslecken kann und was von dem Teig abtreten muss.. das fällt mir ganz schön schwer 😀 vielleicht muss ich anfangen wie gewisse andere Leute (öhööm.. Cata..) einfach doppelt so viel Teig zu machen, damit man die Hälfte zum Essen hat 😉 😀

Aber zurück zum Kuchen: der ist die beste Möglichkeit braune matschige Bananen aufzubrauchen, die eh keiner mehr essen will. Generell schmeckt der nicht so ganz „streng“ nach Banane, sondern wird eher durch den Fruchtzucker der Banane gesüßt. Die Zubereitung dauert nur 5-10 Minuten, backen muss er allerdings 45-55 Minuten, also dennoch Zeit einplanen!

Zutaten:

  • 220 g Mehl
  • 1 EL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 100g Zucker
  • 2 Eier
  • 60ml Milch
  • 75 g geschmolzene Butter
  • 2 matschige Bananen

Zubereitung:

  1. Das Mehl mit dem Zucker, Backpulver und dem Salz in einer Schüssel vermengen
  2. In einer anderen Schüssel Milch und Butter mixen und die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und hinzugeben.
  3. Alles zusammen vermengen, bis sich die Zutaten verbunden haben.
  4. Im vorgeheizten Backofen den Kuchen in einer 22cm Kastenform bei 180 Grad für 45 bis 55 Minuten backen! Danach noch gute 10 Minuten in der Form lassen, bevor man den Kuchen aus der Form stülpt.

Ich weiß, die Bananen auf dem ersten Bild sind nicht matschig, aber auch nur, weil matschige Bananen hässlich sind und das Bild nicht wirklich schöner ausgesehen hätte 😉 Zum Backen habe ich aber matschige Bananen genommen 🙂

AuPair-Küche: Pasta mit Spinatsauce

Ich habe beschlossen eine neue Kategorie einzuführen: Rezepte. Ich bin wahrlich keine gute Köchin, muss aber als AuPair täglich ein leckeres und vor allem schnelles Gericht zaubern, das auch Kindern schmeckt. Daher ist hier nun meine persönliche Rezeptesammlung..

Ich habe beschlossen, eine neue Kategorie einzuführen: Rezepte.

Da ich so gut und gesund kochen kann und auch super kreativ bin mit der Entwicklung neuer Rezepte habe ich gedacht ich teile mal ganz bescheiden meine Kochkünste mit euch..

Ok Spaß beiseite: Ich bin wahrlich keine gute Köchin und brauche entweder für alles ein Rezept oder aber werfe alles in einen Topf und hoffe, das etwas genießbares dabei herauskommt. Klar, ich weiß wie ich Kleinigkeiten und Standardgerichte zubereite. Wenn ich nichtmal Rührei machen könnte oder nicht wüsste, wie ich Nudeln koche, dann hätte ich die Arbeit als AuPair vermutlich niemals in Erwägung gezogen. Dennoch habe ich zuhause so gut wie nie gekocht, dafür konnten Oma und Papa das viel zu gut ❤ Jetzt als AuPair muss ich aber kochen, und das fast jeden Tag. Oftmals sind wir den Tag über lange unterwegs und kommen erst kurz vor der Abendessenzeit zurück. Die Jungs sind dann schon hungrig und werden ziemlich anstrengend, wenn sie nicht schnell etwas zu Essen bekommen. Kennt man ja von sich selber… Oftmals muss ein Gericht in 15 Minuten fertig sein. Da schnelle und einfache Gerichte ja in jedem Alltag nicht schaden können, habe ich beschlossen, mir hier eine persönliche Rezeptesammlung anzulegen und sie mit Familie und Freunden und wem auch immer 😉 zu teilen, damit ich sie nie wieder vergessen werde und um meiner Familie zu zeigen, dass ich als Sterneköchin nachhause kommen werde 😉

Hier kommt also mein erstes Rezept… *Trommelwirbel* … Pasta mit Spinatsoße oder auch Pasta with green sauce, wie die Jungs das Ganze nennen 🙂 Es ist tatsächlich richtig lecker, auch wenn sich das jetzt erstmal nicht so anhört 😉 und man schummelt den Kindern mal ganz nebenbei Gemüse ins Essen, ohne dass sie das als Gemüse wahrnehmen und anfangen Diskussionen zu führe, ob sie denn wirklich alle veggies essen müssen…

Zutaten:  (4 Personen)

  • Nudeln (Penne oder Spagetti)
  • 1 Knoblauchzehe (wahlweise)
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 TL Olivenöl (zum Anbraten der Zwiebeln)
  • 50ml Milch Bzw. nach Geschmack mehr (je nachdem wie cremig die Soße werden soll)
  •  Spinatblätter frisch oder tiefgefroren (ca 2 Hände voll)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • geriebener Käse (vorzugsweise Parmesan)

Zubereitung: 

  1. Nudeln kochen.
  2. Die Zwiebeln hacken und in einem Kochtopf mit etwas Olivenöl glasig werden lassen. Dann den klein gehakten Knoblauch hinzugeben.
  3. Die Spinatblätter (auftauen lassen) und in Streifen schneiden. Dann in den Kochtopf geben, für ein paar Minuten köcheln lassen und das ganze mit einem Schuss Milch ablöschen. Die Temperatur herunterdrehen und die Milch in dem Kochtopf aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen.
  4. Das Ganze vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Um eine feine Soße zu erhalten die Mischung in einem Mixer geben (notfalls den Pürierstab nehmen) und so lange mixen/pürieren, bis eine ebenmäßige Soße entsteht. Notfalls mit etwas Milch nachträglich verdünnen.
  5. Die Soße mit dem Nudeln und etwas geriebenen Käse anrichten.