monthly review: may

Und der Mai ist um, nun beginnt aber wirklich der Endspurt..

Gereist:

Eigentlich reisen Hanjo und ich ja nicht mehr, aber Cata kam nach Neuseeland und da mussten wir uns natürlich mir ihr treffen. Also sind wir Anfang Mai ein Wochenende nach Rotorua gefahren und haben dort gemeinsam einen Tag verbracht. Unser Highlight war auf jeden Fall der Treewalk im Redforest bei Nacht. Dort sind in den riesigen Mammutbäumen Hängebrücken und Plattformen aufgegangen und bei Nacht werden die riesigen Holzlaternen angemacht und die Bäume in verschiedenen Farben angestrahlt. Das sah so wunderschön aus !!

Geschafft:

Unseren letzten Arbeitsmonat. Jetzt ist es nur noch eine Woche und am Samstag geht es für uns los auf unsere große Südinsel-Tour. Darauf freue ich mich schon so unglaublich und kann es kaum abwarten.

Außerdem haben wir endlich unsere Heimflüge gebucht und ich habe mich auch um meine Abschiedsgeschenke für meine Gastkinder gekümmert.

Gedacht: 

Wir werden nicht nur auf Reisen gehen, sondern uns auch von unseren Gastfamilien verabschieden müssen. Das setzt mir mehr zu, als ich gedacht habe. Darauf genauer werde ich aber erst in zwei Tagen eingehen.

Und ich kann gar nicht glauben, wie schnell meine 8 Monate AuPair umgegangen sind. Die Zeit ist wie im Flug vergangen und es fühlt sich an, als wäre ich erst vor ein paar Wochen hier angekommen.

Und eine weitere Frage hat mich beschäftigt: Was wird aus dem Blog? Meine AuPair-Zeit ist bald zu Ende. Zum einen bringt es mir unfassbar viel Spaß und es ist mein Ausgleich zum Alltag, auf der anderen Seite ist es viel mehr Arbeit, als ich mir jemals hätte vorstellen können und ich frage mich: wofür? Ich bin überrascht, dass überhaupt so viele Leute das interessiert und so viele fremde Menschen meine Beträge lesen – worüber ich mich natürlich auch freue. In Zusammenhang mit diesem Blog habe ich ja auch mit der DAK Gesundheit zusammengearbeit und es sind noch weitere Anfragen herein gekommen, von denen ich aber mehr oder weniger das Meiste abgelehnt habe. Ein Bleichmittel für weißere Zähne hat hier nun irgendwie nichts zu suchen 😀 Und dennoch frage ich mich, wohin das Ganze führen könnte, ob ich weitermachen will und wenn ja in welchen Umfang oder ob ich mit meiner Abreise aus Neuseeland auch den Blog „lahmlege“. Mal sehen, wofür ich mich am Ende entscheide, bis jetzt bin ich noch ziemlich ratlos .. 🙂

Geschrieben:

Diesen Monat war ich wieder etwas fleißiger und ich habe darüber berichtet, dass Archie in die Schule kommt und wie das Schulsystem hier aussieht (hier) und außerdem eine riesige Nordinsel-Reise-Zusammenfassung geschrieben inklusive Bildern (hier).  In Zusammenhang mit dem #traveltuesday  sind folgende Themen auf dem Blog zu finden: Faszination Rugby, Wie wählt man das richtige Reiseland aus und zu dem Kiwi Slang. Außerdem habe ich noch ein paar Tipps zum Finden der Gastfamilie (hier), den besten Anlaufstellen in Auckland zu Shoppen (hier) und Indoor-Aktivitäten mit Kindern (hier) zusammengeschrieben. Des Weiteren sind auch noch ein paar persönliche Gedanken zum Wildcampen (hier) online gegangen und warum es so wichtig ist, sich als Backpacker oder AuPair Zeit für sich alleine zu suchen (hier), auch wenn man möglichst viele Leute kennenlernen will und ständig unterwegs ist.

Gewachsen:

Meine Gastfamilie ist um ein weiteres Mitglied größer geworden. Sie  ist schwarz, ganz schön haarig und zuckersüß. Ein Labrador Welpe namens Luna Negra (spanisch für schwarzer Mond) – ich teile quasi meinen Zweitnamen mit ihr #namensschwestern 😉 Ich bin auf der einen Seite etwas traurig, dass sie sich einen Welpen zwei Wochen vor meiner Abreise angeschafft haben, auf der anderen Seite ist es wie ein drittes Kind und ich habe ja so schon genügend zu tun 😉 Und zwei Wochen ist ja immerhin etwas Zeit mit der kleinen Maus. Aber habe mich aber schon total verliebt ❤

Somit brechen die letzten 4 Wochen an, bis ich wieder zuhause bin. Ich kann es kaum abwarten, alle wiederzusehen ❤

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monthly review: march

Und der März ist um..

Gereist:

Anfang März hatten wir Besuch aus Deutschland: Alex und Jasmin waren für zwei Wochen in Neuseeland. Das erste Wochenende haben wir uns alle in Taupo getroffen und haben ein superschönes und lustiges Wochenende gehabt inklusive Adrenalinkick.

Außerdem haben wir mit dem Ziel Raglan erst einmal alles von der Nordinsel abgeklappert, was wir sehen wollten. Raglan ist ein Surferhotspot an der neuseeländischen Westküste – anstatt zu surfen ging es für mich aber aufs Pferd. Alles zu unserem Trip gibts hier.

Gefeiert:

Am 1. März hatte Hanjo Geburtstag und wir haben uns mit Jasper auf dem Spielplatz getroffen (was man halt so macht wenn man 20 wird 😉 ) und haben ein paar schöne Stunden verbracht. Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie glücklich ich bin gemeinsam mit dir zu reisen Hanjo! Dieses Jahr ist so viel geschehen, aber unsere Zeit in Neuseeland gehört vermutlich zu den größten Abenteuern, die wir je in unserem Leben erleben dürfen und ich hätte mir keine bessere Begleitung dafür erträumen können! Ich liebe dich! ❤

Drei Wochen später , am 28. März, bin ich dann auch mal 19 geworden und Hanjo und ich haben uns vormittags auf einen Kaffee getroffen. Jasper war auch wieder mit von der Partie. Meine Gastfamilie hat mich abends zum Dinner eingeladen und ich hatte einen so schönen Tag! Es haben sich alle so viel Mühe gegeben mir eine Freude an meinem Geburtstag zu machen und das weiß ich sehr zu schätzen!! ❤

Gefreut:

Gestern sind mein Papa und Tom endlich in Auckland angekommen!! Ich bin so überglücklich die beiden wieder in die Arme schließen zu können und kann gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergangen ist.

Gekocht: 

Diesen Monat gab es mal wieder zwei Rezepte hier auf dem Blog: Dhal und gefüllte Zucchini.

Geschrieben: 

Des Weiteren habe ich über mein Neuseeland-Andenken, die Fashionweek in Auckland (mein absolutes Highlight!!), den Shakespear Regional Park, über das Ausgehen in Auckland und meine Top 5 Bars berichtet. Außerdem gibt es auch noch einen Beitrag, wie man sich einen gewissen Lifestyle mit dem AuPair-gehalt ermöglichen kann. Mein liebster Post ist eine Zusammenstellung aus all den süßen und witzigen Dingen, die die Jungs so von sich geben (hier) . Ich bin mir sicher, da wird es irgendwann noch einmal eine Fortsetzung geben 😉 Für den DAK #traveltuesday gab es übrigens noch einen Artikel mit Tipps wie man seinen Auslandsaufenthalt selber organisieren kann und wie man im Ausland kostenlos Sport in seinen Alltag integrieren kann.

Geplant: 

Morgen geht es für uns los auf unseren großen Neuseeland-Roadtrip. Wir fahren von Auckland über Coromandel, Hobbiton, Rotorua, Taupo, Napier und Martinborough bis nach Wellington. Einen ausführlichen Bericht über die Reiseroute, Unterkünfte, Sehenswürdigkeiten und Bilder gibt es natürlich bald hier zu finden. Ich freue mich so auf unseren „Familienurlaub“ und bin gespannt, was Papa und Tom von Neuseeland halten 😉

Wenn Papa und Tom abreisen, dann stehen wieder einmal die Ferien vor der Tür (Hilfe!!!). Aber es sind nur zwei Wochen, deswegen gehe ich davon aus, dass ich nervenstark bleiben werde 😉 Und nach den Ferien geht Archie zur Schule. Dann wird sich unser Alltag noch einmal etwas verändern, worauf ich sehr gespannt bin. Überhaupt einen Einblick in den neuseeländischen Schulalltag zu bekommen, da freue ich mich schon drauf 😉

Generell wird es die nächste Zeit etwas ruhiger hier. Ich versuche ja schon regelmäßig alle zwei bis drei Tage einen neuen Beitrag online zu stellen, aber jetzt ist erstmal eine intensive Zeit mit Papa und Tom angesagt!

Damit ist dann auch schon der März vorbei und es bleiben nur noch 3 Monate!! Ich kann es wirklich nicht glauben!! Die Zeit rennt…

monthly review: february

Erlebt:

Unser erstes Februarwochenende haben wir in der Bay of Plenty verbracht, genauer gesagt in Tauranga. Das liegt an der Ostküste von Neuseeland und ist eine super süße Stadt mit vielen Cafés, Concept-Stores und den beeindruckendsten Villen mit Meerblick. Was wir genau gemacht haben gibt es hier zu lesen.

Außerdem gab es für uns einen Ausflug nach Waiheke Island. Eine kleine Insel „neben“ Auckland, die sehr bekannt ist für die zahlreichen Paradiesstrände und die „Boutique-Weingüter“, wenn das nicht ganz laut meinen Namen schreit 😉

Nach unseren Ausflug nach Waiheke Island ging es für uns nach Mittelerde, genauer gesagt nach Hobbinton. Man wusste zwar irgendwie, dass es nur ein Filmset war, aber irgendwie habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass gleich ein Hobbit um die Ecke kommt 😉 Ich muss jetzt ganz unbedingt die Filme alle gucken!!

Direkt im Anschluss haben wir noch den Hamilton Gardens einen Besuch abgestattet.

Gefeiert:

Den Geburtstag meiner Oma – leider alleine.. Auch wenn ich schon gratuliert habe, an dieser Stelle noch einmal alles alles Liebe und Gute. Ich habe dich unfassbar doll lieb und schätze alles so sehr wert, was du für mich und alle anderen tust und uns ermöglichst!! Du bist die beste Oma, die es gibt und die selbstloseste und stärkste Person, die ich kenne ❤ IMG_8687.JPG

Außerdem hatte Lauchlan – mein Gastvater – Geburtstag und gab es hier noch den Waitangi Day. Das ist ein nationaler Feiertag am 6. Februar, an dem an die Unterzeichnung des neuseeländisches Gründungsdokumentes (Vertrag des Waitangi) gedacht wird. Außerdem hat das chinesische Neujahr begonnen und überall wurde dekoriert, gefeiert und getanzt!

Gedacht: 

Was für ein Trubel in Neuseeland herrscht, weil die neuseeländische Premierministerin schwanger ist. An sich ja eine tolle Neuigkeit, aber die Welt scheint irgendwie nicht ganz bereit für eine werdende Mutter in dem Amt der Regierungschefin, was mich persönlich etwas nachdenklich gemacht hat. Schließt das Eine das Andere aus? Ich denke nicht. Meinen Senf zu den Thema habe ich hier dazugegeben.

Gefreut:

Gemeinsam mit der DAK Gesundheit gibt es jetzt jeden Dienstag unter dem Hashtag #traveltuesday einen Beitrag auf deren Instagramkanal (@dakgesundheit) von mir. Über Was? Meinen Auslandsaufenthalt, Tipps zur Organisation, Reisehighlights und AuPair-Erfahrungen. Ich freue mich sehr über die Möglichkeit und hoffe, dass ihr da mal vorbeischaut 😉 Ein paar der Beiträge werde ich auch hier veröffentlichen (nicht immer an einem Dienstag), die ersten Beiträge gibt es hier und hier .

Geschrieben:

Des Weiteren gab es Beiträge zu unserer Campingausrüstung und wo wir diese herbekommen haben, einen allgemeinen Shoppingguide, wo man was in Neuseeland findet und meine allerliebsten Strände und Spielplätze  in Auckland.

Geplant:

Im nächsten Monat wird Hanjo 20 (alter Mann 😉 ), Yasmin und Alex kommen uns aus Deutschland besuchen und wir haben Ausflüge nach Taupo (schon wieder, ich weiß 😀 ) und nach Raglan geplant. Am Ende des Monats ist dann mein Geburtstag und mein Papa und Tom landen in Auckland und wir werden unseren Roadtrip über die Nordinsel starten! Ich kann es kaum abwarten!! ❤

Damit ist dann auch der Februar und somit fünfte Monat um – bleiben nur noch vier!

 

 

monthly review: January

Neues Jahr – neue Abenteuer!

Erlebt: 

Unser Jahr begann gleich mit einem sehr schönem Erlebnis. Wir haben die erste Tour mit unserem neuen Auto unternommen zur Coromandel Halbinsel und dort zwei wunderschöne Tage verbracht. Wir waren am Hot Water Beach und bei der Cathedral Cove, was seitdem einer meiner Lieblingsplätze in Neuseeland ist. Wirklich ein Paradies, wären da nur nicht so viele Touristen 😉

Unser nächster Trip ging nach Rotorua – auch die stinkende Stadt genannt. Die Region ist bekannt für vulkanische und geothermische Aktivitäten und das hohe Schwefelvorkommen. Wir haben uns ein bisschen was von der Maorikultur angeguckt und waren im Wai-O-Tapu Thermal Wonderland, um uns ein paar Wunder der Natur anzuschauen, wie z.B. den Champagne Pool oder Devil’s Bath.

Gleich darauf kam allerliebster Besuch aus der Heimat, oder zu dem Zeitpunkt aus Australien ❤ Gemeinsam mit Lea sind wir nach Coromandel gefahren und haben dort ein schönes Wochenende inklusive Coromandel Town, Cathedral Cove, Hot Water Beach, Wasserfällen, Schweinchenfarm und Karangahake Gorge. Alles zu unserem Trip gibt es hier.

Während wir die Woche über arbeiten mussten, ist Lea weiter durchs Land gereist. Hanjo und ich haben aber beschlossen, das folgende Wochenende zu ihr zu reisen. Somit ging es für uns nach Taupo. Zu unserem Trip nach Taupo folgt der Post übermorgen – seid gespannt! 🙂

Gefeiert:

Neujahr. Ich bin ja nicht so der Typ für Vorsätze, dennoch habe ich mir vorgenommen, das beste aus diesem Jahr heraus zu holen und es in vollen Zügen zu genießen – das klappt bis jetzt wunderbar 😉 Das Jahr begann übrigens gleich perfekt, mit einem Trip nach Coromandel. Wenn das nicht ein guter Start ist 🙂img_1802

Genutzt:

Viele viele Apps! Meine Handynutzung hat sich hier nochmal verdoppelt, denn für alles benutze ich Apps: Navigation, Banking, Fotografie, Planung, … Einfach alles. Welches meine Favoriten sind, gibt es hier zu lesen.

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Gedacht:

Wie anstrengend Kinder sein können und wie man anfängt sich mit tiefergehenden Problemen auseinanderzusetzen. Wie schwer die Sommerferien für mich waren gibt es hier zu lesen. Ein paar Tipps für Ferienaktivitäten in Auckland gab es hier gleich hinterher.

Warum ich nach Neuseeland geflogen bin und was diese Reise für mich bedeutet. Ich wollte frei, spontan und abenteuerlustig sind. Über mich hinauswachsen und über den Tellerrand schauen. Etwas von der Welt sehen. Genau darüber habe ich mit dem „fit“ Magazin der DAK gesprochen und meinen persönliche Beitrag dazu geschrieben. Den Artikel im Magazin findet man auch hier auf der Homepage: https://magazin.dak.de/abenteuer-neuseeland/

Veröffentlicht:

Des Weiteren gab es diesen Monat  noch ein Rezept, ein Markt, Sightseeing Tipps für Auckland CBD und einen riesigen Post über den Autokauf in Neuseeland und unseren Familienzuwachs, sowie einen kleinen Einblick in mein neuseeländisches Zimmer ! 🙂

Kennengelernt:

Eine ganze Menge indische Traditionen. Neuseeland ist ja bekannt dafür, dass es sehr multikulturell ist, was ich auch sehr schön finde. Jeder lebt friedlich mit jedem zusammen, ohne Fremdenhass, Unverständnis und Ignoranz. Integration klappt hier ganz wunderbar. Eigentlich existiert dieses Wort hier nicht einmal, denn es ist selbsverständlich, dass alle Kulturen hier existieren. Hier muss sich niemand „integrieren“. Das ist zumindest mein Eindruck. Während in Australien die Ureinwohner komplett übergangen wurden und jetzt fast nur noch alkoholabgängig und obdachlos sind, leben die Maori – die Ureinwohner  Neuseelands – Hand in Hand mit allen Kulturen. Sie arbeiten in Banken, Geschäften und nehmen auch führende Positionen ein. Natürlich kann man nicht dir Augen davor verschließen, dass die Menschen mit europäischen Wurzeln teilweise immer noch bessere Chancen im Job oder in anderen Lebenssituationen haben, aber generell gibt es hier ein harmonisches Miteinander, was ich sehr beeindruckend finde, bzw. schade, dass es nicht überall so funktionieren kann. Um aber mal auf den Punkt zu kommen: Unsere Nachbarn haben eine indische Hochzeit ausgerichtet, die kann schon mal bis zu einer Woche dauern und kann auch mit bis zu 1000 Gästen stattfinden. Und nicht wenig von den ganzen Zeremonien und traditionellen Events findet zuhause im Hause der Eltern statt. Daher könnt ihr euch vorstellen, wie ereignisreich meine Nächte waren, in denen ich bei indischer Musik dann irgendwann eingeschlafen bin und zu indischen Tänzen und Gesängen morgens wieder aufgewacht. Es ist schon etwas gewöhnungsbedürftig & jede Woche muss ich das nun nicht haben – zumal mein Zimmer direkt an deren Haus dran liegt – aber spannend war es allemal!

Und damit geht dann auch der Januar um und in zwei Wochen ist bereits Halbzeit – ich kann es kaum glauben !

monthly review: november

Ich will nicht schon wieder sagen, die Zeit rast, aber sie tut es nun mal… Was ich diesen Monat erlebt habe, befindet sich nun in diesem Post zusammengefasst niedergeschrieben!

Und der zweite Monat ist um.. die Zeit rast wirklich ! Bleiben nur noch 7 Monate 😉

Erlebt:

Diesen Monat habe ich das erste Mal so richtig Leute bei Coffegroups und anderen organisierten Treffen kennengelernt. Irgendwie ist es schon merkwürdig, sich mit wildfremden Menschen zu verabreden, ohne sich vorher kennenzulernen.  Man kann das auch nicht mit Dates oder das erste Mal Treffen mit anderen Leuten vergleichen, da ist man so ja in der Regel schon vorher im Kontakt und hat sich gesehen (in einer größeren Gruppe, Schule, Arbeit, ..) und hier ist das so jemand schreibt in eine WhatsApp Gruppe oder auf Facebook „Ist da jemand der sich morgen auf einen Kaffe treffen will?“ und man selber ist dann so „Ja why not?“ und dann trifft man sich. Einfach so. Ohne sich zu kennen. Alleine. Sowas würde ich in Deutschland wahrscheinlich gar nicht machen, bzw. habe ich auch noch nicht gemacht. Aber man lernt wirklich viele liebe nette Leute kennen.

Ich war zum Beispiel bei einem Treffen in Mission Bay und die Runde war so toll, dass ich mich mit einigen Mädels gleich nochmal getroffen habe und wir alle in Kontakt stehen und schon das nächste Gruppentreffen planen!

Nach Mission Bay bin ich auch alleine noch mal mit Jasper gefahren, an einem besonders warmen Tag, um ein Picknick zu machen. Die Urlaubsstimmung ist auf jeden Fall vorhanden dort 😉 Mehr über Mission Bay findet ihr in diesem Blogpost: hier.

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Generell war dieser Monat sehr aufregend, vor allem die zweite Woche, mit dem undichten Dach und dem „Autounfall“. Was genau passiert ist lässt sich hier nochmal nachlesen. Es war auf jeden Fall sehr abenteuerlich, denn das Dach wird erneuert und selbstverständlich musste es regnen, als gerade kein Dach über dem Haus war. Abi und ich haben dann gleich einmal ein Powerworkout hingelegt und sind mit Schüsseln, Handtüchern, Eimern und sogar dem Planschbecken von den Jungs im Haus herum gesprungen und haben versucht das gesamte Wasser aufzufangen. Kurz drauf wurde dann das Auto angefahren, als ich mit dem Jungs unterwegs war. Keine Sorge, es ist nichts passiert, wir saßen nicht drin, sondern haben das Auto am Straßenrand geparkt und waren auf dem Spielplatz. Nur kläre so etwas mal in einer fremden Sprache, in einem fremden Land, mit zwei kleinen Kindern an der Hand und null Vorwissen von vorherigen Geschehnissen…

 

Etwas schönere Momente habe ich am Wochenende vom 25.11-26.11.2017 erlebt. Für mich ging es mit ein paar Mädels nach Paihia, Bay of Islands. Die Mädchen kannte ich mal wieder vorher nicht (diese Abenteuerlust wird langsam zur Gewohnheit 😉 ) aber wir hatten unglaublich viel Spaß. Diesmal keine Französinnen, sondern eine Finnländerin und zwei Amerikanerinnen. Leider war das Wetter nicht wirklich gut, was wir daraus gemacht haben gibt es hier zu lesen.

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Gefeiert:

Den Geburtstag meines Papis, alleine ohne ihn 😦 Obwohl ich dir schon gratuliert habe,  möchte ich dir noch einmal alles alles Liebe und Gute von ganzem Herzen wünschen! Du bist die wichtigste Person in meinem Leben und ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun würde. Ich kann es kaum erwarten, dich und Tom im März hier in Neuseeland in Empfang zu nehmen und euch endlich wieder in die Arme zu schließen. Ich habe dich ganz doll lieb!! ❤ Tausend Küsse und Umarmungen nach Deutschland !!

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Vermisst:

Heimweh hatte ich eigentlich gar nicht, nur an Papas Geburtstag, da habe ich schon viel an zuhause gedacht! Insgesamt geht es mir aber sehr sehr gut und ich genieße mein Leben in vollen Zügen 🙂 Vor allem, weil das Wetter langsam so richtig schön wird und diese ganze Sonne und warme Luft gibt mir so viel Lebensfreude. Es st schön mal wieder Sommer im Alltag zu genießen 😉 Da kann sich das liebe Deutschland noch ne Scheibe abschneiden !!

Gedacht:

Wie ich über meine Entscheidung denke, als Au-Pair in Neuseeland zu arbeiten und jede Menge reflektiert, warum ich das getan habe und ob meine Gründe berechtigt waren. Mehr dazu gibt es hier. Was mich ebenfalls stark beschäftigt hat, ist die Tatsache, dass ein Auslandsaufenthalt gesellschaftlich sehr stark normalisiert und heruntergespielt wird. Wenn ich Vergleiche ziehe zwischen meinen Gedanken vor der Abreise und jetzt, mit Freunden über ihre Erfahrungen spreche, wird mir bewusst, wie gedankenlos und blauäugig man an die Sache heran geht. Jeder geht ins Ausland, oder zumindest fast jeder, ein Großteil der Schulabsolventen. Es ist Normalität für ein Jahr sich von Freunden und Familie zu verabschieden und in die große weite Welt zu ziehen. Das sollte es aber nicht sein. Ganz im Gegenteil: Es ist mutig, großartig, unglaublich besonders und absolut nicht selbstverständlich. Ich hoffe, dass sich das Verständnis für einen Auslandsaufenthalt wieder etwas mehr normalisiert und man es nicht für gegeben nimmt.

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monthly review: Oktober

Wow, ich kann nicht glauben, das mein erster Monat schon vorbei ist. Das ging so unglaublich schnell!! Zeit, die ersten Wochen nochmal Revue passieren zu lassen:

Erlebt:

Flug von Hamburg nach Sydney über Dubai und Hongkong. Fast 30 Stunden unterwegs, einmal an das andere Ende der Welt. Kommt mir vor, als wäre das schon vor Jahren geschehen und nicht erst vor ein paar Wochen. Wie mein Flug verlief und wie die Abschiedssituation für mich war, gibt es in diesem und diesem Post zu lesen.

Sydney. 4 1/2 Tage in dieser tollen Stadt. Und ich habe wirklich ein straffes Sightseeing Programm durchgezogen, damit ich möglichst viel sehe. Eine Junge aus meinem Hostelzimmer meinte an meinem letzten Tag zu mir: „Ich glaube, du hast in diesen 4 Tagen mehr erlebt und gesehen von der Stadt als ich in meinem drei Monaten.“ Und vermutlich hat er Recht.. Meine Erlebnisse lassen sich in 4 anderen Posts wiederfinden: Tag 1, Tag 2, Tag 3 und Tag 4.

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Flug von Sydney nach Auckland und das erste Kennenlernen mit meiner Gastfamilie. Was wirklich aufregend war. Aber ich wurde so herzlich willkommen geheißen, das ich mich auf Anhieb wohlgefühlt habe und es immer noch tue.

Meine erste Autofahrt auf der falschen Straßenseite. Ich habe mich ein bisschen in meine allererste Autofahrt und Fahrstunde zurückversetzt gefühlt. Mittlerweile ist es gar nicht mehr schlimm und ziemlich normal.

Ein Ausflug mit meiner Gastfamilie nach Bethells Beach, was wirklich traumhaft schön war. ❤

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Mein erster Wochenendtrip mit wildfremden Menschen, ganz spontan. Ich habe mich glaube ich noch nie so abenteuerlich gefühlt!! 😉 Was genau ich erlebt habe und wo es für mich hinging steht in diesem Blogpost hier: „Napier -Gisborne“.

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Gefeiert:

Labour Day: mein erstes Wochenende war gleich ein langes und ich hatte zusätzlich den Montag frei, den ich auch tatsächlich zum Erholen gebraucht habe.. 😉

Halloween: wird hier tatsächlich gar nicht so zelebriert. Am Nachmittag habe ich ein paar verkleidete Kinder herumlaufen gesehen, das war’s dann aber auch schon 🙂

 

Vermisst: 

Ich muss sagen, mit dem Heimweh geht es eigentlich. In Sydney habe ich mich schon teilweise sehr alleine gefühlt. Dadurch, dass ich aber so unfassbar herzlich aufgenommen wurde in meiner Familie ging es mir bis jetzt noch nicht einmal wirklich schlecht. Es gibt so Momente zwischendurch, wenn ich zum Beispiel Papas Auto hier irgendwo sehe oder hier gibt es auch z.B. sehr viele Frachtcontainer mit der Aufschrift „Hamburg“ oder halt andere Kleinigkeiten, die einen einfach so im Alltag überrumpeln, dann bin ich schon mal ein bisschen wehmütig und denke darüber nach, wie schön es doch zuhause, in Deutschland, in Hamburg und Lübeck und selbst in Bad Oldesloe ist 😉