Sightseeing: 48 Stunden in Auckland – inklusive Geheimtipps

Wie ihr bereits wisst sind Papa und Tom nach Neuseeland geflogen, um mich besuchen zu kommen. Bevor wir unseren Roadtrip gestartet haben (hier, hier & hier) haben wir noch etwas Zeit zusammen in Auckland verbracht. Die beiden sind Freitag morgen um 10.50 Uhr gelandet und wir sind erstmal zu mir gefahren, da Papa mir ein paar Winterklamotten einpacken musste 😉 Um alles zu sortieren und um erstmal anzukommen haben wir kurz etwas Zeit bei mir verbracht, bevor wir dann zu um 14 Uhr nach Auckland ins Zentrum gefahren sind, damit die in ihr Hotel (Grand Mercure – sehr zu empfehlen!) einchecken und schnell duschen konnten. Danach ging auf eine kleine Sightseeing Tour durch Auckland. Einen weiteren Sightseeing Post gibt es bereits hier.

  1. Queen Street – Ein Bummel durch die Queen Street gehört bei jedem Auckland-Besuch dazu, am besten man fängt beim Britomart (BHF) an und wandert hoch bis zum Aotea Square. Auch einen Abstecher in die Queen Arcade lohnt sich aufgrund der schönen Architektur (nicht wirklich wegen der Geschäfte)
  2. Aotea Square – das ist der Platz mit dem riesigen Holzpferdekopf (oder was es auch immer sein soll 😀 ). Hier befindet sich die Town Hall, ein Theater und ein riesiges Spielezentrum mit Kino, Bowling, Labyrinth, Minigolf, Spielautomaten, Foodcourt, Restaurants, und und und …
  3. Viaduct & North Wharf – hier befindet sich der Hafen und ein Restaurant/Bar/Café reiht sich an das nächste. Das schönste ist jedoch diese Urlaubsstimmung die hier herrscht 🙂
  4. Mount Eden – schon mal auf der Kante eines Vulkans gestanden? Nein? Dann nichts wie hin! Der Vulkan ist zwar schon lange inaktiv und grün bewachsen, aber der Krater ist immer noch sehr beeindruckend. Besonders schon ist auch die Aussicht, die man auf die Stadt hat 🙂
  5. Devonport – liegt im Norden von Auckland und man kann eine Fähre nehmen (ist schneller und günstiger, führt regelmäßig wie die Züge/Busse & zählt ebenfalls als öffentliches Verkehrsmittel). Hier befinden sich viele süße Boutiquen, Cafés, ein Hafen und ein kleiner Strand. Definitiv einen Spaziergang oder auch eine Segway Tour wert (Tom und Papa waren ganz begeistert )!!
  6. Ponsonby – auch Aucklands Szeneviertel sollte nicht ausgelassen werden bei einem Besuch der Stadt. Hier gibt es unheimlich viele Concept-Stores und Bars. Auch von hier hat man zum Teil eine echt schöne Sicht auf Aucklands Skyline. Entweder führt man dort mit dem Auto hin oder nimmt den Bus.
  7. Mission Bay – dort sind wir abends auch noch einmal mit Papa und Tom hingefahren für einen Mini-Strandspaziergang. Außerdem wird man hier gut fündig auf der Suche nach einem Café oder Restaurant (wenn man denn jemals ernsthaft auf der Suche sein kann, weil ganz Auckland mit Cafés gesäumt ist 😉 ).
  8. Skytower – Am besten bei Sonnenschein und strahlendem Wetter, aber die Fahrt nach oben (z.B. ins Café) lohnt sich, denn man bekommt den besten Blick über die gesamte Stadt.

Während wir durch Auckland geschlendert sind, haben wir natürlich auch ein paar coole Highlights entdeckt, die ich auch gerne hier teilen möchte:

  • Cafe „Imperial Lane“ – zugegeben das Café ist ziemlich versteckt in einer Seitengasse, daher habe ich es auch vorher noch nicht gesehen, aber das industrielle Ambiente kombiniert mit der edlen Einrichtung macht das Café zu einem echten Insider-Tipp. Der Kaffee ist hier übrigens hervorragend. 7 Fort Lane, 1010 Auckland. 
  • Designer Store – leider weiß ich den Namen nicht mehr und konnte ihn auch nicht online ausfindig machen, aber der kleine Designer Sale Shop liegt auf dem Weg von der Queen Street in den Albert Park hoch, wenn man die „Victoria Street West“ nimmt auf der linken Seite an einer Ecke. Er ist relativ klein, hatte aber Marken wie Moschino, DKNY, Hilfiger, Dolce&Gabbana, Michael Kors und viele mehr zu bieten. Für Damen und Herren 😉
Advertisements

Auckland: Shakespear Regional Park

Ich weiß, es war in der letzten Zeit etwas ruhiger, das liegt vor allem daran, dass ich gesundheitlich etwas geschwächelt habe. In der Nähe von Kindern ist das Ansteckungsrisiko ja immer recht hoch, wenn diese in den Kindergarten oder sonst wohin gehen. Aber mittlerweile geht es mir wieder gut, ich habe nur einen einzigen Tag mit der Arbeit ausgesetzt und bemühe mich nun, wieder regelmäßiger zu updaten 😉

Noch bevor ich krank geworden bin, ging es mit ein paar meiner Freunde in den Shakespear (ja ohne „e“ am Ende) Regional Park, der etwas eine Stunde Autofahrt oberhalb von Auckland liegt. Dieser eignet sich perfekt für einen Tagesausflug zum Wandern, Baden und Relaxen. Der Park ist relativ groß und enthält mehrere befestigte Tracks zum Wandern/Spazieren, die alle jeweils um die 1-2 Stunden lang sind. Ringsherum gibt es jede Menge schöne Sandstrände – Schwimmen mit Blick auf die Skyline von Auckland ist hier garantiert 😉 Außerdem gibt es ein Wildlifereserve, in dem man mit Glück den einen oder anderen exotischen für Neuseeland typischen Vogel entdecken kann. Außerdem befindet sich hier auch der „bekannte“ (für neuseeländische Verhältnisse bekannt 😀 ) Bilderrahmen in Lebensgröße. Bei dem haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen eine Familienfoto zu machen 🙂

 

 

Let’s talk about: Ausgehen in Neuseeland & meine Top 5 Bars in Auckland

Neuseeland ist bekannt für seine spektakuläre Natur und die vielen Möglichkeiten Abenteuer und Adrenalinkicks zu erleben – aber wie sieht eigentlich das Nachtleben aus? Das ist doch schon ziemlich anders, als in anderen Teilen der Welt.

Riesenclubs und betrunkene Jugendliche an jeder Ecke? Fehlanzeige!

So richtig „feiern“ gehen in einem Gebäude mit zehn Dancefloors, fünf Bars, tausenden betrunkenen und tanzenden Leuten und stickiger Luft kann man hier nicht. Was ich persönlich aber auch gar nicht so schlimm finde, denn so wirklich in den Club feiern gehen ist nicht so mein Ding. Zu überfüllt, zu laut, zu stickig, zu teuer und zu viele komische Leute – das fand ich eigentlich nur „toll“ als ich gerade 16 war und es dann legal war sich dort aufzuhalten… richtig cool halt..

Ausgehen beschränkt sich hier eher auf Restaurants, Bars und Pubs. Aber nicht mal überall bekommt man Alkohol. Alle Bars brauchen eine gesonderte Lizenz, um Alkohol auszuschenken. Wenn diese nicht vorhanden ist, gilt oft „BYO“ was bring your own bedeutet. Und ja, man darf tatsächlich seinen eigenen Alkohol mitbringen und diesen vor Ort verzehren. In der Regel zahlt man dem Wirt 2$ für ein Glas. Das lohnt sich vor allem, wenn man Geld sparen will, denn die Getränke in Restaurants sind sogar noch teuerer als in den Shops, wo es schon ziemlich teuer ist! Bleibt also mehr Geld für Speisen 😉

Viele Aucklander gehen mit ihren Freunden und Arbeitskollegen auf „After-Work-Drinks“ aus, was bedeutet, dass die Lokale selbst in der Woche spät abends hoffnungslos überfüllt sind und man häufig auf einen freien Tisch warten muss.

Wenn man so gar nicht auf das typisch europäische Clubleben verzichten kann, muss man nach Hostels mit hauseigenen Clubs Ausschau halten. Die sind meistens im Keller, recht teuer und etwas heruntergekommen, aber wirkliche Alternativen gibt es nicht 😉 Das „Base-Hostel“ in Auckland hat zum Beispiel einen Club im Keller.

Achtung bei Alkohol in der Öffentlichkeit

In Neuseeland gibt es jede Menge „alcohol-ban-areas“. Das sind überwiegend öffentliche Orte wie in Städten, Parks, Spielplätzen, andere öffentliche Einrichtungen. Sich mit einem Bier in einen Park zu pflanzen und die Abendsonne mit Freunden zu genießen ist bei uns in der Regel kein Problem. Hier sollte man das aber nicht riskieren, denn es können Strafen bis zu 200$ drohen, wenn man erwischt wird. Generell darf man ab 18 Jahren Alkohol kaufen. Ein Mindestalter für den Konsum gibt es aber in Neuseeland nicht. Achtung: Gewöhnlich zählt nur der Reisepass als Altersnachweis und nicht der Personalausweis!! 

 

Wohin in Auckland?

Es gibt einige Viertel in Neuseeland, die bekannt für ihre Restaurant- und Barszene sind:

Britomart – das Viertel neben dem gleichnamigen Hauptbahnhof ist erst in den letzten Jahren entstanden und gehört zu den angesagtesten Gegenden zurzeit. Die früher als Lagerhäuser dienenden Gebäude sind umgebaut worden und man findet dort heutzutage viele Luxusboutiquen und alternative Restaurants, Cafés und Bars. Mein Favorit ist „The Store„. Leider sind die Öffnungszeiten nicht besonders lang (nur bis späten Nachmittag), daher lohnt es sich eher hier zum Lunch oder zum Kaffee trinken herzukommen. Empfehlen kann ich hier den Matcha-Latte und den Salat mit Mozzarella Käse.

Viaduct – liegt quasi um die Ecke des Britomarts Viertels und ist bekannt für die vielen Bars mit einer tollen Aussicht auf den Hafen mit seinen Luxus-Yachten. Hier ist es auch unter der Woche immer sehr sehr voll! Meine Favoriten sind Dr. Rudis – hier gibt es die leckersten Pizzen (auf jeden fall die Chicken & Bacon Pizza mit karamellisierten Zwiebeln probieren, so gut!!!) und Share-Platten für mehrere Personen, sowie eine leckere Auswahl an Weinen und Cocktails! Wenn man Glück hat, bekommt man Plätze auf der Terrasse und hat eine tolle Aussicht auf den Hafen! Vor allem bei gutem Wetter ein Traum! Direkt unter Dr. Rudis befindet sich „The Nightingale„. Auch hier gibt es super leckere Weine und Cocktails, Biere und andere Getränke sowie sehr leckere Burger und weitere Gerichte. Trotz der guten Lage nicht allzu überteuert!!

North Warf– Wenn man vom Viaduct über die kleine Brücke spaziert ist man im North Warf Viertel. Hier befinden sich in alten Fischerschuppen die angesagtesten Restaurants mit toller Atmosphäre. Hier waren Hanjo und ich zum Beispiel im „Marvel Bar & Grill„. Besonders lecker ist der „coconut mojito“ und das Knoblauch-Baguette! Egal für welches Restaurant man sich hier entscheidet (es befindet sich eine lange Reihe mit ausschließlich Cafés und Bars und Restaurants) sollte man auf jeden Fall eine Jacke abends mitnehmen, da man so nah am Wasser sitzt und der Wind immer so schön herüber weht 😉 Kann also etwas kühl werden abends.

Ponsonby– Ein weiterer sehr lebendiger Abschnitt mit Bars und Restaurants ist Ponsonby. Hier gibt es von Italienisch über chinesisch bis hin zu veganer Küche alles was das Herz begehrt! Gute Kritiken habe ich bis jetzt über das „Prego“ (italienisch) gehört, habe es aber noch nicht geschafft dort mal hinzugehen.

Waiheke Island – Gut zugegeben es ist nicht ganz das Auckland Zentrum und man muss nochmal ordentlich Geld für die Fähre hinblättern. Aber hier auf Waiheke Island (was offiziell zu Auckland gehört) gibt es unzählige preisgekrönte Boutique-Weingüter mit den leckersten Speisen und Getränken! Bis jetzt war ich nur im „Cable Bay„. Von dort hat man eine tolle Aussicht auf die Skyline von Auckland. Also Freunde schnappen, Hot Seat Deal für 10$ nach Waiheke Island buchen und sich gemütlich auf die Sitzsäcke auf der Rasenfläche des Weinguts legen und ein Glas Wein beim Sonnenuntergang genießen!!

 

Personal Travelguide: Waiheke Island (Auckland)

Hanjo und ich haben es diesen Monat auch endlich nach Waiheke Island geschafft, nachdem ich das Ganze schon direkt nach meiner Ankunft in Neuseeland geplant hatte und aber irgendwie nie dazu gekommen bin. Waiheke Island liegt nur eine 30-minütige Fährenfahrt von Auckland entfernt und ist bekannt für seine Traumstrände und Boutique-Weingüter – wenn das nicht mal ganz laut meinen Namen schreit 😉 Ich Idiot habe natürlich mein Handy im Auto liegen gelassen und es auch erst gemerkt, als die Fähre losgefahren ist. Daher musste ich dieses Mal Hanjos Handy nutzen und leider ist die Farbsättigung und die Schärfe der Bilder nicht so wie sonst. Ich habe schon versucht, diese etwas anzupassen, aber gegen den grauen Himmel kam ich einfach nicht an. Also wir hatten nicht das allerbeste Wetter, es war warm (richtig heiss sogar) aber der Himmel war eher bewölkt, allerdings nicht grau, wie es auf den Bildern aussieht 😉

Anfahrt:

Nach Waiheke kommt man nur mit der Fähre. Es gibt eine Passenger Fähre die von Auckland Central und Devonport (Auckland Norden) ablegt. Von Auckland Central kostet die Fahrt Hin- und Zurück 38$ und dauert ca. 30 Minuten. Mit der AT Hop Card (Bahnkarte) kostet eine Fahrt 11.50$ und zusätzlich gibt es ein gewisses Kontingent für 10$ pro Fahrt. Das ganze nennt sich „Hot Seat Deal“, wird nur zu bestimmten Zeiten angeboten und sollte man mindestens 1-2 Wochen im Voraus über das Internet kaufen.

Sightseeing:

Auf Waiheke kommt man relativ schnell (20-30 Minuten) zu Fuß vom Fährterminal in die kleine Innenstadt von Oneroa und ich kann nur sagen dieser Ort und ich – es war Liebe auf den ersten Blick!! Voller süßer Cafés, Kunst- und Schmuckgallerien, tolle Boutiquen und alles so schön, individuell und besonders!! Zum Teil etwas alternativer und die perfekte Mischung aus chic und lässig, aus Hippie und High Society. Der Ort hat mich von der Atmosphäre und Aufmachung etwas an Sylt erinnert, nur in hügeliger Form 😉 Dort kann man auf jeden Fall schon eine gute Zeit verbringen mit bummeln, Kaffee trinken und Ausblick genießen!

Der Oneroa Beach ist auch sehr schön. Dort haben Hanjo und ich einen kleinen Strandspaziergang gemacht und wollten uns dann ursprünglich bei Ebbe auf den Weg zum Little Onetangi Bay machen, der quasi daneben liegt und nur durch Felsen getrennt ist. Bei Ebbe kann man den Weg durch die Felsen nehmen und kommt auf den Weg an Mini-Strandabschnitten vorbei, die normalerweise unter Wasser sind. Weil es dort so traumhaft schön, einsam und ruhig war, haben wir beschlossen dort zu bleiben und nicht noch weiter zu laufen, da die beiden Strände doch recht touristisch sind.

Das Cable Bay Vineyard ist so ziemlich das bekannteste und touristischere Weingut. Allerdings war es auch das, was wir zu Fuß am Besten erreichen konnten, da es nur 15 Minuten von der Innenstadt bzw. 15 Minuten vom Fährterminal entfernt liegt. Dort waren wir zur Mittagszeit Lunch essen und ein Glas Wein trinken. Es gibt zwei Restaurants einmal den „Dining Room“, welcher exklusivste und preisgekrönte Küche anbietet und „The Verandah“, in der es eher leger ist und mehr kleine Gerichte und Snacks angeboten werden, wie Käseplatten, Pommes, Pizza, Garlic Bread,…

Der Wein war wirklich sehr lecker und preislich nicht teurer, als woanders. Von der Karte waren wir nicht so begeistert, denn wir waren im The Verandah und die Speisen waren alle lecker aber weder groß noch besonders und dafür waren die 30$ (Pizza) und 11$ (kleine Pommes) nicht angemessen. Daher mein Tipp: Picknickdecke mitnehmen, am Counter ein Glas oder eine Flasche Wein bestellen (und gleich bezahlen) und dann auf die Wiese chillen und die tolle Aussicht auf die Skyline von Auckland genießen. Vor Ort gibt es auch Decken und Sitzsäcke, aber die sind immer schnell vergriffen. Dort haben Hanjo und ich dann auch noch mehrere Stunden verbracht und Wein getrunken, die Stimmung genossen und bei einer Hochzeit, die dort stattfand zugeschaut 🙂

Übernachtungsmöglichkeiten:

Auf Waiheke ist alles recht teuer. Es gibt eine B&B’s und Apartements aber zu horrenden Preisen. Womöglich perfekt für die Einheimischen als nettes Weekend-Getaway, aber für uns als AuPairs oder auch Backpacker würde ich empfehlen nur einen Tag dort zu verbringen und abends mit der Fähre zurückzufahren. Zumal die Fähren bis nach Mitternacht verkehren.

Fortbewegungsmittel:

Auf der Insel gibt es Busse, Taxen und Verleihe für Fahrräder, Scooter und Autos. Dazu kann ich leider nichts sagen, denn wir haben beschlossen unseren Tag eher auf das Zentrum zu fokussieren und dort ist alles zu Fuß innerhalb einer halben Stunde erreichbar. Eine andere Alternative wären den Sightseeing Hop-On-Hop-Off Bus zu nehmen und alle Highlights der Insel an einem Tag zu entdecken.

Ich habe ein Stück weit mein Herz an Waiheke Island verloren, da dieses „Lifestyle-Gefühl“ zur Abwechslung mal wieder nett war!! Und ich werde ganz bestimmt noch einmal zurückkommen!

Auckland – Meine persönlichen Lieblingsstrände

Wusstet ihr das man nirgendwo in Neuseeland weiter als 128km von einem Strand entfernt sein kann? Und ganz Neuseeland ist mit Stränden umrahmt – von Paradiesstränden mit weißem Pudersand und türkisfarbenen Meer zu schwarzen magnetischen Black Sand Beaches mit hohen Wellen, die eingebettet in saftige grüne Berge liegen. Neuseeland ist so vielseitig wie kein anderes Land und genauso sind auch seine Strände ❤ Da es viel zu viele gibt, kommen hier nur meine Top 5 aus Auckland:

Takapuna Beach – liegt im Norden von Auckland und ist meine Nummer 1. Hier herrscht absolutes Urlaubsfeeling, es gibt viele Schattenplätze, um sich vor der gefährlichen neuseeländischen Sonne zu schützen, eine Strandpromenade mit Cafés und einen riesigen Spielplatz für die Jungs. Davon habe ich auch schon hier berichtet.

Maereatai/Beachlands – Hier komme ich auch besonders gerne hin, denn das Wasser ist einfach so perfekt türkis und flach und nebenan gibt es ein ganz süßes Café „Bach’n’Café“, in dem es das leckerste Avocado Toast gibt!!

Bethells Beach – Mein liebster Black Sand Beach in Auckland. Es ist eine ganz schöne Fahrt dorthin, daher war ich auch erst einmal dort, gemeinsam mit meinen Gasteltern. Aber dieser Strand lohnt sich, es ist so atemberaubend schön dort und lädt zu kleinen Wanderungen ein ❤

Waiuku Beach – Der Strand ist nur 5 Minuten von Hanjos Gastfamilie entfernt und ebenfalls ein Black Sand Beach mit meterhohen Wellen, eingebettet in grüne Berge und in der Nähe ist auch ein Wasserfall. Könnt ihr sehen, wie schön der Sand glitzert? ❤

Omana Regional Park – Quasi nebenan vom Maeretai Strand. Hier komme ich am liebsten mit den Jungs her, da das Wasser ziemlich flach ist und dieser etwas geschützt in einer Bucht liegt, also ziemlich sicher ist für kleine Kinder. Außerdem gibt es Millionen an Muscheln zu sammeln und zwei Spielplätze nebenan! Perfekt für einen Strandtag mit den Beiden!

img_9863img_9843

Quelle: Titelbild

Auckland – Top 7 Spielplätze in Auckland

Ja, Spielplätze sind wieder zu einem festen Bestandteil meines Alltags geworden. Leider nicht ganz, um selber herumzutoben, sondern eher um die Jungs zu bespaßen und mal ein paar Minuten Pause zu genießen, dennoch bin ich maßlos begeistert von den neuseeländischen Spielplätzen. Ohne Witz, das ist das Paradies auf Erden für Kinder. Einer größer, besser und beeindruckender als der Andere, als würde es einen Wettbewerb gegeben haben, wer den tollsten Spielplatz bauen kann. Da ja mittlerweile auch andere AuPairs den Weg hierher finden, dachte ich, ist das nun eine gute Gelegenheit, um mal meine Top 5 zu teilen. (Denn da hat man als AuPair mal mehr als nur ein paar Minuten Pause 😉 ) Leider sind die Bilder nicht von mir, da ich die Spielplätze nicht fotografiert habe, aber wir waren auf allen persönlich und das sind meine absoluten Favoriten:

  1. Takapuna Beach Playground; Wo? – Gould Reserve, The Strand, Takapuna (North Shore) Besonderheit ? – Riesiger Turm mit drei verschiedenen Rutschen, Tunnel und Kletternetze in schwindelerregender Höhe, Wasserspielbereich, Hamsterrad, Schaukeln, Trampolin, Hängematten und das alles direkt an einem der schönsten Strände ! Bildschirmfoto 2018-02-11 um 21.16.09 Quelle: Bild
  2. Onepoto Domain; Wo? – Sylvan Ave, Northcote (Northshore) Besonderheit? – riesige Parklandschaft mit verschiedenen Spielplätzen, Seilbahn, „Geheimwege“ durch die Büsche, riesiger Bike und Scooter Fahrweg mit Hügeln, Rampen, Kreiseln, Verkehrsregeln (speziell für kleine Kinder, da fahren keine „coolen“ Jugendliche mit ihren Skateboards herum)  Quelle: Bild 1 und Bild 2
  3. One Tree Hill Playground; Wo? – 670 Manukau Road, Royal Oak (Süden von Auckland) Besonderheit? – Baumhaus, Eisenbahn, Klettergerüste, Brücken, Seilbahn, Skateboard Rampen, Volleyballnetze und das im wunderschönen One Tree Hill Park mit dem anschließenden Cornwall Park – einer meiner liebsten Plätze ❤ Bildschirmfoto 2018-02-11 um 21.23.12.pngQuelle: Bild
  4. Potters Park; Wo? – Balmoral Road, Mount Eden (Zentrum) Besonderheit? – Wasserspielplatz, quasi ein Wasserpark für die Kleinen und das kostenfrei Bildschirmfoto 2018-02-11 um 21.27.04Bildschirmfoto 2018-02-11 um 21.27.21                            Quelle: Bild 1 & Bild 2 
  5. Tūī Glen Reserve; Wo? 2 Claude Brookes Drive, Henderson (West-Auckland) Besonderheit? Pyramiden Türme mit Rutschen, Vogelnester (für Kinder, nicht für Vögel 😉 ) Zwei Seilbahnen um Rennen zu veranstalten, Baumhaus Bildschirmfoto 2018-02-11 um 21.28.22.pngQuelle: Bild
  6. Allenby Park; Wo? Direkt bei mir um die Ecke 😉 Allenby Road, Papatoetoe (Süden) Besonderheit? Wasserspielbereich, Klettergerüst, Schaukeln, Skate-Area, Kletterturm Bildschirmfoto 2018-02-11 um 21.29.32Bildschirmfoto 2018-02-11 um 21.29.47Quelle: Bild 1 & Bild 2 
  7. Snake & Ladders Park; Wo? – 8R Bradley Drive, Farm Cove (Osten von Auckland) Besonderheit? – Kennt ihr noch das Brettspiel Schlangen und Leitern? Das habe ich als Kind immer mit meiner Oma gespielt, wo man immer Würfelt und vorrücken darf und dann mal eine Leiter hochklettern (Vorsprung) bzw. eine Schlange herunterrutschen (Rückschlag) konnte/musste und wer als erster ins Ziel kam hat gewonnen. Der Spielplatz stellt dieses Spiel als Version für Menschen dar. Man ist quasi die Spielfigur und auch wenn man nicht das Spiel spielt, haben die Jungs einen Heidenspaß von Feld zu Feld zu hüpfen und durch die Tunnel zu kriechen/rutschen und Leiter hochzuklettern. Ein wahr gewordener Traum. Das war damals mein absolutes Lieblingsspiel 😉 Quelle: Bild 1 & Bild 2Bildschirmfoto 2018-02-11 um 21.36.12Bildschirmfoto 2018-02-11 um 21.37.17.png

Auckland – 5 activities for public holidays

Die Ferien habe ich endlich überstanden, Archie geht wieder in den Kindergarten und Jasper jetzt auch für zwei Tage die Woche und ich bin heilfroh! Wie ich ja bereits in meinem Post „Wenn die Motivation flöten geht“ erzählt habe, bin ich in den Ferien extrem an meine nervlichen und emotionalen Grenzen gekommen und wusste teilweise nicht mehr weiter. Die Jungs waren so frech und respektlos, was meiner Meinung daran liegt, das Archie überhaupt nicht damit klar kommt, einen anderen Tagesablauf zu haben und sich generell schnell langweilt. Und Jasper? Ja der kopiert halt alles, was sein großer Bruder macht. In den Ferien musste ich dann ganz schön kreativ werden, was unsere Aktivitäten anging, um die beiden bei Laune zu halten, aber von der Anstrengung her nicht zu überfordern. Und da ich gemerkt habe, dass ich nicht die Einzige bin, die diese Entertainment-Probleme hatte, dachte ich mir fasse ich hier mal 5 Aktivitäten zusammen, denn mittlerweile stoßen hier immer mehr AuPairs auf meinen Blog, was mich natürlich freut! 🙂

Hier also 5 Ideen für die Ferien, die Geld kosten: (Es wird einen zweiten Teil geben mit kostenlosen Ideen)

  1.  Zoo – Der Tierpark ist groß genug, um dort einen ganzen Tag zu verbringen und der Eintrittspreis angemessen, nicht zu überteuert!
  2. Stardome – Ein Planetarium. Der Eintritt kostet für Kinder nur 1$ und für Erwachsene 2$. Es ist nicht besonders groß, aber für Kinder faszinierend und recht interaktiv gestaltet. Die Jungs freuen sich schon, wenn sie ein paar Hebel betätigen, Knöpfe drücken und auf Displays herumwischen können und immer etwas neues passiert. Befindet sich im One Tree Hill Park und nebenan ist ein riesiger Spielplatz. Perfekt um so einen halben Tag herum zu bekommen.
  3. Chipmunks Indoor Park – Vor allem auch bei Regen geeignet. Kinder müssen nur 7-8$ Eintritt bezahlen und können stundenlangen Spaß haben. Die Eltern kommen kostenlos mit hinein und können sich gemütlich hinsetzen, einen Kaffee trinken und ihre Kinder beim Spielen beobachten.
  4. Butterfly Creek – ist eine riesige Anlage nähe des Airports mit zooähnlichen Bereichen (bspw.: Schmetterlingshaus), Dinosaurierpark, Spielplätzen, Wasserfällen und und und. Man muss zwar auch einen nicht ganz günstigen Eintrittspreis bezahlen aber lohnt sich bei gutem als auch bei schlechtem Wetter.
  5. Kino – gibt es massenhaft in Auckland verteilt. Ich würde ein Kino in den Vororten empfehlen, da diese nicht so überlaufen, sehr modern und meistens ein winziges kleines Bisschen günstiger sind als die ganz Zentralen.