Tag 2: Wellington

Unsere erste Nacht im Auto bei kalten Temperaturen haben wir auch gut hinter uns gebracht. Wir sind zwar noch nicht auf der Südinsel wo es so richtig kalt ist, aber im Süden der Nordinsel. Wir haben uns schon auf eine kalte Nacht vorbereitet und ich hatte eine Mütze auf, Handschuhe und Wollsocken an in meinem Schlafsack und die Handschuhe und die Mütze habe ich im Halbschlaf ausgezogen, da mir das viel zu warm wurde. Daher bin ich guter Dinge, dass ich mit notfalls noch mehr Kleidungsschichten oder sogar meiner Winterjacke auch im Auto schlafen können, wenn wir auf der Südinsel sind.

Unseren Tag haben wir um 7 Uhr morgens begonnen. Wir sind dann gegen 8 Uhr nach Wellington gefahren.

Unseren ersten Stop hatten wir auf dem Mount Victoria – mit einer Lunch-Pause.

Danach sind wir mit dem Cable Car gefahren und durch den botanischen Garten hinunter gelaufen – zurück in die Stadt.

Genauer gesagt zum Parlament. Dort haben wir um 14 Uhr eine Führung gebucht.

Nach der einstündigen Führung sind wir etwas durch die Stadt geschlendert, haben einen Kaffee getrunken und sind Richtung Hafen und ganz spontan entschlossen uns noch eine Ausstellung im Te Papa Museum anzuschauen.

Danach sind wir im Hotel eingecheckt. An der Stelle: Danke Papa für die spendierte Hotelnacht 😉 Untergekommen sind wir im Grand Mercure.

Dann haben wir uns auf den Weg gemacht zum Chow Restaurant, nur Hanjo war mal wieder verpeilt und hat seinen Ausweis nicht eingepackt 😀 #typischHanjo

Aus diesem Grund gab es dann nur einen Burrito auf die Hand, der war aber auch lecker 😀

Im Hotel sind wir dann erstmal in den Pool gesprungen und haben etwas in der Sauna entspannt. In den superschönen Hotelbademänteln und Schlappen ging es dann erstmal durch das Hotel 😀

Während ich das grade schreibe, haben wir unsere Champagnerflasche geöffnet, die Hanjo von seiner Gastmutter als Abschiedsgeschenk bekommen hat, und da wir die leider nicht verschließen können, haben wir wohl keine andere Wahl, als sie auszutrinken 😉 😀

So, wir genießen jetzt unsere Nacht im Luxus, bevor wir morgen wieder in den Camping-Lifestyle switchen! Prost & Gute Nacht!

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Roadtrip Auckland – Wellington: Pt. II

In dem ersten Beitrag zu unserem Roadtrip ging es um alle allgemeinen Infos zu den Flügen, der Planung und dem Reisezeitraum (hier). Gestern habe ich dann über unsere ersten drei Tage in Coromandel, Hobbiton und Rotorua berichtet (hier). Heute geht es nun weiter mit Tag 4-6 und unseren Zielen Taupo, Napier und Martinborough.


Tag 4: Rotorua – Taupo

Taupo, eine Stadt im Zentrum der neuseeländischen Nordinsel, ist für ihre Lage am See und Outdoor-Sportarten wie Angeln oder Jetboot-Fahren bekannt. Das Wasser des weitläufigen Lake Taupo, eine vulkanische Caldera, fließt in die Huka-Fälle, spektakuläre, kristallblaue Kaskaden, die man über Wander- und Radwege erreichen kann. Rund um Taupo befinden sich heiße Quellen, zum Beispiel im Craters-of-the-Moon-Reservat.

Wikipedia 

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Von Rotorua ging es morgens früh los nach Taupo. Da man aber nur ca. eine Stunde Fahrt benötigt, hatten wir ziemlich viel Zeit in Taupo den Tag über. Die wir aber auch alle Mal gebraucht haben, da wir schon wieder gefühlt hunderte Aktivitäten gemacht haben 😉 Und Taupo gehört nach wie vor zu meinem allerliebsten Ort auf der neuseeländischen Nordinsel!! ❤

What to do:

  • In Taupo gibt es jede Menge zu entdecken. Unser erster Stopp war gleich bei den bekannten „Huka Falls„.
  • Für mich ging es dann mit dem Auto weiter. Tom und Papa habe ich allerdings schon vorher mit einer Luftmatratze bewaffnet rausgelassen. Die beiden sind nämlich auf eine kleine Float-Tour auf dem Waikato River gegangen. Das hatte ich ja bereits mit Hanjo, Alex und Jasmin gemacht. Da wir dieses mal aber nur ein Auto haben, habe ich den beiden den Vortritt gelassen und bin gleich in das warme Wasser der Hot Pools gesprungen und habe dort gewartet.
  • Womit wir auch schon beim nächsten Programmpunkt sind: Hot Pools Taupo. Hanjos absoluter Lieblingsort – Und meiner vielleicht auch 😉 Dort haben wir eine ganze Weile gebadet, bevor es für uns zurück in Richtung Hafen ging..
  • Denn wir hatten uns im Voraus eine Segeltour auf dem Lake Taupo gebucht zu den Maori Rock Carvings. Im Prinzip war es die gleiche Tour, die Hanjo und ich bereits mit Lea gemacht haben nur von einem anderen Anbieter. Dieses Mal sind wir nicht mit der „fearless“ sondern mit der „Barbary“ gesegelt. Das lag aber auch nur daran, dass ich ein gutes Schnäppchen auf Bookme gefunden habe. Ansonsten gibt es keine Qualitätsunterschiede. Dieses Mal war der See aber echt unruhig und mir war auf der Rückfahrt unglaublich schlecht.
  • Das fand zwar eigentlich erst am nächsten Tag statt, aber Tom und Papa haben auch die Extreme Swing gemacht. Ich hätte es nicht erwartet, dass Tom das tatsächlich durchzieht, aber letztendlich hatten die wohl jede Menge Spaß 🙂

Where to sleep: 

Übernachtet haben wir im „The Cove“. Das Hotel liegt direkt am See und das Zimmer war wirklich sehr schön. Und das Badezimmer war einfach so riesig, mit Dusche und Badewanne und rein theoretisch hätte da auch noch ein zwei Einzelbetten hereingepasst 😀 Sehr zu empfehlen!

What to eat: 

Das erste Mal waren wir nun ohne Küche, also blieb uns als einzige Möglichkeit Takeaway oder essen gehen. Wir haben uns für letzteres entschieden und sind zum Restaurant „waterside“ gegangen, was sehr zentral am See und in der Innenstadt liegt. Bei der  Inneneinrichtung war noch etwas Luft nach oben, das Essen allerdings hervorragend. Wir hatten eine Lachsvorspeise mit Avocadomousse und Granatapfel und als Hauptgericht Burger – die Portionen waren wirklich riesig!!

Frühstücken wäre ich gerne im hoteleigenen Café gegangen, aber da sich das Menü eher auf Açai Bowls und Avocado-Toasts konzentrierte, war nichts für Tom dabei. Wir sind somit kurzerhand in die Innenstadt gefahren und im Café Baku frühstücken gegangen. Das Frühstück war mega lecker und hatte alles mögliche zur Auswahl!!


Tag 5 : Taupo – Napier

Die Stadt, die nach einem Erdbeben im Jahr 1931 wieder aufgebaut wurde, ist für ihre Sehenswürdigkeiten im Art-déco-Stil bekannt.

Wikipedia

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Aufgrund der Extreme Swing haben wir spontan noch etwas mehr Zeit in Taupo verbracht bis um halb eins ungefähr. Aus diesem Grund sind wir die fast 2 Stunden Fahrt nach Napier durchgefahren und sind unterwegs nicht noch unterwegs gestoppt. Napier ist wirklich unfassbar schön mit der sehr einheitlichen Architektur im Art-Deco Stil. Und die Menschen leben das auch wirklich. In vielen Antikgeschäften oder auch Touristengeschäften sind die Menschen verkleidet. Man bekommt überall Kleider und Schmuck und Anzüge im damaligen Stil und durch die Stadt werden Sightseeing Touren in Oldtimer angeboten. Napier ist wirklich sehr sehenswert, wenn man sich für Architektur interessiert (oder wenn man völlig in den Film „The Great Gatsby“ verliebt ist).

What to do:

  • In Napier sollte man unbedingt bummeln gehen und die ganzen kleinen Boutiquen und Antikläden auskundschafte. Hier findet man alles, was die Menschen früher getragen und genutzt haben und man fühlt sich total in die Zeit zurück versetzt. Man wartet nur darauf, gleich Leonardo DiCaprio als Gatsby um die Ecke laufen zu sehen 😉
  • In Napier gibt es außerdem eine Schwimmhalle, in der Tom und Papa Abends noch waren, da man leider im Meer nicht baden gehen kann, da es zu gefährlich ist. Die nächsten sicheren Badestrände befinden sich außerhalb der Stadt Napier.
  • Spontan haben wir auch noch eine Minigolfanlage entdeckt, die wir aber aus Zeitgründen nicht nutzen konnten.
  • Napier oder die gesamte Gegend Hawkey’s Bay ist sehr bekannt für seine Weingüter und Weine. Auch hier lohnt sich ein Besuch für ein Weintasting.

Where to sleep: 

Übernachtet haben wir „Scenic Hotel Te Pania Napier“. Es liegt an der Strandpromenade und alle Zimmer haben Meerblick. Die Zimmer sind auch hier echt großzügig und sehr schön! Auch das Frühstücksbuffet war lecker.


Tag 6: Napier – Martinborough

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Martinborough wird auch die „Stadt der Weine“ genannt – wenn ich hier nicht mal richtig bin 😉

Es gibt tatsächlich in und direkt neben der Stadt über 20 verschiedene Boutique-Weingüter. Die meisten haben sich auf den Anbau des Spätburgunders spezialisiert. Tatsächlich habe ich auch noch nie so guten Wein in meinem Leben getrunken wie in Martinborough 😉

What to do:

  • Wir sind vormittags in Napier gestartet, nachdem wir etwas ausgeschlafen haben und morgens noch einmal durch die Stadt gebummelt sind. Nach Martinborough sind es auch drei bis vier Stunden Fahrt. Aus diesem Grund wollten wir uns ein paar Orte auf dem Weg angucken. Im Nachhinein muss ich allerdings sagen, dass es schlauer gewesen wäre einfach durchzufahren, da die Orte jetzt nicht wirklich sehenswert waren. In Greytown – 10 Minuten von Martinborough – würde sich ein kleiner Halt lohnen, aber dann hat man die Strecke halt auch schon geschafft. Natürlich war es gut als Fahrer einmal sich zwischendrin zu entspannen und die Beine zu vertreten (Papa wollte nicht auf der falschen Seite fahren, somit bin ich die ganzen Zeit über gefahren), aber so drei Stunden am Stück kann man schon ganz locker machen eigentlich. Aber egal, dafür haben wir noch ein paar anderen Orte zwischen Napier und Martinborough gesehen 🙂
  • In Martinborough sind einige süße Cafés, Boutiquen und Gallerien, die auf jeden Fall einen kleinen Besuch wert sind.
  • Das Martinborough Hotel ist ein historisches Hotel, welches 1892 erbaut wurde und auch hier sollte man wenigstens einmal reinschauen oder im Restaurant essen gehen 🙂
  • Außerdem gibt es in Martinborough einen Weinshop, der alle Weine der Region anbietet und noch viele weitere kleine Gadgets.

Where to sleep: 

Geschlafen haben wir im oben genannten „Martinborough Hotel„. Das Hotel war einfach wunderschön – der perfekte Mix aus traditionell und edel. Allgemein sehr britisch, aber so gemütlich und einfach nur zum Wohlfühlen.

What to eat:

Auf jeden Fall im Restaurant des Hotels „paddock to plate„. So gut habe ich noch kein einziges Mal zuvor in Neuseeland gegessen. Die Speisekarte der Hammer, das Essen zum reinlegen, und der Wein noch viel besser als alles andere zusammen. Am liebsten wäre ich dort eingezogen, um einfach jeden Abend dort essen zu gehen 😉

Frühstücken kann man in ziemlich vielen Cafés, viele davon bieten englisches Frühstück an. Wer lieber eine etwas internationalere Auswahl haben möchte sollte im „The Village Café“ essen gehen. Das Avocado Toast ist dort sehr zu empfehlen.


Roadtrip Auckland – Wellington: Pt.I

Wie ich ja bereits in meiner monthly review vom März angekündigt habe, sind Papa und Tom endlich in Neuseeland angekommen und wir haben zwei wunderschöne Wochen zusammen verbracht und davon 10 Tage auf Tour. Es ging von Auckland bis runter nach Wellington und da das jede Menge Text geworden wäre, habe ich beschlossen, die Reise in mehrere Beiträge aufzuteilen. Den ersten Teil gibt es hier zu finden, mit allen allgemeine Infos zum Flug, der Reisezeit und der Planung inklusive eines vollständigen Reiseplanes zum „nachreisen“ 😉

Tag 1: Auckland – Coromandel 

Die Coromandel Halbinsel mit ihren unberührten Stränden, grünen Wäldern und entspannten Stimmung ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen in Neuseeland.

-Wikipedia

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In Coromandel war ich bereits schon zwei Mal, einmal gleich im neuen Jahr am 1. Januar und dann noch einmal mit Lea und Hanjo. Von daher habe ich bereits relativ gesehen und wusste, was man definitiv sehen muss und was man auslassen kann. Das ist jetzt keine Überraschung aber die wirklichen Highlights der Coromandel Halbinsel sind die Cathedral Cove und der Hot Water Beach. Was für ein Glück, dass das ganze auch noch so nah beieinander liegt.

Da Papa und Tom ja in Auckland im Hotel übernachtet haben, bin ich relativ früh aufgestanden und in die Stadt gefahren, um die beiden abzuholen. Mein großes Glück: Papa hat im Hotel nachgefragt, ob ich dort mit denen frühstücken darf und ich kann euch sagen, das Frühstück im Grand Mercure ist erste Sahne!;) Oberlecker, unglaublich besonders (es gibts sogar eine echte Wabe, aus dem du deinen Honig holst!!) und sehr vielseitig. So gut hatte ich in den letzten 6 Monaten nicht gefrühstückt und das obwohl Frühstück meine allerliebste Mahlzeit des Tages ist!

Von Auckland ging es dann also los nach Coromandel und glücklicherweise war Ostersonntag sprich kein Verkehr in Auckland, was echt eine Wohltat war! Das hieß zwar auch, dass wir uns bereits vorher mit Lebensmitteln eindecken mussten, aber das ist ja auch nicht weiter schlimm.

Unterwegs haben wir eigentlich keine Zwischenstopps eingelegt, da ich dort am Tage eher größere Aktivitäten eingeplant habe. Außerdem war ich so voller Elan, dass ich nach den drei Stunden Fahrt nicht ansatzweise Anzeichen von Erschöpfung hatte 🙂 Obwohl man auch dazu sagen muss, dass Hanjo und ich es mittlerweile gewohnt sind längere Strecken am Stück Auto zu fahren und mir das gar nichts mehr ausmacht.

What to do: 

  • Es ging für uns gleich zur Cathedral Cove, da wir das gute Wetter ausnutzen wollten und man schon ca. 45 Minuten für die Wanderung dorthin benötigt. Unser erster Roadtrip-Tag war somit gleich ein Strandtag und wir haben ein paar Stunden am Strand verbracht und gebadet und uns gesonnt. Das Wasser war immer noch sehr angenehm und überhaupt nicht kalt. Zurück ging es mit dem Wassertaxi, was ca. 5-10 Minuten fährt, 15$ pro Person kostet und mit dem man sich die Wanderung zurück sparen kann. Allerdings haben wir uns für eine ziemlich ungünstige Zeit entschieden und mussten 1 1/2 Stunden warten, bis wir endlich auf das Boot konnten, da so viele Leute dort gewartet haben und auch immer nur so 17-18 Leute aufs Boot passten. Das war etwas nervig und hat uns ziemlich viel Zeit „geklaut“, aber was soll’s..
  • Nach der Cathedral Cove ging es für uns zum Hot Water Beach, der etwa 10-15 Minuten entfernt liegt. Leider haben wir vorher überhaupt nicht die Gezeiten gecheckt, so dass wir bei Flut ankamen und uns kein Loch mit heißem Wasser Buddeln konnten. Dafür haben wir aber in den tollen hohen Wellen gebadet und hatten viel Spaß.

Where to sleep: 

Ich hatte uns für die eine Nacht einen Bungalow mit Küche und eigenem Bad auf dem Campingplatz „Top 10 Holiday Park Hot Water Beach“ gebucht, der wie der Name schon verrät, direkt am Hot Water Beach liegt. Die Lage ist wirklich perfekt, wenn man sich nur die Cathedral Cove und den Hot Water Beach angucken möchte. Allerdings ist rechtzeitig buchen angesagt. Unser Bungalow war total süß und gemütlich und hatte fast einen Hotelstandard. Es wurden alles an Bettwäsche, Handtücher, Pflegeprodukte, Föhn,.. gestellt. Leider hatte unsere Küche nicht die Ausstattung wie in der Beschreibung angegeben, so dass wir uns nicht mal essen kochen konnten und auf die Gemeinschaftsküche zurückgreifen mussten, was aber auch nicht weiter schlimm war. Auf der Anlage gibt es außerdem noch Trampoline, Go-Karts, Fahrräder, ein Fish’n’Chips Stand, und viele weitere Angebote, die man überwiegend kostenlos nutzen konnte. Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und ich wäre gerne noch eine weitere Nacht dort geblieben, um ehrlich zu sein 😉

What to eat: 

Wir hatten uns eigentlich alle Zutaten für „Geschnetzeltes“ gekauft, dann aber festgestellt, dass wir in unserer Küche nicht mal eine Herdplatte hatten und da es schon relativ spät war, haben wir uns spontan dazu entschlossen Fish’n’Chips zu essen. Das war wirklich sehr lecker in Kombination mit einem Salat, für Tom gab es sogar Checken Nuggets und insgesamt war es auch nicht teuer. Einkaufsmöglichkeiten gibt es nur in der nächstgelegen Stadt, also sollte man vorher einkaufen bzw. die Möglichkeiten vor Ort wahrnehmen.


Tag 2: Coromandel – Hobbiton/Matamata – Rotorua

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Am zweiten Tag sind wir morgens von Coromandel aus gestartet und haben uns auf den Weg gemacht nach Hobbiton und dann weiter nach Rotorua.

What to do:

  • Als Zwischenstopp bietet sich ein Halt im Karangahake Gorge an, in dem auch der Wasserfall „Owharoa Falls“ liegt, der sich prima zum Schwimmen eignet. Im Karangahake Gorge kann man viele verschiedene Wanderungen unternehmen. Es ist ein ehemaliges Minengebiet und eine wunderschöne Natur. Wenn man eher auf der „schnellen Durchreise“ ist, dann bietet sich der Wasserfall als kleine Abkühlung an. Außerdem muss man in Neuseeland auch zu einem Wasserfall, sonst kann man nicht behaupten in Neuseeland gewesen zu sein 🙂
  • Da wir doch recht viel Zeit am Wasserfall verbracht haben und Tom auch noch Schwimmen gegangen ist, haben wir kurzerhand den nächsten Programmpunkt gestrichen: Mokena Geysir Domain. Da ich dort vorher auch noch nicht war, kann ich dazu leider nichts sagen, es soll aber nicht so spektakulär sein.
  • Vom Wasserfall ging es dann weiter nach Mittelerde – genauer gesagt zum Hobbiton Movie Set. Dort hatten wir uns zwei Uhr eine Führung gebucht. Obwohl wir dieses Mal mittags dort waren, und nicht morgens als allererstes (wie beim letzten Mal mit Hanjo) fand ich es trotzdem sehr schön. Wir hatten gutes Wetter und ich mochte auch unseren Tourguide noch lieber.
  • Unser letzter Zwischenstopp vor Rotorua hieß Blue Springs. Auch dort war ich bereits mit Hanjo und bin so begeistert gewesen von dieser Schönheit, dass ich dort unbedingt mit Papa und Tom noch einmal hinmusste!

Where to sleep:

Auch in Rotorua haben wir uns einen Bungalow auf einem Campingplatz gebucht. Der hatte zwar dieses Mal eine vollständig ausgestattete Küche, allerdings war es sehr rustikal und recht klein und somit nicht ganz so schön wie der erste. Wir hatten irgendwie keine richtigen Ablagen, Aufbewahrungsmöglichkeiten oder ähnliches und somit wühlt man sich relativ schnell fest. Alles wurde immer nur von A nach B und von B nach A gepackt, aber das war für die zwei Nächte nicht weiter schlimm. Der Campingplatz des „Rotorua Thermal Holiday Parks“ war relativ schön und hatte sogar einen kleinen Pool und Whirlpools, die wir aus Zeitgründen aber nicht nutzen konnten.

What to eat: 

Da wir eine Küche hatten, wollten wir diese natürlich auch nutzen und haben uns in Rotorua endlich unser Geschnetzeltes gemacht. Allerdings gibt es in der Innenstadt sogar eine „Eat Street“ – die heißt tatsächlich so. Das ist eine Straße in der sich Restaurant an Restaurant säumt, ein Café neben dem anderen ist uns so ziemlich alle Nationalitäten vertretenen sind. Wenn man hier nicht findet, weiß ich auch nicht 😉 Wir sind abends zu Papa Tazio gegangen – ein Italiener, wie der Name schon verrät und das Essen war wirklich sehr lecker!!


Tag 3: Rotorua

Auch den dritten Tag haben wir in Rotorua verbracht, da wir ja erst am Vortag spät abends angekommen sind und somit noch gar keine Zeit hatten uns Rotorua anzugucken.

What to do in Rotorua:

  • Meiner Meinung nach sollte man sich unbedingt eines der Naturwunder-Parks angucken, sei es Wai-O-Tapu oder Te Puia oder etwas anderes. Die geothermalen und vulkanischen Aktivitäten die in Rotorua zum Vorschein kommen sind einzigartig in der Welt und das sollte man sich nicht entgehen lassen. Es kann schließlich nicht jeder von sich behaupten einen blubbernden bunten Schwefelsee gesehen zu haben 🙂 Unsere Entscheidung ist auch das „Wai-O-Tapu Thermal Wunderland“ gefallen. Hier lohnt es sich vor 10.15 Uhr dazu sein, um den Lady Knox Geysir zu erleben. Aber auch ein Spaziergang durch den Park alleine lohnt sich schon – Champagne Pool und Devil’s Bath inklusive 😉
  • Für unsere nächste Aktivität hatte ich noch nichts im Voraus gebucht, da Rotorua so viele tolle Aktivitäten zu buchen hat, das man sich gar nicht entscheiden kann. Man kann zum Beispiel in jahrhundertalten Mammutbäumen nachts im beleuchteten Kletterpark herumturnen, sich eine Maori Show ansehen, in lebensgroßen Bällen Berge herunterkugeln, oder wie in unserem Fall White Water Rating. Das war wirklich eines meiner Highlights der Reise, denn es hat unfassbar viel Spaß gebracht und die Guides waren auch alle echt witzig und haben daraus ein ganz besonderes Erlebnis gemacht. In Rotorua kann man den kommerziell größten Wasserfall runter raften – 7 1/2 Meter hoch, um genau zu sein. Insgesamt waren wir eine Stunde unterwegs und das Geld hat sich mehr als gelohnt. Es gibt dort zwar mehrere Anbieter, wir haben uns aber für das Unternehmen „Rotorua Rafting“ entschieden und waren mehr als zufrieden!!

Roadtrip Auckland-Wellington: Papa und Tom kommen nach Neuseeland!

So die beiden sind mittlerweile schon wieder abgereist, aber wir hatten die absolute schönste Zeit zusammen. Und sind wir mal ehrlich: Gibt es einen größeren Liebesbeweis, als wenn deine Familie einmal an das andere Ende der Welt fliegt, um dich zu sehen?! Ich denke nicht 😉 Die beiden konnten nicht nur meine Gastfamilie kennenlernen, sonder wir haben in 10 Tagen Roadtrip auch fast alle Highlights der neuseeländischen Nordinsel gesehen. Insgesamt waren sie für zweieinhalb Wochen hier, drei inklusive Flug und es war eine echt intensive aber unfassbar tolle Zeit und ich habe es sehr genossen, meine Familie um mich herum zu haben. Da wir so viel erlebt haben und wir unter anderem auch an Orten waren, an denen ich vorher noch nicht war, habe ich beschlossen, das ganze in mehrere Beiträge aufzuteilen. Es würde sonst vieeeel zu viel Text und vor allem zu viele Bilder werden.

Flüge: Die Flüge hatten wir bereits vor meine Abreise in Deutschland gemeinsam gebucht. Papa und Tom sind genau wie ich mit Emirates von Hamburg über Dubai nach Auckland geflogen. Wir hatten diese ungefähr im September/Oktober gebucht für den Reisezeitraum Ende März/April und haben ein mega Schnäppchen bekommen – es war nur halb so viel, wie ich für meinen Flug bezahlt habe 😀

Reisezeit: Gezwungenermaßen blieben nur die Osterferien als möglicher Reisezeitraum. In Deutschland fängt der Frühling an (oder sollte es zumindest 😉 ) während in Neuseeland der Herbst anbricht. Nach langer Recherche und Hin- und Herüberlege, da man ja nicht unbedingt in den Herbst und in das vermeintlich schlechte Wetter fahren will, kam aber heraus, dass der Herbst so ziemlich die ideale Reisezeit ist. Denn:

  • Die Hauptsaison, die in Neuseeland von Dezember bis Februar geht, ist vorbei und somit sind die übertriebenen „Sommerferien-Preise“ auch Geschichte. Es ist ja in Deutschland nicht anders, dass zum Sommer hin und zur Urlaubszeit alle Preise etwas erhöht werden und genauso ist es in Neuseeland auch. Hinzu kommt, dass zu dieser Zeit das Land auch nicht so krass mit Touristen überlaufen ist, was sehr angenehm ist!
  • Hochsommer – klingt erstmal ganz nett, wenn man aus dem deutschen Schneegestöber kommt. Aber um ehrlich zu sein, war der Hochsommer sehr sehr schwül, aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und über Nacht hat sich das auch nicht wirklich abgekühlt. Außerdem sind die Regentage ziemlich gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt, sprich nur weil Hochsommer ist, heißt es nicht, dass das Wetter nicht dauerhaft schwankt, wie das ganze Jahr über. Natürlich regnet es im Herbst und Winter deutlich mehr als im Sommer, aber es ist eher ein „goldener Herbst“. Man kann es auch als Spätsommer bezeichnen. Warme angenehme Tage und kühle Nächte. Meiner Meinung nach perfekt.

Fazit: Die Reisezeit März und April ist perfekt für einen Neuseeland-Besuch. Am besten erst die Südinsel und dann die Nordinsel, da es auf der Nordinsel immer noch ein Stück wärmer ist als im Süden. Man hat warmes Wetter, ohne die allzu intensive Sonnenstrahlung (wir erinnern uns: Neuseeland = gefährlichste Sonne der Welt), kühle Nächte, in denen man prima schlafen kann (ohne einen Hitzschlag zu bekommen) und die Preise für alles haben ihr „Sommerhoch“ überwunden und sind wieder bei „normal“ angekommen.

Planung: Papa und Tom hatten ja nun das große Glück, dass ich schon eine Weile hier war und quasi unsere Reise planen konnte.

  • Generell lohnt es sich bei https://www.newzealand.com/ie/ vorbeizuschauen, dort gibt es ein paar Roadtrips mit Reisezielen halbwegs vorgefertigt. Das eignet sich prima als Anhaltspunkt.
  • Allerdings konnten wir drei ja nicht ganz so spontan losfahren, wie Hanjo und ich es tun, da wir zu dritt nicht im Auto auf irgendeinem Campingplatz schlafen können 😉 Also mussten vorweg Unterkünfte gebucht werden.
  • Bevor man diese bucht, ist es ratsam, die zu fahrende Strecke bei Google Maps (oder im meinem Fall Apple App „Maps“ ) einzugeben und zu gucken, wie lange man braucht, denn auch wenn die Entfernungen meistens nicht groß sind, beanspruchen die neuseeländischen Straßen immer ordentlich Zeit, da sie zum Teil in viele kleine enge Kurven gelegt sind, Bergrauf und -runter gehen, sehr schmal und oftmals nicht im allerbesten Zustand sind. Außerdem gucken, wie viele Fahrer es gibt und ob man sich abwechselt beim Fahren oder der eine Fahrer zusätzlich noch Pausen auf die Fahrzeit rechnen sollte.
  • Des Weiteren sollte man sich ein paar Aktivitäten aussuchen, die man unbedingt machen möchte und Sightseeing-Highlights, die man nicht verpassen möchte. Auch hierfür die Zeiten entweder googeln oder einfach überschlagen. So entsteht schon mal ein ziemlich guter Plan und man kann abwegen, ob eine Nacht reicht, oder man lieber mehrere Nächte einplanen sollte. Das hängt natürlich auch immer von der Gesamtzeit ab. Wenn man eh wenig Zeit hat so wie wir, dann zieht man eher ein ordentliches Programm ohne Pausen durch, um möglichst viel zu schaffen. Wenn man allerdings flexibler ist mit der Zeit, lohnt es sich diese auch zu nehmen und die Orte ohne Stress zu genießen.
  • Wenn man dann einen groben Plan aufgestellt hat, kann man nach Unterkünften suchen. Wir haben auf einen guten Mix aus Hotels und zum Beispiel Bungalows auf Campingplätzen mit kleiner Küche gesetzt. Das hat den Vorteil, dass man auch mal selber kochen kann und nicht immer teuer essen gehen muss.
  • Auch das Fortbewegungsmittel muss gebucht werden. Entweder man entscheidet sich für einen Wohnwagen, dann kann man sich auch die Hotel sparen und stattdessen kostengünstiger auf Campingplätzen übernachten. Dafür sind die Kosten für das Wohnmobil höher. Oder man entscheidet sich für Reisebusse. Hier ist man allerdings nicht so flexibel, da man auf Zeiten angewiesen ist und an den jeweiligen orten nicht mobil ist, sowie auch unterwegs keine Stopps bei zum Beispiel tollen Wasserfällen oder Aussichtspunkten, Höhlen, Stränden, etc. einlegen kann. Es gibt auch eine Bahn, die einmal die Nordinsel überquert, wenn man nicht auf der „falschen“ Seite fahren möchte 😉 Allerdings ist man auch hier auf Zeiten angewiesen und ebenfalls nicht so flexible (siehe Reisebus). Aus diesen Gründen haben wir uns für einen Mietwagen entschieden. Geworden ist es ein Hyundai i30 von der Vermietung „Jucy“ – dort darf man nämlich auch ab 18 Jahren mieten und fahren – mit der „stress-free“ Versicherung, die sich auf jeden Fall empfehlen lässt. Generell ist Jucy super problemlos, unkompliziert und „cool drauf“.
  • Einige der Aktivitäten habe ich auch bereits im Vorraus gebucht, wie zum Beispiel die Segeltour auf dem Lake Taupo oder die Führung durch Hobbiton. So läuft man nicht in Gefahr, dass die Aktivität ausgebucht ist (vor allem Hobbiton – unbedingt Tage, am besten schon Wochen vorher buchen!!) Es lohnt sich auf https://www.bookme.co.nz für ein tolles Angebot vorbeizuschauen.

Im Folgenden befindet sich einmal unser (ausführlicher) Reiseplan mit Zielen, Unterkünften, Aktivitäten, Fahrzeiten und Zwischenstopps. Dieser Plan war wirklich sehr hilfreich, um nicht den Überblick zu verlieren und nichts doppelt zu buchen oder Daten zu verwechseln, da das doch leicht passieren kann, wenn man jeden Tag an einem anderen Ort ist. Noch besser als handschriftlich ist als Excel Tabelle auf dem Computer, da man dort problemlos alles hin- und herschieben und verändern kann, ohne dass es im Chaos endet. Auch sinnvoll ist eine Spalte, mit den Kosten (bezahlt, ausstehend, mögliche Zusatzkosten,..) anzulegen, die ich jetzt hier entfernt habe, damit man auch darüber nicht den Überblick verlieren kann. (Zur PDF Version geht’s hier)

Wie am Ende die Umsetzung erfolgt ist, was sich geändert hat, was sehenswert und was eher nicht so sehenswert war, gibt es in den nächsten Tagen auf dem Blog.

Personal Travelguide: Raglan & Wild Coast Extreme Horse Adventure Trail Ride

Wir sind gerade aus Raglan wiedergekommen und ich glaube so schnell war ich noch nie mit meinem Reisebericht 😉 Raglan liegt an der rauen Westküste und wird als das Byron Bay Neuseeland gehandelt. Strände mit schwarzem, glitzerndem Sand, saftige grüne Hügel und meterhohe Wellen – ein wirklich paradiesischer Ort zum surfen. Oder zum Reiten, wie in meinem Fall 😉 Ich habe mir nämlich einen großen Wunsch erfüllt und habe die atemberaubende Natur Neuseelands auf dem Pferderücken erkundet. Im Nachhinein habe ich mich sogar noch mehr gefreut, dass es in Raglan stattgefunden hat, da die Natur hier sehr „typisch neuseeländisch“ ist, mit den rauen Küsten, dem schwarzen Strandsand, den dschungelartigen Bergen und die einsame Ruhe.

Aber erst einmal alles auf Anfang: Hanjo und ich sind Freitag Abend gegen 7 Uhr aufgebrochen, zwei Stunden später als geplant, da sich in meiner Gastfamilie alle falsch verstanden haben, jeder Pläne gemacht hat und am Ende das alles nicht ganz aufging. So musste ich einspringen und auf die Jungs aufpassen, bis Abi von der Arbeit zuhause war. Das war nicht weiter schlimm, denn nach Raglan sind es nur zwei Stunden Fahrt aus von Auckland, allerdings haben wir das ursprünglich alles anders geplant 🙂 Irgendwann im Dunkeln sind wir dann in Raglan angekommen – es war eigentlich erst neun Uhr, aber es fühlte sich an wie Mitternacht – mir war superschlecht durch die vielen Kurven, dass ich das navigieren vernachlässigt habe und wir am Ende noch mal eine halbe Stunde Fahrt ranhängen mussten, um zu unserem Campingplatz zu gelangen. Den haben wir übrigens nach 10km Gravel Road in engen Kurven (absoluter Albtraum!) und im Dunkeln auch erreicht. Das Office konnten wir nicht mehr ausfindig machen, daher haben wir beschlossen, einfach am nächsten Tag zu bezahlen. So ganz ging auch dieser Plan nicht auf, denn auf dem Campingplatz fand eine Hochzeit statt und die Braut hat den gesamten Platz gemietet und ist erstmal zu uns angelaufen gekommen, als Hanjo und ich um halb zehn über unser Abendbrot im Auto hergefallen sind und wie die Tiere ohne Teller oder Besteck gegessen haben 😀 Wir waren halt hungrig und es musste schnell gehen 🙂 Wir konnten sie dann überzeugen, die Nacht dort zu verbringen und am nächsten Morgen ganz früh abzuhauen ohne die Küche oder sonstiges zu nutzen und die Hochzeitsgesellschaft zu stören. Damit war sie auch einverstanden und wir konnten uns endlich schlafen legen. Am nächsten Morgen sind wir um 8 Uhr aufgestanden, da ich für um 10 Uhr meinen Ausritt gebucht habe (über http://www.bookme.co.nz) und wir festgestellt haben, dass wir kein Netz (geschweige denn Internet) auf dem Campingplatz hatten und somit den Reitstall irgendwie ohne Karte oder Navi finden mussten .. auch das noch 😀 Nachdem wir denn in beide Richtungen ein Stück gefahren sind.. erfolgslos.. sind wir zum Campingplatz zurückgefahren und haben ein riesiges Schild direkt gegenüber mit der Aufschrift „Wild Coast Extreme Horse Adventures“ gesehen.. Ich wusste ja, dass der Stall in der Nähe ist (aus diesem Grund haben wir uns ja auch für den Platz „Ruapuke Motor Camp“ entschieden), aber dass er dann so nah ist, damit haben wir nich gerechnet. Sonst wären wir mit Sicherheit nicht die ganze Zeit daran vorbeigefahren .. Mein Papa würde jetzt sagen „Wer gucken kann, ist klar im Vorteil!“

Der Stall hat mir total gut gefallen. Er befand sich im Familienbetrieb, dessen eigentlicher Verdienst im Züchten von Rindern und Milchkühen besteht, und sah sehr gepflegt aus. Die Pferde wurden auf der Weide gehalten und hatten riesige Flächen zum toben, fressen und einfach nur Pferd sein! Alle sahen wohl ernährt und sehr gepflegt aus, worauf ich immer sehr viel Acht gebe. Ich finde, selbst wenn man so eine Tour bereits gebucht hat, sollte immer das Wohl der Pferde an erster Stelle stehen und notfalls  lieber vor Ort noch absagen und das Unternehmen nicht noch mit seinem Geld unterstützen, wenn man sieht, dass es den Tieren dort nicht gut geht. Das war hier aber nicht der Fall! Mein Pferd hieß Chief und der Name passte wie die Faust aufs Auge. Sich irgendwo einreihen kam nicht in Frage, am liebsten ist er ganz vorne mitgelaufen und hat die Gruppe angeführt. Schnell war er auch und so ein richtiger kleiner Angeber und verfressen. Ist aber schwer sich zurückzuhalten, wenn das Gras so hochwächst, dass man sich noch nicht einmal bücken muss und man im Vorbeigehen schnell in etwas reinbeißen kann. Würde ich als Pferd bestimmt auch machen 🙂 Die Tour ging drei Stunden und war wirklich eine „Extreme Horse Adventure“ : steile Berge hoch und runter, durch Bäche, durchs dichte Gestrüpp auf den Mt. Karioi, um die wahnsinnige Aussicht auf das Meer zu genießen. Danach ging es runter an den Strand, wo wir mit dem Pferden erstmal ins Meer baden gehen konnten. Chief liebte das Meer und hat erstmal Blubberbasen mit seiner Nase im Wasser gemacht – so süß! – und die salzige Meerluft „inhaliert“ (Fachjargon: flehmen“) – sieht immer sehr witzig aus, wenn Pferde das machen (2. Video)!! Danach konnten alle fortgeschrittenen Reiter, die Lust dazu hatten, am Strand lang galoppieren und ich hatte einen Heidenspaß! Der schwarze Sand ist wesentlich fester als der weiße Sand und somit der perfekt Untergrund für Pferde.

Nach meinem Ritt ging es zurück nach Raglan, wo Hanjo und ich durch die vielen kleinen Geschäfte gebummelt sind. Als Surferhotspot waren demnach natürlich auf die Geschäfte ausgelegt. Überall gab es Neoprenanzüge, Surfbretter, Skateboards, Lederarmbänder, Muschelketten und und und zu kaufen. Gefühlt alle sind in Vans, Shorts, Tanktops und Rastalocken bzw. Man-Bun herumgelaufen oder sagen wir lieber tiefenentspannt geschlendert/“geskateboardet“ – hier wurde jedes Klischee erfüllt!! Aber genau diese Atmosphäre hat diesen Ort zu besonders gemacht. Wie bereits erwähnt wird Raglan gerne mit den „alten“ Byron Bay verglichen, bevor es so touristisch wurde. Raglan hat noch diesen Charakter eines „ursprünglichen“ Surferparadieses, ein „Geheimtipp“ unter den Sportlern. Ich muss sagen, ich habe mich in Raglan verliebt, nicht nur wegen des Ausrittes, und würde liebend gerne noch einmal hierher zurückkehren.

Allerdings sind wir gegen 4 Uhr schon zu unserem Campingplatz gefahren, da ich meine Beine nicht mehr bewegen konnte und im Stehen hätte einschlafen können 😀 Drei Stunden am Stück zu reiten, wenn man davor zwei Jahre lang nicht mehr auf einem Pferd saß, war in dieser Hinsicht nicht meine allerbeste Idee 🙂 Aber die Schmerzen waren es allemal wert!! Unsere zweite Nacht haben wir dieses Mal ohne eine Hochzeit zu crashen auf „Kev’s Place“ (für 10$/p.P.) in Raglan verbracht – mit der absoluten genialsten Aufsicht auf die Stadt und das Meer. Der Campingplatz ist sehr zu empfehlen, sehr einfach, aber mit eigener Quelle, mega Aussicht, kostenlosen Duschen, Toiletten und einem kleinen Spielplatz für Kinder. Kevin selber hat sich ein riesiges Boot auf die Wiese gestellt und das als Büro umgebaut – damit war der Typ uns gleich sympathisch!

Am nächsten Morgen haben wir ausgeschlafen und sind dann zum „Ngarunui Beach“ gefahren. In Neuseeland sollte man immer „zwischen den Flaggen“ schwimmen bzw. da wo die Wellen besonders hoch sind, denn in den vermeintlich ruhigeren Gebieten herrscht oft eine lebensbedrohliche Strömung. Die Blacksand-Beaches sind in der Regel auch etwas gefährlicher zum Schwimmen als die „normalen“ Strände mit weißem Sand. Hanjo ist tatsächlich schwimmen gegangen zwischen hunderten Surfern (es war wirklich sehr sehr voll!!), mir war das Meerwasser schon zu kalt. Daran merkt man schon, dass der Sommer langsam aber sicher vorbei ist und sich alles abkühlt. Bevor wir uns auf den Heimweg gemacht haben, gab es noch einen kleinen Abstecher ins „Bow St Depot“ im Zentrum von Raglan zum lecker Burger und Nachos essen – sehr zu empfehlen!

Damit ging unser vorerst letzter Wochenendtrip auf der Nordinsel zu Ende. In 12 Tagen (Schon??!! Ich kann es kaum glauben) kommen Papa und Tommi ans andere Ende der Welt und wir starten unseren Roadtrip von Auckland nach Wellington. Aber ansonsten heißt es für Hanjo und mich jetzt erst einmal Geld sparen, damit für uns im Juni auf unserer großen Südinsel-Rundreise so richtig austoben können 😉

Personal Travelguide: Taupo 3.0 & Extreme Swing

Wie bereits schon in meiner monthly review vom Februar angekündigt, ging es für uns zum dritten Mal nach Taupo – alle guten Dinge sind schließlich drei 😉 Wobei ich nicht ausschließen will, dass es kein viertes oder fünftes Mal geben wird 🙂

Hanjos bester Freund und seine Freundin Jasmin sind nach Neuseeland für zwei Wochen gereist, da sie grade Semesterferien haben. Natürlich mussten wir uns mit ihnen treffen und so haben wir uns für Taupo entschieden. Und obwohl wir schon das dritte Mal dort waren, haben wir so viele neue Sachen gemacht, zu denen wir vorher noch keine Möglichkeit hatten. Es hat sich also mehr als gelohnt, an diesen wunderschönen Ort zurückzukehren!!

Während Alex und Jasmin schon Freitag Abend in Taupo angekommen sind, konnten wir erst nach unserer Arbeit losfahren und haben wieder ein Zwischenstopp an unserem allerliebsten Campingplatz/Parkplatz gehalten für die Nacht (Te Kauwhata Domain) und sind am Samstag morgen ganz früh nach Taupo aufgebrochen. Gegen halb elf haben wir uns mit den Beiden am Campingplatz „Reids Farm – Hipapatua Reserve“, der kostenlos ist und direkt am Waikato River liegt, getroffen. Da wir dieses Mal mit zwei Autos hatten, haben wir beschlossen den Waikato River mit einer Luftmatratze zu erkunden. Das haben Hanjo und ich nun schon die letzten beiden Male bei so vielen Leuten beobachtet, wie sie am Anfang des Flusses sich auf eine Luftmatratze mit ihrem Sonnenhut und ihrem Bier gelegt haben und dann auf dem Fluss entlang gerieben sind. Da der Waikato River eine ziemlich starke Strömung hatte, ging das total prima und man musste nichts machen. Einfach zurücklehnen und die Natur genießen. Unser Auto haben wir also am Campingplatz gelassen, der gleichzeitig auch unser Endziel war (letzter Ausstieg vor den Huka Wasserfällen). Mit Alex und Jasmins Auto ging es dann zu unserem „Startpunkt“, dieser befand sich vor der Bungy Jump Anlange and der „Waikato Road“. Dort sind wir dann zu viert mit unserer großen Luftmatratze (15$ von K-Mart) losgetrieben. Vorbei an der Bungy Jump Plattform, wo man perfekt die Leute beobachten kann, die sich kopfüber ins Wasser stürzen 😉 und weiter an ein paar Felsen, von denen man Klippenspringen machen kann. Man ist eine gute halbe bis Dreiviertel Stunde unterwegs (würde ich jetzt mal so schätzen) bis man zu den Hot Pools kommt. Dort haben wir einen Zwischenstopp zum Aufwärmen eingelegt, denn das Flusswasser ist doch selbst im Sommer a***kalt. Von den Hot Pools zum Campingplatz sind es nur noch 5-10 Minuten auf der Luftmatratze. Dort muss man doch auch wirklich raus, sonst gehts weiter zu den Huka Fällen !! Das erste Mal haben wir jedes Mal Panik bekommen, wenn wir zu nah an den Rand gesteuert sind, auf Felsen zu oder das Wasser flacher wurde. Die Jungs mussten immer ins Wasser springen und uns wieder auf Kurs bringen 😉 Was aber, wie später festgestellt, völliger Schwachsinn ist, denn die Strömung fließt um alle Hindernisse herum und selbst wenn man erst in letzter Sekunde die Richtung ändert, muss man einfach entspannt bleiben und darauf vertrauen nicht zu kentern 😀

Nach unserer Floatingtour auf dem Fluss sind wir in die Innenstadt gefahren, um einzukaufen und haben noch etwas bei dem Iron Man 70.3 (eine „abgespeckte“ Version des richtigen IronMans) zugeschaut, der an diesem Wochenende in Taupo stattfand, und saßen noch eine Weile am See.

Abends haben wir es uns dann ganz gemütlich auf dem Campingplatz gemacht und zur Feier von Hanjos 20. Geburtstag gab es Burger!!! Yumm!!! Die Aktion haben wir schon etwas gefeiert, zumal alle um uns herum typisches Backpackeressen wie Instant Nudeln, Thunfisch aus der Dose und Toastbrot gegessen haben und wir uns einfach mal Burger gemacht haben und dazu Wein und Bier getrunken haben – man gönnt sich ja sonst nichts 😉

Abends ging es dann nochmal an den Fluss runter und die Jungs haben „Tarzan“ gespielt.

Am nächsten Morgen stand für uns etwas ganz besonderes auf dem Programm: Cliffhanger – Neuseelands Extreme Swing! Das haben Hanjo und ich nun schon so lange vorgehabt und es endlich gemacht!! Man startet von der Bungy Plattform am Waikato River und statt sich kopfüber herunterzustürzen, sitzt man in einer Schaukel und schwingt nach dem freien Fall in luftiger Höhe hin und her. Wir haben einen Deal auf „bookme.com“ gefunden und mussten „nur“ 99$ pro Person zahlen, was immer noch sch*** viel Geld für die paar Minuten ist, aber es hat sich allemal gelohnt. Wir hatten den Spaß unseres Lebens und ich habe wirklich aus vollem Herzen lachen müssen!! Vor allem die ersten Sekunden des freien Falls waren der Wahnsinn – man hat sich total schwerelos gefühlt!! Ich würde es jederzeit nochmal machen!!

 

Auch Alex und Jasmin haben sich in die Schaukel gesetzt und somit hatten wir alle ein echt tolles Erlebnis 🙂 Danach haben wir beschlossen gleich nochmal eine Runde auf dem Waikato River mit unserer Luftmatratze zu drehen. Diesmal sind wir viel entspannter an die Sache heran gegangen und nicht jedes Mal panisch von der Matratze gesprungen, um gegen die Strömung zu paddeln … sonder haben uns einfach treiben lassen und es klappte ganz wunderbar !

Nach einem kurzen Abstecher zu den Huka Falls (nicht mit der Luftmatratze) mussten wir uns leider verabschieden und während Alex und Jasmin weiter nach Hobbiton gereist sind ging es für uns zurück nach Auckland in den Alltag. Alles in allem war es ein wunderschönes Wochenende und wir hatten unfassbar viel Spaß!!

Personal Travelguide: Hamilton Gardens & Hobbiton Movie Set Tour

Unser ursprünglicher Plan war ein ganzes Wochenende unterwegs zu sein und uns ganz ausführlich Hamilton und Hobbiton inklusive Matamata, die Stadt, in der das Movie Set ist, anzugucken. Doch dann kam eine fiese Erkältung dazwischen und um mich etwas zu schonen, haben wir kurzerhand eine verkürzte Version daraus gemacht. Hanjo hat mich also Samstag Abends abgeholt und wir sind nach Matamata gefahren. Von Auckland sind es ungefähr 2 Stunden Fahrt.

Die Hobbiton Movie Set Tour:

Was ist das ? – Alles begann 1978 damit, dass die Familie Alexander ihre 500 Hektar große Farm bezog und ihren Lebensunterhalt auf einer Ranch mit 13000 Schafen und 300 Angus Rindern verdienten. Als Peter Jackson 1998 begann nach einer passenden Location für die Herr der Ringe Trilogie zu suchen stieß er auf dieses Stück Land und begann die Verhandlungen mit der Familie. 2 Jahre wurde an dem Set gebaut, um dann darin 12 Tage lang zu drehen. Es wurde die Landschaft transformiert, 37 Hobbit Höhlen mit Gärten und Zäunen gebaut, sowie ein Baum versetzt und mit künstlichen Blättern versehen und natürlich die Doppelbogenbrücke, die Mühle und das „The Green Dragon“ errichtet – aber all die Arbeit war nicht für die Ewigkeit bestimmt. Nach den Dreharbeiten sollte das Gelände wieder abgerissen werden. Allerdings war das touristische Interesse so groß, dass es stattdessen erweitert wurde  und nun täglich mehrere Führungen stattfinden.

Anreise:

Da das Movieset mittlerweile eine richtige Goldgrube ist, werden Touren von allen möglichen Standorten aus angeboten: Auckland, Hamilton, Rotorua, … Man kommt also egal, wo man gerade ist, immer nach Mittelerde 😉

Das MovieSet befindet sich neben der Stadt Matamata, wo Besucher auch mit einem Shuttle abgeholt werden. Da wir ein eigenes Auto haben, sind wir dort alleine hingefahren und konnten auf dem Parkplatz direkt vor Ort parken.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Auf dem Gelände selbst gibt es (noch) keine Übernachtungsmöglichkeiten. Dafür bieten sich die umliegenden Städte bzw. Matamata an. Dort gibt es diverse Hostels, B&B’s und Campingplätze. Unser absolutes Highlight war „Brock’s Place“ (277B Buckland Road, Matamata). Ebenfalls ein Familienbetrieb, die die Gunst der Stunde genutzt haben und auf ihrem Gelände einen kleinen Campingplatz mit Duschen und Toiletten eingerichtet haben. Für 8$ pro Person darf man hier übernachten, kostenlos die Toilette und Wasser nutzen, seine technischen Geräte aufladen und für 2$ duschen. Allerdings kann man erst nach 17 Uhr dort aufkreuzen und muss vor 10 Uhr morgens verschwinden, da die Familie den Campingbetrieb nur nebenbei leitet. Das Beste allerdings: Man ist quasi Nachbar mit dem Hobbiton Set und braucht nur 3 Minuten die Straße weiter fahren bis man dort angelangt ist. Also eine perfektere Lage und günstigere Schlafmöglichkeit gibt es eigentlich nicht! Und Hanjo und ich haben den tollsten Sonnenaufgang dort erleben können und währenddessen gefrühstückt!

Zeiten:

Die Touren beginnen um 8.30 Uhr morgens und enden um 15.30 Uhr und starten fast alle 10 Minuten. Während den Sommermonaten gibt es noch weitere Touren. Außerdem bietet das Set auch eine Abendtour mit 12 Gänge-Menü im „The Green Dragon“ an. Eine Tour dauert ca. 2 Stunden. Mein absoluter Tipp, den man sich wirklich ans Herz legen sollte: BUCHT DIE ALLERERSTE TOUR!!! Ihr seid die allerersten auf dem Gelände, habt alles für euch, es ist noch alles ruhig und magisch und keine Menschenmassen die eure gesamten Bilder crashen. Wir sind so froh, dass wir das frühe Aufstehen in Kauf genommen haben und gleich die erste Tour mitgemacht haben. Sonst wäre es das Geld nicht wert gewesen, womit wir auch beim nächsten Punkt waren.

Kosten:

Zugegeben mit 79$ (von Matamata, Shires Rest) pro Erwachsener und 39,50$ für 9-16 Jährige (unter 9 Jahren ist der Eintritt frei) ist die Tour alles andere als ein Schnäppchen und wir haben lange überlegt, ob es sich lohnt für uns, das Geld in die Hand zu nehmen. Im Voraus buchen ist fast Pflicht, da die Touren schon oftmals tagelang restlos ausgebucht sind.

Lohnt es sich?

Hanjo hat die Filme gesehen und ich nicht. Ich weiß aber wer die Hauptcharaktere sind und worüber die Geschichten im Groben handeln. Wenn man ein Fan der Filme ist, sollte man sich die Tour auf keinen Fall entgehen lassen, da das Set sehr naturgetreu und mit so viel Liebe zum Detail eingerichtet ist. Man wartet wirklich darauf, dass gleich ein Hobbit um die Ecke gehüpft kommt. Und ich glaube, dann hat man automatisch das Gefühl in dem Film zu sein und sieht überall die Szenen in seinem Kopf abspielen.

Für mich als „Nichtfan“, oder eher als Person, die die Filme nicht gesehen hat, war es natürlich nicht mitreißend in dem Sinne, dass ich da voll drin war. Aber ich finde es hat sich dennoch gelohnt. Das sieht einfach alles so niedlich und echt aus und vor allem bei gutem Wetter so schön anzusehen! 80$ ist ein sehr happiger Preis für das Erlebnis, aber die Tourguides sind wirklich bemüht, eine lustige und unterhaltsame Tour mit vielen Funfacts daraus zu machen und man hat die Möglichkeit seine hunderttausend Bilder zu schießen und obendrauf gibt es noch ein einzigartiges Hobbit-Bier (die haben ihre eigenen Sorten) „kostenlos“ obendrauf. Wir sind froh, dass wir das gesehen haben, zumal ich sonst glaube ich echt was verpasst hätte – ich möchte jetzt unbedingt alle Filme schauen! 😉 Also wenn jemand vorhat dort hinzufahren, dann würde ich sagen: Ja es lohnt sich, bei gutem Wetter, gleich die allererste Tour morgens früh und wenn man zumindest weiß, wovon die Filme/Bücher handeln.

Aber jetzt kommt erstmal eine ganze Ladung Bilder:

Hamilton Gardens

Nachdem wir unsere Tour beendet haben, sind wir noch einmal nach Matamata in Zentrum reingefahren und einmal auf- und abgelaufen, aber da es doch nicht wirklich spektakulär war, haben wir beschlossen weiter nach Hamilton (ca. 1 1/2 Stunden) zu fahren und dort den bekannten Hamilton Gardens einen Besuch abzustatten. Nachdem wir erstmal orientierungslos durch den Park gelaufen sind auf der Suche nach den toll angelegten Themenparks waren wir fast etwas enttäuscht. Aber irgendwann haben wir die Parks dann auf der Karte gefunden und ich muss sagen: WOW! Die kleinen Gärten sind alle voneinander abgetrennt und unter einem bestimmten Thema, einem bestimmten Aspekt oder nach einer bestimmten Kultur eingerichtet. So gab es zum Beispiel den chinesischen und japanischen Garten, den italienischen Renaissance Garten, den Tudor Garten, den englischen Garten, den tropischen Garten, den Maori-Garten, Kräutergarten, und und und. Die Liste könnte jetzt noch unendlich weitergeführt werden, denn die Gärten nehmen gar kein Ende und einer ist schöner als der andere! Und doppelt so viel Gärten sind noch in Planung bzw. werden gerade gebaut. Ein Besuch ist kostenlos und lohnt sich total!! Hier mal ein paar meiner Highlights:

Chinese Scholar’s Garden:

Indian Char Bagh Garden:

Italian Renaissance Garden:

Japanese Garden of Contemplation:

Modernist Garden:

Te Parapara Garden:

Tudor Garden:

Concept Garden: 

 

Die Stadt Hamilton an sich lohnt sich nicht wirklich: Es gibt noch diverse Parks, einen Zoo, eine „bekannte“ Statue und ein paar Läden aber ich finde es sinnvoller einfach nur einen Zwischenstopp auf Durchfahrt durch Hamilton bei den Gärten einzulegen.