Auckland: One Tree Hill Domain & Cornwall Park

Dieser wunderschöne und riesige Park hat es mir wirklich angetan. Die Antwort auf das Warum und ein paar stichfeste Beweise liefere ich in diesem Blogpost 😉

Dieser Park ist einer meiner liebsten, denn..

  1. er ist riesengroß !! Also jetzt wirklich rieeeeesengroß!
  2. Und mit all den Schafen, die frei herum herum rennen, dem Vulkan, den Vögeln, dem saftig grünem Gras und einfach diese gesamte Atmosphäre geben dir das Gefühl, dass du dich irgendwo auf dem Land befindest und nicht „mitten“ in einer Großstadt!
  3. Er beherbergt eines meiner liebsten Cafés, dem Cornwall Park Café. Mehr dazu gibt es im Post mit meinen 3 Lieblingscafés in den Vororten von Auckland: hier !
  4. Der Spielplatz erreicht eine neue Dimension unter den Spielplätzen 😉 Es gibt dort nichts, was es nicht gibt und die Jungs könnten dort wirklich Stunden über Stunden verbringen (tun wir gelegentlich auch 🙂 ) und ich möchte am liebsten wieder Kind sein. (Glücklicherweise sind die Jungs dabei, so denken alle ich spiele mit ihnen und nicht, weil ich selber so viel Spaß dabei habe 😀  aber pssst …)
  5. Auf dem höchsten Punkt hat man eine fantastische Aussicht auf Auckland. Es ist sowas wie Mount Eden, nur halt mit viel mehr Park und Erholung drum herum!

Und um jetzt noch stichfeste Beweise zu liefern, hier ein paar Bilder .. ❤

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Personal Travelguide: Paihia & Russell

Dieses Wochenende habe ich mit drei Mädels einen Roadtrip nach Paihia und Russell gemacht. Leider kann ich gar nicht so viele Tipps und Must-Do’s verraten, denn das Wetter war ziemlich schlecht, das wir kaum etwas anderes gemacht haben, als vor dem Regen zu flüchten 😦

Hört sich jetzt alles dramatischer an, als es war. Natürlich ist es super ärgerlich, wenn du ein Wochenende zum Reisen hast, Geld dafür ausgibst und dann kaum etwas machen und angucken kannst, weil es regnet und kalt ist. Zumal es während der Woche bzw. deiner Arbeitszeit immer 20-25 Grad und Sonne war und an den Wochenenden dann immer regnet. Aber wir haben wirklich das Beste aus der Situation gemacht & es dennoch eines der besten Wochenenden. Ich kannte keines der Mädels vorher, und die sich untereinander auch alle nicht, aber es fühlte sich sofort an, als würden wir uns schon alle jahrelang kennen und ständig Roadtrips machen. Eine kaum aus Kalifornien (San Diego), die andere aus Pennsylvania und die dritte im Bunde aus Helsinki. Wir hatten so viel Spaß, haben alle gemeinsam im Auto zu 80er Jahre Hits gesungen, abends gemeinsam gekocht und uns mit ner Flasche Wein ins Bett gekuschelt und über Gott und die Welt, den AuPair-Job, Tinder, Boyfriends und das Leben philosophiert. Je mehr Wein im Spiel war, desto intensiver wurden die Gespräche und jetzt habe ich nicht nur das Gefühl, ich kenne die Mädels, jetzt weiß ich wirklich alles über sie 😀 Wir hatten sooo unfassbar viel Spaß und haben unsere Zeit zusammen genossen, trotz des schlechten Wetters war Paihia superschön!

Wir sind in Auckland gestartet und haben auf dem Weg beim Matakana Village Farmers Market gehalten. Diesen Markt kann ich wirklich allen empfehlen. Er findet jeden Samstag statt und ist zuckersüß, erstreckt sich über eine relativ große Fläche und an fast jedem (!) Stand gab es was zu probieren: Honig, Käse, Senf, Öle, Schokolade, Body Butter, .. und alles wurde aus neuseeländischen Produkten fair und ökologisch und ohne Zusatzstoffe produziert. Aber mich hatten sie schon mit „dem Probieren“ – das liebe ich ja auch so auf Weihnachtsmärkten 😉 .

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Von Matakana ging es dann weiter Richtung Norden. In Russell angekommen, haben wir die winzige Innenstadt unsicher gemacht und uns für unser Abendessen eingedeckt. Auch hier gab es einen kleinen Kunsthandwerkermarkt, den wir besucht haben.

oDie Nacht haben wir in Russell in einer Airbnb Wohnung fast direkt neben dem Strand verbracht. An dem haben wir uns als es mal trocken war für ein zwei Stunden aufgehalten und Jennifer und Mahri sind tatsächlich im Wasser untergetaucht, nachdem Maisa und ich gewettet haben, dass sie es garantiert nicht tun 😉

Am nächsten Morgen haben wir dann gemeinsam im Bett gefrühstückt, denn in dem Airbnb gab es keinen Esstisch 😀 und sind Richtung Fährterminal aufgebrochen, um nach Paihia zu gelangen. Das Wetter war am zweiten Tag leider noch schlechter, also sind wir erst einmal einen Café trinken gegangen und haben uns dann noch eine Weile an den Strand gesetzt, als es aufgehört hat zu regnen. Paihia ist eine wirklich süße kleine Stadt. Wir waren auch hier auf Märkten und haben uns ein paar Maori-Darbietungen angesehen. Maori sind die „Ureinwohner Neuseelands“. Dann saßen wir in einem Restaurant im Hafen direkt über dem Wasser in Loungemöbeln und haben geluncht 😉 Weil dann tatsächlich die Sonne kurz rauskam, haben wir beschlossen, zu den Vermeid-Pools zu fahren. doch kurz bevor wir am Parkplatz angekommen sind, hat es wieder richtig geschüttet und wir hatten nicht die größte Lust im Platzregen wandern zu gehen ..

Also haben wir beschlossen uns auf den Rückweg nach Auckland zu machen und noch bei der berühmten öffentlichen Toilette zu halten, die von dem österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser designt wurde.

Fazit: Auch wenn das Wetter nicht gut war und wir daher nicht so viel gesehen haben von der Natur, haben wir so unglaublich viel Spaß gemacht und es war einfach wie ein verlängerter Mädelsabend, der wirklich gut tat! Ich werde definitiv sobald ich die zeit dazu habe und das Wetter besser ist eine verlängerte Northland-Tour machen inklusive Paihia, Cape Reinga, Dolphin Watching (eventuell sogar mit schwimmen, je nachdem ob ich es mir leisten kann 😉 ) und jeder Menge Strand (!!), denn die Gegend ist einfach super schön und die Traumstrände will ich auf jeden Fall noch erleben!

Auckland – Mission Bay

Völlig überlaufen und doch so schön. Wovon ich rede? Mission Bay.

Völlig überlaufen und doch so schön. Wovon ich rede? Mission Bay.

Ein Viertel am Strand im Osten von Auckland mit vielen süßen Cafés, Restaurants, Bars und jeder Menge cooler, junger Leute. Der kleine Strand ist am Wochenende überquollen mit Menschen, die baden, sich sonnen und einfach nur das Leben genießen. Auf den Straßen gibt es den einen oder anderen, der mit seinem „Auto“ Showlauf macht und unüberhörbar auf und ab fährt. Die Schlange vor dem Mövenpick-Eiscafé steht schon fast auf der Straße – es gibt wohl ne Menge Leute, die knapp 8 NZD für eine Kugel Eis übrig haben. Familien, die auf der Wiese vor dem Strand picknicken und Straßenkünstler, die immer mal spontan tänzerische Begleitung haben. Zusammengefasst: Es herrscht definitiv Urlaubsstimmung! Und das nicht nur am Wochenende, auch unter der Woche. Ein bisschen hat mich das Ganze an den Ocean Drive in Miami erinnert, nur dass in Mission Bay nicht ganz so viele schräge Leute unterwegs waren. Aber die Stimmung und Atmosphäre war auf jeden Fall etwas ganz Besonderes! ❤

Auckland – Omana Regional Park

Der perfekte Ort um ein bisschen in der Natur und am Strand spazieren zu gehen mit Kindern ? Omana Regional Park.

Der perfekte Ort um ein bisschen in der Natur und am Strand spazieren zu gehen mit Kindern ? Omana Regional Park. Überall Spielplätze, Trinkwasserspender, keine extremen Steigungen und unfassbar schöne Natur!!

Das Wetter wurde so schön, dass ich beschlossen habe nachmittags nochmal mit den Jungs an den Strand zu fahren, damit die sich nochmal so richtig austoben können und abends schön müde sind. Am Strandspielplatz saßen dann drei weitere deutsche AuPairs, die mit ihren Kindern auf dem Spielplatz war. Die Kinder haben alle zusammen gespielt und wir Mädels hatten ein bisschen Zeit für uns, zum reden und kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Für mich machen diese Momente ganz viel Lebensqualität aus im AuPair sein. Wenn man einfach in der Sonne sitzt, die Kinder Spaß haben und man selber aber auch seine Zeit genießen kann und etwas davon hat.

Übrigens glaube ich, dass Archie (der Ältere) eine Karriere als Fotograf verfolgen wird. Nicht nur, dass er extrem gute Bilder geschossen hat mit vier Jahren (er wollte übrigens, ich hab ihn nicht mal gefragt 😉 ), er hat auch dauernd Anweisungen gegeben:

„You have to be cute“, „Can you please look a bit cuter?!“ , „Can you please put your hand over there.. oh and turn your face like this..“ , „perfect, you look amazing..“

Es war wirklich eine Anstrengung nicht laut loszulachen und ihn zu Tode zu knuddeln, das war einfach zu süß, ich konnte es gar nicht glauben!! ❤

Auckland – Mount Eden

Eine Aktivität, die man auf jeden Fall bei gutem Wetter unternehmen sollte, ist ein Besuch auf dem Vulkan Mount Eden.

„Er ist ein zum Auckland Volcanic Field gehörender ruhender Vulkan, in dessen 196 Meter hohem Gipfel sich ein 50 Meter tiefer, grasbewachsener Krater befindet. Der Berg besteht aus drei in einer Reihe angeordneten Einzelkratern, die ihm eine ovale Form geben. Der letzte Ausbruch erfolgte vor 28.000 Jahren aus zwei Kratern. Der Berg befindet sich etwa fünf Kilometer südlich des Stadtzentrums und ist vom Vorort Mount Eden umgeben. Der Berg ist die höchste natürliche Erhebung von Auckland. Er erhielt seinen englischen Namen zu Ehren von George Eden, 1. Earl of Auckland.“ [Quelle: Wikipedia ]

Man kann relativ weit mit dem Auto vorfahren und ein Stück des Weges hinauf, was ich natürlich nur gemacht habe, weil ich Jasper dabei hatte 😉 Aber auch als Spaziergang eine schöne Strecke. Es gab dort tatsächlich jemanden, der die ganze Zeit mit seinem Fahrrad rauf- und runtergefahren ist. Warum man so etwas freiwillig macht ist mir ein Rätsel, aber die Option besteht natürlich auch 😉

Man hat auf jeden Fall eine fantastische Aussicht auf Auckland und den Skytower und ein schönes und bekanntes Fotomotiv 🙂 Aber seht selbst…

Das Wetter hätte zwar noch besser sein können, die Sonne hat tatsächlich geschienen, was man jetzt auf den Bildern leider nicht so sieht, aber es ist auf jeden Fall einen Ausflug wert 🙂

Personal Travelguide: Napier – Gisborne

Mein erster Wochenendtrip war wirklich perfekt. Und sehr spontan 😉 Auf Facebook gibt es eine Gruppe, die nennt sich „AuPair Auckland“ und täglich suchen Familien neue AuPairs, fragen Neuankömmlinge nach Tipps, verkaufen Abreisende ihre Sachen, die sie nicht mehr brauchen und zwischendurch gibt es immer wieder Leute, die eine Reisebegleitung suchen. Ich habe also die Nachricht von einem französischen Mädchen in dieser Gruppe gelesen, dass sie mit zwei weiteren Mädels einen Trip nach Napier und Gisborne plant und die sich gerne über noch mehr Gesellschaft freuen würden. Und ich dachte mir dann „Hey, wieso eigentlich nicht?!“. Man verreist ja schließlich nicht alle Tage mit wildfremden Leuten 😉 Und ich muss sagen, es war die absolut richtige Entscheidung, mal so spontan zu sein, die Organisation mal aus der Hand zu geben und einfach mal so etwas zu machen.

Wir sind also in Auckland gestartet und sind mit dem Flugzeug, das die Größe eines Priatjets hatte (ungelogen, das war so winzig, hatte nur um die 14 Reihen, 1 Stewardess und Propeller and den Flügeln) nach Napier geflogen. Der Flughafen bestand übrigens auch nur aus einem Raum. Sicherheitskontrollen gibt es hier nicht ..

In Napier angekommen haben wir uns ein Auto gemietet und sind losgefahren. Die ersten Stunden haben wir in Napier verbracht, sind durch die Straßen geschlendert, am Strand spazieren gegangen und haben das gute Wetter genossen.

Napier gilt als einer der schönsten Art-déco Städte der Welt mit seiner sehr seltenen homogenen Architektur. Allerdings hat diese einen sehr traurigen Ursprung: Ein starkes Erdbeben und die darauffolgenden Brände zerstörten im Februar 1931 die gesamte Stadt. Innerhalb von drei Jahren entstand jedoch eine neue Stadt. Die Architekten legten beim Wiederaufbau viel Wert auf die Einhaltung der Art-déco Architektur und eine stilistische Geschlossenheit. Wenn die ganzen Moderen Geschäfte, Restaurants und Autos nicht wären, könnte es sich ein bisschen wie eine Zeitreise anfühlen 😉

Weiter ging es dann mit dem Auto nach Gisborne, wir hielten am Tangoio Beach um unser Mittag zu essen ..


… und machten eine Wanderung zu den „Shine-Falls“: einer der größeren Wasserfälle auf der neuseeländischen Nordinsel und wirklich beeindruckend. Die Wanderung dauert nur eine Stunde (Hin und Zurück)  und ist somit einfach zu meistern 😉

 


Wir hielten noch an ein paar weiteren Aussichtspunkten und Stränden und genoßen einfach die Schönheit der Natur. Die Fahrt war zum Teil wirklich anstrengend, denn es gibt so gewissen Straßen, die den Namen „Straße“ nicht mal verdienen. Es sind eher Schotterwege, die sich über Kilometer in engen Kurven durch die Landschaft schlängeln und man sich ein bisschen wie einer Achterbahn fühlt. Das Ganze nennt sich dann auch noch „State-Highway“.. aber gut..


Abends angekommen in Gisborne haben wir unser Zimmer im YHA Hostel bezogen, was ich wirklich empfehlen kann, denn die Zimmer sind groß, haben z.T. eine eigene Küchenzeile, es ist alles sehr sauber und das Personal super hilfsbereit und freundlich. Dann gab es fish & chips vom Asiaten (schmeckte tatsächlich sehr sehr gut, auch wenn das eher aus so einer Not heraus war 😉 ) und wir haben uns im Supermarkt noch mit Lebensmitteln für den nächsten Tag eingedeckt, an dem es für uns in den Regenwald gehen sollte.

Wir sind relativ früh aufgestanden, um möglichst viel vom Tag zu haben und nicht in Gefahr zu laufen, unseren Flug zu verpassen. Für die Rückfahrt von Gisborne nach Napier haben wir diesmal nicht die Strecke am Wasser entlang gewählt sondern die Strecke durch den Regenwald. Nach 2 1/2 Stunden Fahrt sind wir endlich am Ziel angekommen und haben uns auf unsere Wanderungen zu Wasserfällen, Seen und 800 Jahre alte Bäume gemacht. Ob man es glaubt oder nicht im Regenwald hat es tatsächlich nicht geregnet 😉


Der Ausflug war wirklich sehr sehr schön und ich bin auch mit den Mädchen immer noch im Kontakt. Wir planen bereits unseren nächsten Ausflug 😉

Eine Empfehlung, die ich hier noch aufschreiben muss ist die App „Camper Mate“. Auf der alle Wanderwege, Aussichtspunkte, Wasserfälle, Seen, öffentliche Toiletten, Unterkünfte, Supermärkte, Trinkwasserstellen, etc. gekennzeichnet sind und die einem das Reisen um so vieles einfacher gestaltet!!

Auckland – Bethells Beach & Te Henga Park

Mein erstes Wochenende hier in Neuseeland habe ich an einem sehr sehr schönen und magischen Ort verbracht – Bethells Beach!

Meine Gastfamilie hat mir vorgeschlagen die Schwester von Lauchlan zu besuchen, die Kinder dort abzusetzen und weiter zum Strand zu fahren, um dort spazieren zu gehen. Am Ende war es dann doch sehr sehr sehr viel schneller als spazieren 😀 Wir sind regelrecht gerannt, da habe ich mich dann tatsächlich auch geärgert, dass ich so wenig Sport mache und irgendwie gar keine Kondition mehr habe … aber ich habe ganz tapfer durchgehalten. Durch weichen Pudersand, Berge rauf, Berge runter und das kilometerweit. Am liebsten wäre ich überall stehen geblieben, einfach um die Natur zu genießen und Bilder zu machen (habe ich zum Teil auch gemacht und musste dann aber immer wieder erst einmal ein ordentliches Stück Weg laufen um Lauchlan und Abi einzuholen).

Bethells Beach und das umliegende Gebiet sind wirklich unfassbar schön. Neben ganz feinen schwarzen Pudersand (ja wirklich, keinen Steine!), der auch noch magnetisch ist liegt direkt daneben so eine Art Dschungelgebiet, dessen Pflanzen alle einen unterschiedlichen und saftigen Grünton hatten. Ich kam mir wirklich vor als würde ich durch einen Zeichentrickfilm spazieren in dem alles in den schönsten Farben angemalt wurde. Das Wetter war leider nicht das allerbeste, aber es war immerhin trocken. Ich habe versucht die Schönheit der Natur irgendwie in Bildern einzufangen, was aber irgendwie gar nicht möglich ist…